Nachhaltig sanieren – für unsere Umwelt.

Baustellen-Bulletin

Baustellen-Bulletin, Nr. 60, 21. November 2018

Aktuelles
Die Wiederverfüllung des ersten von drei Baufeldern, des Baufeldes Nord, ist abgeschlossen. Vergangene Woche erfolgte die letzte Anlieferung von sauberem Erdmaterial für die Wiederverfüllung von Baufeld Nord. Insgesamt sind rund 97.000 Tonnen Schotter und Kies eingebracht worden. Rund 10 Prozent des Auffüllmaterials stammt aus einem Steinbruch bei Rheinfelden, das restliche Material stammt aus der Rheinauskiesung im Bereich Weil / Breisach. Nach der letzten Anlieferung von sauberem Erdmaterial für das Baufeld Nord hat am 14. November die abschließende Verdichtung stattgefunden.

Die Wiederverfüllung des Baufeldes Nord wurde vergangene Woche mit der Verdichtung der letzten Lage abgeschlossen;
Quelle: Pressefoto Roche

Im Anschluss an die Wiederverfüllung haben im Baufeld Nord die Arbeiten für die Verlegung der Betonplatten begonnen;
Quelle: Pressefoto Roche

Sonstiges
Mit der Beendigung der Wiederverfüllung begannen die technischen Umsetzungsarbeiten. So wurden in der vergangenen Woche Betonbodenplatten verlegt. Auf diesen wurden bereits die Kompressor-Einheiten der Abluftreinigungsanlage platziert. Die gesamte Abluftreinigungsanlage mit ihren sechs Modulen wird nun sukzessive bis Mitte Dezember im Baufeld Nord aufgebaut und in den Probebetrieb genommen.

Das Baufeld Nord wird für die Installation der Abluftreinigungsanlage vorbereitet;
Quelle: Pressefoto Roche

Auf den Betonplatten im Baufeld Nord wurden bereits die Kompressor-Einheiten der Abluftreinigungsanlage platziert;
Quelle: Pressefoto Roche

Ausblick
Nach Abschluss der Umsetzung der technischen Installationen kann voraussichtlich Mitte Januar 2019 mit den Aushubarbeiten im Baufeld Süd begonnen werden. Als dritter und letzter Bauabschnitt folgt dann das Baufeld Mitte nach der Umsetzung der Schleusen mitsamt der Logistikfläche. Die Sanierungsarbeiten dauern voraussichtlich bis 2020. Anschließend wird der sanierte Bereich für eine gewerblich-industrielle Folgenutzung hergerichtet. Zusätzlich muss das Areal verkehrstechnisch wieder erschlossen werden. Diese Arbeiten werden voraussichtlich im Jahr 2021 in Angriff genommen.

Hinweise
Roche wird auch zukünftig alles daransetzen, um sowohl Verkehrsaufkommen als auch Lärmemissionen möglichst gering zu halten. So werden die Sanierungsarbeiten mit einem umfangreichen technischen und organisatorischen Lärmminderungskonzept begleitet. Lärmintensive Arbeiten werden zeitlich so umgesetzt, dass es nur in kurzen Zeitperioden zu erhöhten Lärmemissionen kommt.

Im Rahmen der Sanierung lassen sich Lärmemissionen und Baustellenverkehr trotz entsprechender Gegenmaßnahmen nicht gänzlich vermeiden. So muss beispielsweise das Verfüllmaterial zur Wiederverfüllung des Baufelds Nord aus logistischen Gründen in den nächsten Wochen mittels LKW angeliefert werden. Roche dankt den Anwohnern und Anrainern für ihr diesbezügliches Verständnis.

Baustellen-Bulletin, Nr. 59, 24. Oktober 2018

Aktuelles
Die Wiederverfüllung des Baufeldes Nord schreitet voran: Aktuell sind rund 70 Prozent des Baufeldes Nord mit sauberem, natürlichem Schotter- und Kiesmaterial wiederverfüllt. Insgesamt werden rund 92.000 Tonnen eingebracht. Das Baufeld Nord wird voraussichtlich Mitte November 2018 vollständig aufgefüllt sein.

Das eingebrachte Verfüllmaterial muss dabei verdichtet werden. Für die Verdichtung wird eine Walze mit einer flächendeckenden Verdichtungskontrolle eingesetzt. Dabei wird dem Fahrer nicht nur die Anzahl seiner Überfahrten, sondern auch der tatsächliche Verdichtungsfortschritt mittels eines ICV-Wertes angezeigt. Dieser ICV-Wert wurde vorgängig vor der Wiederverfüllung auf einem Testfeld ermittelt. Zusätzlich werden alle Messwerte georeferenziert aufgezeichnet, so dass die Verdichtungsergebnisse in einem Plan genau dargestellt werden können. Für die Positionsbestimmung der Walze können aufgrund der geschlossenen Sanierungshalle keine Satelliten verwendet werden. Erstmals wird in Deutschland ein System mit flächendeckender Verdichtungskontrolle in Kombination mit einem Vermessungsgerät, einem elektronischen Tachymeter, innerhalb einer Einhausung eingesetzt.

Bereits vor zwei Wochen konnten fünf der sechs im Baufeld Nord installierten Brunnen geschlossen werden. Dazu wurden die Rohre gezogen und die Öffnungen im Erdreich mittels einer Tonabdichtung verschlossen. In der vergangenen Woche startete der Ausbau der Steifen in Baufeld Nord. Diese stabilisierten die Baugrube während des Aushubs und der Wiederverfüllung bis auf das nun erreichte standsichere Niveau, bei dem die Pfahlwand nicht mehr gestützt werden muss. Die Steifen werden bis zu ihrer Wiederverwendung im Baufeld Süd zwischengelagert. Dort werden sie noch vor Beginn der Aushubarbeiten zur Stabilisierung der Pfahlwände wieder eingesetzt. Während des Ausbaus der Steifen mussten die Wiederverfüllungsarbeiten ruhen. Seit dieser Woche wird die Wiederverfüllung fortgeführt.

In der Rheinauskiesung bei Efringen-Kirchen wird sauberer Kies zur Wiederverfüllung von Baufeld Nord verladen;
Quelle: Pressefoto Roche

Das Erdmaterial wird lagenweise eingebracht und mittels einer Walze verdichtet;
Quelle: Pressefoto Roche

Sonstiges
Derzeit wird die Detailplanung für den Aushub des Baufeldes Süd finalisiert. Roche und die an der Sanierung beteiligten Firmen treffen alle notwendigen Vorkehrungen, damit nach Abschluss der Rückverfüllung zügig mit den Aushubarbeiten im Baufeld Süd begonnen werden kann.

Im Rahmen der Verdichtungskontrolle werden u. a. auch statische Plattendruckversuche durchgeführt. Die Walze dient dabei als Gegengewicht.;
Quelle: Pressefoto Roche

Die Wiederverfüllung ist so weit fortgeschritten, dass die zur Stabilisierung der Bohrpfahlwand eingebrachten Steifen ausgebaut werden konnten;
Quelle: Pressefoto Roche

Ausblick
Nach Abschluss der Wiederverfüllung des Baufeldes Nord und der Umsetzung der technischen Installationen kann voraussichtlich Anfang 2019 mit den Aushubarbeiten im Baufeld Süd begonnen werden. Als dritter und letzter Bauabschnitt folgt dann das Baufeld Mitte nach der Umsetzung der Schleusen mitsamt der Logistikfläche. Die Sanierungsarbeiten dauern voraussichtlich bis 2020. Anschließend wird das sanierte Areal für eine gewerblich-industrielle Folgenutzung hergerichtet. Zusätzlich muss das Areal verkehrstechnisch wieder erschlossen werden. Diese Arbeiten werden im Jahr 2021 in Angriff genommen.

Hinweise
Roche wird auch zukünftig alles daransetzen, um sowohl Verkehrsaufkommen als auch Lärmemissionen möglichst gering zu halten. So werden die Sanierungsarbeiten mit einem umfangreichen technischen und organisatorischen Lärmminderungskonzept begleitet. Lärmintensive Arbeiten werden zeitlich so umgesetzt, dass es nur in kurzen Zeitperioden zu erhöhten Lärmemissionen kommt.

Im Rahmen der Sanierung lassen sich Lärmemissionen und Baustellenverkehr trotz entsprechender Gegenmaßnahmen nicht gänzlich vermeiden. So muss beispielsweise das Verfüllmaterial zur Wiederverfüllung des Baufelds Nord aus logistischen Gründen in den nächsten Wochen mittels LKW angeliefert werden. Roche dankt den Anwohnern und Anrainern für ihr diesbezügliches Verständnis.

Baustellen-Bulletin, Nr. 58, 26. September 2018

Aktuelles
Seit Mitte August wird das Baufeld Nord wiederverfüllt, nachdem erfolgreich sämtliches belastetes Erdmaterial ausgehoben und Verunreinigungen entfernt wurden. Das saubere, nicht rezyklierte Erdmaterial wird mittels eines Transportbandes größtenteils durch eine Öffnung in der Einhausung auf Seite des Schiffanlegers in die Halle transportiert. Im Halleninnern verteilen und verdichten schwere Maschinen Lage für Lage das Material.

Insgesamt sind ca. 25 je rund 45 Zentimeter starke Lagen notwendig, um das Baufeld Nord aufzufüllen. Dabei werden rund 92.000 Tonnen Erdmaterial eingebracht. Die Aushubmenge betrug rund 80.000 Tonnen. Die Mehrmenge erklärt sich unter anderem damit, dass das frische Erdmaterial zum einen eine höhere Dichte aufweist und zum anderen das Niveau des Geländes im Bereich des Schiffsanlegers – um eine plane Arbeitsfläche zu erhalten – angepasst wird.

Bis dato sind rund 50 Prozent der geplanten Füllmenge ins Baufeld Nord eingebracht worden. Das Baufeld Nord wird voraussichtlich Mitte November 2018 vollständig aufgefüllt sein.

In einigen Bereichen des Baufelds Nord ist die Wiederverfüllung mit frischem Erdmaterial zu mehr als 50 Prozent abgeschlossen;
Quelle: Pressefoto Roche

Lediglich im nördlichen Bereich des Baufelds Nord, Richtung Heerweg, hat die Wiederverfüllung noch nicht die Hälfte erreicht;
Quelle: Pressefoto Roche

Sonstiges
Gewöhnlich finden nach jeder zweiten Lage umfangreiche Tests und Untersuchungen statt. So werden mittels Lastplattendruckversuchen die Tragfähigkeit des Bodens und die flächendeckende dynamische Verdichtungskontrolle (FDVK) der Walze überprüft. Dies ist insbesondere für die nach der Sanierung vorgesehene industriell-gewerbliche Nachnutzung von großer Bedeutung. Die Aufzeichnungen der Walze und der Lastplattendruckversuche dienen als Nachweis, dass sich das sanierte Gelände später als Baugrund eignet. Weiter wird die hydraulische Durchlässigkeit getestet. Der Boden muss nach der Sanierung durchlässig genug sein, damit sich die ursprünglichen natürlichen Grundwasserströme in Richtung Rhein wieder etablieren können. Zudem erfolgt die regelmäßige Entnahme von Proben, um diese in einem Labor nach allfälligen Schadstoffen zu überprüfen. Damit wird sichergestellt, dass sich kein verunreinigtes Material im Verfüllmaterial befindet.

Die Abluftreinigungsanlage wird im Baufeld Süd demontiert und gereinigt;
Quelle: Pressefoto Roche

Das Baufeld Süd wird als nächstes, voraussichtlich ab Dezember ausgehoben;
Quelle: Pressefoto Roche

Ausblick
Die im Baufeld Süd befindliche Abluftreinigungsanlage ist abgeschaltet. Die Zerlegung der Anlage schreitet voran. Diese wird nach der Verfüllung des Baufelds Nord in diesem Bereich wiederaufgebaut. Nach Abschluss der Umsetzung der Abluftreinigungsanlage in das sanierte Baufeld Nord und weiterer Elemente der technischen Installationen kann voraussichtlich im Dezember 2018 mit den Aushubarbeiten im Baufeld Süd begonnen werden. Als dritter und letzter Bauabschnitt folgt dann das Baufeld Mitte nach der Umsetzung der Schleusen mitsamt der Logistikfläche.

Die Sanierungsarbeiten dauern voraussichtlich bis 2020. Anschließend wird die sanierte Parzelle für eine Folgenutzung hergerichtet. Zusätzlich muss das Areal verkehrstechnisch wieder erschlossen werden. Diese Arbeiten werden voraussichtlich im Jahr 2021 in Angriff genommen.

Hinweise
Roche wird auch zukünftig alles daransetzen, um sowohl Verkehrsaufkommen als auch Lärmemissionen möglichst gering zu halten. So werden die Sanierungsarbeiten mit einem umfangreichen technischen und organisatorischen Lärmminderungskonzept begleitet. Lärmintensive Arbeiten werden zeitlich so umgesetzt, dass es nur in kurzen Zeitperioden zu erhöhten Lärmemissionen kommt.

Im Rahmen der Sanierung lassen sich Lärmemissionen und Baustellenverkehr trotz entsprechender Gegenmaßnahmen nicht gänzlich vermeiden. So muss beispielsweise das Erdmaterial zur Wiederverfüllung des Baufelds Nord aus logistischen Gründen in den nächsten Wochen mittels LKW angeliefert werden. Roche dankt den Anwohnern und Anrainern für ihr diesbezügliches Verständnis.

Baustellen-Bulletin, Nr. 57, 29. August 2018

Aktuelles
Die vollständige Reinigung des Baufelds Nord und der Logistikfläche in Baufeld Mitte konnte anfangs August 2018 erfolgreich abgeschlossen werden. Die Freimessungen beider Bereiche haben ergeben, dass auf dem Boden und in der Luft keine Verunreinigungen mehr vorhanden sind. Damit konnten die Baufelder Nord und Mitte als Weißbereich klassifiziert werden. Ein Zutritt in diese Bereiche ist nun ohne Atemschutz möglich.

Die Wiederverfüllung mit sauberem Erdmaterial wurde am 13. August 2018 gestartet. Das saubere Erdmaterial wird mittels eines Transportbands u. a. durch eine Öffnung in der Einhausung auf Seite des Schiffanlegers eingebracht. Um nach der Sanierung die natürlichen Grundwasserströme im Grubenareal wiederherzustellen, muss das Auffüllmaterial in den unteren Aushubbereichen wasserdurchlässiger sein. Dieses natürliche Material kommt aus einem Steinbruch bei Rheinfelden. In den oberen Auffüllbereichen darf das Auffüllmaterial eine geringere Wasserdurchlässigkeit aufweisen. Dieses Material stammt aus der Rheinauskiesung im Bereich Weil / Breisach. Die Wiederverfüllung von Baufeld Nord wird voraussichtlich im November 2018 abgeschlossen sein. Die während des Aushubs von Baufeld Nord im Baufeld Süd befindliche Abluftreinigungsanlage ist nun abgeschaltet und wird derzeit vollständig demontiert und für die Umsetzung vorbereitet. Der erneute Aufbau wird nach der Verfüllung des Baufelds Nord in diesem Bereich durchgeführt.

Per LKW angeliefertes sauberes Erdmaterial wird mittels Förderband auf dem Schiffsanleger …;
Quelle: Pressefoto Roche

… durch eine Öffnung in der Einhausung in das komplett sanierte Baufeld Nord eingebracht;
Quelle: Pressefoto Roche

Aushubmenge
Bisher ging Roche auf Grundlage der Untersuchungen des Deponiekörpers von einer planerischen Aushubmenge von rund 315.000 Tonnen aus. Da der Schutz von Mensch und Umwelt höchste Priorität hat, entschloss sich Roche für einen Mehraushub im Baufeld Nord. Damit konnten sämtliche Kontaminationen dauerhaft entfernt werden. Aufgrund der zusätzlich eingebrachten Bauhilfsstoffe während der Sanierung und des Mehraushubs ist mit einer zusätzlichen Aushubmenge von rund 10.000 Tonnen zu rechnen. Der planerische Gesamtaushub beträgt somit ca. 325.000 Tonnen.

Das angelieferte Erdmaterial wird mit schwerem Gerät im komplett sanierten Baufeld Nord verteilt und verdichtet;
Quelle: Pressefoto Roche

Das angelieferte Erdmaterial wird mit schwerem Gerät im komplett sanierten Baufeld Nord verteilt;
Quelle: Pressefoto Roche

Ausblick
Nach Abschluss der Umsetzung der Abluftreinigungsanlage in das sanierte Baufeld Nord und weiterer Elemente der technischen Installationen, kann voraussichtlich im Dezember 2018 mit den Aushubarbeiten im Baufeld Süd begonnen werden. Als dritter und letzter Bauabschnitt folgt dann das Baufeld Mitte nach der Umsetzung der Schleusen mitsamt der Logistikfläche.

Die Sanierungsarbeiten dauern voraussichtlich bis 2020. Anschließend wird das sanierte Areal für eine Folgenutzung hergerichtet und verkehrstechnisch wieder erschlossen werden. Diese Arbeiten werden im Jahr 2021 in Angriff genommen.

Hinweise
Roche wird auch zukünftig alles daransetzen, um sowohl Verkehrsaufkommen als auch Lärmemissionen möglichst gering zu halten. So werden die Sanierungsarbeiten mit einem umfangreichen technischen und organisatorischen Lärmminderungskonzept begleitet. Lärmintensive Arbeiten werden zeitlich so umgesetzt, dass es nur in kurzen Zeitperioden zu erhöhten Lärmemissionen kommt.

Im Rahmen der Sanierung lassen sich Lärmemissionen und Baustellenverkehr trotz entsprechender Gegenmaßnahmen nicht gänzlich vermeiden. So muss beispielsweise das Erdmaterial zur Wiederverfüllung des Baufelds Nord aus logistischen Gründen in den nächsten Wochen mittels LKW angeliefert werden. Roche dankt den Anwohnern und Anrainern für ihr diesbezügliches Verständnis.

Baustellen-Bulletin, Nr. 56, 25. Juli 2018

Aktuelles
Noch bis Ende Juli erfolgt die vollständige Reinigung der Hallenkonstruktion und der Innenwände in den Baufeldern Nord und Mitte. Danach beginnt im Baufeld Nord die Wiederverfüllung mit sauberem Erdreich. Diese dauert bis voraussichtlich Ende September an. Nachdem in den vergangenen Monaten die Sanierungstätigkeiten mit einer Stammmannschaft von rund 50 Mitarbeitenden erfolgte, werden aktuell die umfangreichen Umbaumaßnahmen in der Sanierungseinhausung vorbereitet. Dazu wurden in der vergangenen Woche neue Büro- und Mannschaftscontainer angeliefert und auf die erste Etage der Schwarz-Weiß-Anlage aufgebaut. Im Zeitraum August bis November werden bis zu 80 Personen auf der Baustelle tätig sein.

Die Wiederverfüllung des Baufelds Nord mit frischem Erdmaterial startet nach der vollständigen Reinigung in diesem Bereich; Quelle: Pressefoto Roche

Fachkräfte reinigen u. a. die Zuluftrohre, Hallenkonstruktion und die Innenwände der Einhausung; Quelle: Pressefoto Roche

Sonstiges
Am 3. Juli 2018 fand eine Notfallübung auf dem Sanierungsgelände statt. Ziel dieser regelmäßig stattfindenden Übungen ist es, die bestehenden Sicherheitskonzepte konsequent weiterzuentwickeln. Die Übungsanlage sah vor, dass bei den aktuell durch zwei Fachfirmen in Baufeld Nord durchgeführten Reinigungsarbeiten einer der Reinigungsfachkräfte verunglückt und schwere Verletzungen erleidet. Dabei stürzte eine 80 kg schwere Puppe aus einem Sicherheitskorb einer Hebebühne im sogenannten Schwarzbereich. Dieser Bereich gilt als kontaminiert. Rettungskräfte und Helfer müssen daher besondere Schutzmaßnahmen treffen und eine Dekontamination des Verunglückten in der Geräteschleuse durchführen. Die Reinigungsarbeiten und alle weiteren Sanierungsarbeiten wurden während der Notfallübung eingestellt. Um den Erfolg der Übung zu messen, wurde im Nachgang ein sogenanntes Debriefing durchgeführt. Dabei wurden die Beobachtungen aller Beteiligten aufgenommen, um daraus eine Bewertung der Prozesse und weitere Optimierungen der Abläufe vorzunehmen.

Erstversorgung: Rettungskräfte und ortskundige Mitarbeitende des Generalunternehmens BAUER Resources sichern den Verletzten (Puppe); Quelle: Pressefoto Roche

Rettungskräfte legen vor Zutritt in den Kontaminationsbereich Schutzkleidung und Atemluftgeräte an; Quelle: Pressefoto Roche

Ausblick
Bereits während der voraussichtlich Anfang August startenden Wiederverfüllung des Baufelds Nord mit frischem Erdmaterial wird die derzeit in Baufeld Süd stehende Abluftreinigungsanlage demontiert, damit diese nach der vollständigen Rückverfüllung auf dem Baufeld Nord wieder aufgebaut werden kann. Nach Abschluss der Umsetzung der Abluftreinigungsanlage und weiterer Elemente der technischen Installationen kann voraussichtlich im November 2018 mit den Aushubarbeiten im Baufeld Süd begonnen werden. Als dritter und letzter Bauabschnitt folgt dann das Baufeld Mitte nach der Umsetzung der Schleusen mitsamt der Logistikfläche. Die Sanierungsarbeiten dauern voraussichtlich bis 2020. Anschließend wird die sanierte Parzelle für eine Folgenutzung hergerichtet. Zusätzlich muss das Areal verkehrstechnisch wieder erschlossen werden. Diese Arbeiten werden im Jahr 2021 in Angriff genommen.

Hinweise
Roche wird auch zukünftig alles daransetzen, um sowohl Verkehrsaufkommen als auch Lärmemissionen möglichst gering zu halten. So werden die Sanierungsarbeiten mit einem umfangreichen technischen und organisatorischen Lärmminderungskonzept begleitet. Lärmintensive Arbeiten werden zeitlich so umgesetzt, dass es nur in kurzen Zeitperioden zu erhöhten Lärmemissionen kommt. Im Rahmen der Sanierung lassen sich Lärmemissionen und Baustellenverkehr trotz entsprechender Gegenmaßnahmen nicht gänzlich vermeiden. So muss beispielsweise das Erdmaterial zur Wiederverfüllung des Baufelds Nord aus logistischen Gründen in den nächsten Wochen mittels LKW angeliefert werden. Roche dankt den Anwohnern und Anrainern für ihr diesbezügliches Verständnis.

Baustellen-Bulletin, Nr. 55, 27. Juni 2018

Aktuelles
Das erste der drei Baufelder, das Baufeld Nord, ist vollständig ausgehoben. Mit der in der vergangenen Woche ausgebauten Rampe wurde das letzte verbliebende belastete Erdreich entfernt. Die bisher erfolgte Wiederverfüllung hatte zum Zweck, aus sauberem Schotter eine neue Rampe zu erstellen sowie eine Deckschicht einzubringen. Damit wurde eine saubere Arbeitsfläche für die weiteren anstehenden Arbeiten geschaffen. Derzeit erfolgt die vollständige Reinigung der Hallenkonstruktion und der Innenwände im Baufeld Nord durch zwei Spezialfirmen aus der Region (Grenzach-Wyhlen und Waldshut-Tiengen). Erst nach der vollständigen Reinigung – voraussichtlich Mitte Juli – wird die Wiederverfüllung mit sauberem Erdreich fortgesetzt und bis ca. Ende August 2018 abgeschlossen.

Blick in das Halleninnere: Das Baufeld Nord ist vollständig ausgehoben; Quelle: Pressefoto Roche

Eine Deckschicht aus sauberem Schotter wird eingebracht; Quelle: Pressefoto Roche.

Sonstiges
Am 18. Juni hat die Vermessung des Baufelds Nord mit einem 3D-Scanner stattgefunden. Am 19. Juni erfolgte die dritte und letzte Sohlbeprobung in diesem Baufeld. Diese wurden seit Anfang Mai gestaffelt und parallel zum Aushub im Baufeld Nord ausgeführt. Die dabei gewonnen, tiefenorientierten Proben werden in einem spezialisierten Analytiklabor untersucht. Zum aktuellen Zeitpunkt liegen die Ergebnisse der ersten beiden Proben vor. Beide brachten weitestgehend unauffällige Resultate hervor. An wenigen Stellen fand ein zusätzlicher kleinräumiger Aushub statt, um eine vollständige Entfernung der Quelle der Verunreinigung sicherzustellen. Die Resultate für die dritte Sohlbeprobung werden in den nächsten Wochen erwartet.

Ausblick
Um ihre Sicherheitskonzepte fortlaufend weiterzuentwickeln, führt die Roche regelmäßig Notfallübungen durch. Die nächste Notfallübung findet am Dienstag, 3. Juni von 9.00 – ca. 11.00 Uhr auf dem Sanierungsgelände statt. Dabei wird unter anderem auch die Werkfeuerwehr der Firma DSM anrücken. Alle Anwohner und Anrainer brauchen also aufgrund der erhöhten Präsenz von Blaulichtern und Rettungskräften nicht beunruhigt sein, es handelt sich nur um eine Übung.

Nach Abschluss der Umsetzung der Abluftreinigungsanlage und weiterer Elemente der technischen Installationen vom Baufeld Süd in das sanierte Baufeld Nord, kann voraussichtlich im November 2018 mit den Aushubarbeiten im Baufeld Süd begonnen werden. Als dritter und letzter Bauabschnitt folgt dann das Baufeld Mitte nach der Umsetzung der Schleusen mitsamt der Logistikfläche. Die Sanierungsarbeiten dauern voraussichtlich bis 2020.

Aus sauberem Schotter wird eine neue Rampe erstellt;
Quelle: Pressefoto Roche.

Die neu erstellte Rampe ist fertiggestellt;
Quelle: Pressefoto Roche.

Hinweise
Roche wird auch zukünftig alles daransetzen, dass sowohl Verkehrsaufkommen als auch Lärmemissionen möglichst gering ausfallen. So werden die Sanierungsarbeiten mit einem umfangreichen technischen und organisatorischen Lärmminderungskonzept begleitet. Lärmintensive Arbeiten werden zeitlich so umgesetzt, dass es nur in kurzen Zeitperioden zu erhöhten Lärmemissionen kommt. Im Rahmen der Sanierung lassen sich Lärmemissionen trotz entsprechender Gegenmaßnahmen nicht gänzlich vermeiden. Roche dankt den Anwohnern und Anrainern für ihr diesbezügliches Verständnis.

Baustellen-Bulletin, Nr. 54, 23. Mai 2018

Aktuelles
Das erste von insgesamt drei Baufeldern, das Baufeld Nord, ist praktisch vollständig ausgehoben. In diesem Bereich wurden bislang circa 75.500 Tonnen belastetes Erdreich ausgehoben und zu den thermischen Entsorgungsanlagen in Deutschland und in den Niederlanden transportiert. Damit sind – zusammen mit der im Rahmen der Vorbereitungsarbeiten (Geländemodellierung, Rasterbeprobung und Großlochbohrungen) abtransportierten Menge von rund 100.000 Tonnen Erdmaterial – mit nun insgesamt 175.500 Tonnen rund 56 Prozent des planerischen Gesamtaushubs von rund 315.000 Tonnen entsorgt.

In zwei von drei Grubenbereichen ist die Sohlbeprobung erfolgt. Die Ergebnisse zeigen, dass das Ziel – die Quelle der Verunreinigung vollständig zu entfernen – in diesen Bereichen erreicht wurde. Bei der Sohlbeprobung wird jedes Baufeld in 20 Raster unterteilt. In jedem Raster werden bis zu drei tiefenorientierte Proben entnommen und durch ein spezialisiertes Analytiklabor untersucht. Bei diesem Verfahren müssen die im Vorfeld festgelegten Schadstoff-Grenzwerte an der Baugrubensohle unterschritten werden. Mitte Juni erfolgt dann die Beprobung des noch fehlenden dritten Grubenbereiches. Da dieser unterhalb der Rampe zur Ein- und Ausfahrt der Baumaschinen in die Grube liegt, und über diese auch die seit dieser Woche gestartete Wiederauffüllung mit frischem Erdmaterial aus der Rheinauskiesung Weil/Breisach und einem Steinbruch in Minseln (Rheinfelden) erfolgt, kann die abschließende Sohlbeprobung in Baufeld Nord erst bis Mitte Juni 2018 erfolgen.

Ein weiterer Schritt in Richtung vollständiger Sanierung des Baufeld Nords ist die anschließende gründliche Reinigung des Halleninneren im Baufeld Nord sowie im Baufeld Mitte nach Abschluss des Aushubs. Dabei werden allfällige Stäube von den Wandflächen, Konsolen und Einbauten wie beispielsweise den Treppentürmen abgesaugt und gegebenenfalls feucht gereinigt. Zuvor finden Schadstoffmessungen der Hallenluft statt. Auf deren Basis wird festgelegt wird, welche Schutzmaßnahmen für die mit der Reinigung betrauten Mitarbeitenden einzuhalten sind.

Der zum Heerweg gelegene Grubenbereich ist nun vollständig ausgehoben (Aufnahmedatum: 17. Mai 2018);
Quelle: Pressefoto Roche.

Die planerische Aushubtiefe wurde in diesem Bereich erreicht. Im Bild zu sehen sind zwei Entnahmebereiche für die Sohlbeprobung; Quelle: Pressefoto Roche.

Sonstiges
Am 27. August 2015 sind die Bauarbeiten für die Sanierung gestartet. Seitdem sind 1.000 Tage vergangen. Bis heute blieb die Baustelle arbeitsunfallfrei. Basis dieser sehr erfreulichen Zwischenbilanz ist ein umfassendes und konsequent angewandtes Arbeitssicherheitskonzept.

Ausblick
Die in dieser Woche gestartete Rückverfüllung des Baufeld Nord soll bis Ende August abgeschlossen werden. Bereits während der Rückverfüllung ist ab einem vordefinierten Verfüllungsstand der Ausbau der Steifen im Baufeld Nord vorgesehen. Diese werden dabei mit einem Hebegerät auf die Sohle der Verfüllung herabgelassen und danach liegend auseinander gebaut. Auch das Innere der Steifen wird auf Schadstoffverunreinigung untersucht und gereinigt. Anschließend werden die Steifen im Baufeld Mitte zwischengelagert.

Nach Abschluss der Umsetzung der Abluftreinigungsanlage und weiterer Elemente der technischen Installationen vom Baufeld Süd in das sanierte Baufeld Nord, kann voraussichtlich Anfang Oktober 2018 mit den Aushubarbeiten im Baufeld Süd begonnen werden. Als dritter und letzter Bauabschnitt folgt dann das Baufeld Mitte nach der Umsetzung der Schleusen mitsamt der Logistikfläche. Die Sanierungsarbeiten dauern voraussichtlich bis 2020.

Erdmaterial aus der Baugrubensohle wird dokumentiert und für die Laboruntersuchung vorbereitet; Quelle: Pressefoto Roche.

1.000 Tage arbeitsunfallfrei; Quelle: Pressefoto Roche.

Hinweise
Roche wird auch zukünftig alles daransetzen, dass sowohl Verkehrsaufkommen als auch Lärmemissionen möglichst gering ausfallen. So werden die Sanierungsarbeiten mit einem umfangreichen technischen und organisatorischen Lärmminderungskonzept begleitet. Lärmintensive Arbeiten werden zeitlich so umgesetzt, dass es nur in kurzen Zeitperioden zu erhöhten Lärmemissionen kommt. Im Rahmen der Sanierung lassen sich Lärmemissionen trotz entsprechender Gegenmaßnahmen nicht gänzlich vermeiden. Roche dankt den Anwohnern und Anrainern für ihr diesbezügliches Verständnis.

Baustellen-Bulletin, Nr. 53, 25. April 2018

Aktuelles
Im ersten der drei Baufelder, im Baufeld Nord, schreiten die Sanierungsarbeiten planmäßig voran. Bis heute wurden in diesem Bereich rund 60.000 Tonnen belastetes Erdreich ausgehoben und zu den thermischen Entsorgungsanlagen in Deutschland und den Niederlanden transportiert. Damit ist zusammen mit der im Rahmen der Vorbereitungsarbeiten (Geländemodellierung, Rasterbeprobung und Großlochbohrungen) abtransportierten Menge von rund 100.000 Tonnen Erdmaterial mit nun insgesamt 160.000 Tonnen etwa die Hälfte des planerischen Gesamtaushubs von rund 315.000 Tonnen entsorgt. Voraussichtlich Ende Mai wird das Baufeld Nord komplett ausgehoben sein.

In den vergangenen Tagen erfolgte eine detaillierte Vermessung des Baufelds Nord. Diese hat zum Ziel, den Aushubfortschritt zu dokumentieren und mit der Aushubplanung abzugleichen. Beim Erreichen der Sollaushubtiefe und noch vor der Wiederverfüllung wird eine Sohlbeprobung durchgeführt.

Aktueller Blick in das größtenteils ausgehobene Baufeld Nord; Quelle: Pressefoto Roche.

Ein Mitarbeiter des Generalunternehmers BAUER Resources vermisst mit einem 3D-Scanner das Baufeld Nord Quelle: Pressefoto Roche.

Ausblick
Die Sohlbeprobung erfolgt im Baufeld Nord im Zeitraum Mai/Juni 2018 über mehrere Etappen. Dabei wird jedes Baufeld in 20 Raster unterteilt. Je Raster werden bis zu drei tiefenorientierte Proben entnommen und durch spezialisierte Analytiklabore untersucht. Mit diesem Verfahren wird sichergestellt, dass das belastete Erdreich, sprich die Quelle der Verunreinigung vollständig entfernt wurde. Dabei müssen die im Vorfeld festgelegten Schadstoff-Grenzwerte an der Baugrubensohle unterschritten werden.

Erst nach der Sohlbeprobung beginnt die Rückverfüllung mit sauberem Bodenmaterial. Auch diese erfolgt etappenweise und beginnt ca. Mitte Mai und wird voraussichtlich Ende August 2018 abgeschlossen. Um nach der Sanierung die natürlichen Grundwasserströme im Grubenareal wiederherzustellen, muss das Auffüllmaterial in den unteren Aushubbereichen wasserdurchlässiger und somit grober sein. Dieses Material kommt aus einem Steinbruch bei Rheinfelden. In den oberen Auffüllbereichen muss das Auffüllmaterial feiner sein und sorgt somit für eine größere Bodendichte. Dieses Material stammt aus der Rheinauskiesung im Bereich Weil / Breisach. Da beide Entnahmequellen innerhalb der Region liegen, jedoch über keine direkte, mit einem Binnenschiff befahrbare Rheinanbindung verfügen, muss der Antransport des frischen Erdmaterials per LKW erfolgen.

Bereits während der Rückverfüllung des Baufelds Nord mit frischem Erdmaterial wird die derzeit in Baufeld Süd stehende Abluftreinigungsanlage demontiert und nach Beendigung dieser Maßnahme in das Baufeld Nord umgesetzt. Voraussichtlich Anfang Oktober 2018 kann dann mit den Aushubarbeiten im Baufeld Süd begonnen werden. Als dritter und letzter Bauabschnitt folgt dann das Baufeld Mitte nach der Umsetzung der Schleusen mitsamt der Logistikfläche. Die Sanierungsarbeiten dauern voraussichtlich bis 2020.

Ein Aushubbagger befüllt im Bereich der Grubensohle ein Förderband mit Aushubmaterial; Quelle: Pressefoto Roche.

Luftaufnahme vom 18. April 2018 der Sanierung von Perimeter 1/3-Nordwest der Altablagerung Kesslergrube; Quelle: Pressefoto Roche.

Hinweise
Roche wird auch zukünftig alles daransetzen, dass sowohl Verkehrsaufkommen als auch Lärmemissionen möglichst gering ausfallen. So werden die Sanierungsarbeiten mit einem umfangreichen technischen und organisatorischen Lärmminderungskonzept begleitet. Lärmintensive Arbeiten werden zeitlich so umgesetzt, dass es nur in kurzen Zeitperioden zu erhöhten Lärmemissionen kommt. Im Rahmen der Sanierung lassen sich Lärmemissionen trotz entsprechender Gegenmaßnahmen nicht gänzlich vermeiden. Roche dankt den Anwohnern und Anrainern für ihr diesbezügliches Verständnis.

Baustellen-Bulletin, Nr. 52, 28. März 2018

Aktuelles
Der Sanierungsbetrieb in der schallgedämmten und luftdichten Einhausung verläuft aktuell gemäß Zeitplan. Aushub und Logistik können störungsfrei abgewickelt werden. Bis heute wurden im Baufeld Nord rund 48.000 Tonnen kontaminiertes Bodenmaterial ausgehoben. Insgesamt wurden bis dato inklusive der vorangegangenen Geländemodellierung und den Großlochbohrungen in den Jahren 2015 bis 2017 rund 148.000 Tonnen (rund 47 % der Gesamtmenge) belastetes Erdreich zur thermischen Behandlung abtransportiert. Somit müssen noch circa 167.000 Tonnen der insgesamt circa 315.000 Tonnen bis zum avisierten Sanierungsende 2020 ausgehoben werden.

Bei den Sanierungsarbeiten haben die Sicherheit und der Schutz von Mensch und Umwelt höchste Priorität. So wurde in einer fortgeschrittenen Planungsphase entschieden, einen bereichsweise tieferen Aushub durchzuführen als ursprünglich geplant, damit die Quelle der Umweltgefährdung vollständig entfernt und die Sanierung noch nachhaltiger wird. Genauso konsequent erfolgt derzeit die Vorauswahl des Bodenmaterials zur Wiederauffüllung des Baufelds Nord. Dabei sind die Anforderungen des Qualitätssicherungsplans zu berücksichtigen, weshalb im Voraus Proben genommen und zur chemischen und bodenmechanischen Untersuchung in ein Labor gebracht wurden.

Die Aushubarbeiten im Baufeld Nord schreiten planmäßig voran; Quelle: Pressefoto Roche.

Mithilfe des Förderbands wird das ausgehobene Erdreich aus dem Baufeld Nord zur Auswurfstelle im Baufeld Mitte transportiert; Quelle: Pressefoto Roche.

Ausblick
Voraussichtlich Anfang Mai 2018 ist das Baufeld Nord vollständig ausgehoben, sodass die Baugrubensohle gemäß dem bestehenden Sanierungsplan beprobt werden kann. Bestätigt die Analyse der Sohlebeprobung, dass die Belastungsquelle vollständig entfernt worden ist, erfolgt die Freigabe zur Rückverfüllung. Diese erfolgt mit sauberem natürlichem Bodenmaterial (z. B. aus der Rheinauskiesung oder einem Steinbruch). Sobald das erste Baufeld saniert und wieder verfüllt ist, werden die Abluftanlagen in das nördliche Baufeld umgesetzt. Voraussichtlich im September 2018 kann dann mit den Aushubarbeiten im Baufeld Süd begonnen werden. Als dritter und letzter Bauabschnitt folgt dann das Baufeld Mitte nach der Umsetzung der Schleusen mitsamt der Logistikfläche. Die Sanierungsarbeiten dauern voraussichtlich bis 2020.

Blick in das Baufeld Mitte mit der Containerschleuse (Links) und der Personenschleuse (Mitte); Quelle: Pressefoto Roche

In den Lagerboxen wird das belastete Erdreich entsprechend der analytischen Zuordnung getrennt zwischengelagert; Quelle: Pressefoto Roche.

Hinweise
Roche wird auch zukünftig alles daransetzen, dass sowohl Verkehrsaufkommen als auch Lärmemissionen möglichst gering ausfallen. So werden die Sanierungsarbeiten mit einem umfangreichen technischen und organisatorischen Lärmminderungskonzept begleitet. Lärmintensive Arbeiten werden zeitlich so umgesetzt, dass es nur in kurzen Zeitperioden zu erhöhten Lärmemissionen kommt. Im Rahmen der Sanierung lassen sich Lärmemissionen trotz entsprechender Gegenmaßnahmen nicht gänzlich vermeiden. Roche dankt den Anwohnern und Anrainern für ihr diesbezügliches Verständnis.

Baustellen-Bulletin, Nr. 51, 28. Februar 2018

Aktuelles
Seit Anfang Dezember 2017 läuft der Aushub des belasteten Erdreichs in der schallgedämmten und luftdichten Einhausung. Bis heute wurden im Baufeld Nord rund 34.900 Tonnen ausgehoben. Insgesamt – inklusive der vorangegangenen Geländemodellierung und den Großlochbohrungen – wurden bis dato rund 145.000 Tonnen belastetes Erdreich zur thermischen Behandlung abtransportiert. Somit müssen noch circa 170.000 Tonnen bis zum avisierten Sanierungsende in 2020 ausgehoben werden. Mittlerweile konnten die geplanten Tagesleistungen von bis zu 1.000 Tonnen erreicht werden. Der reguläre Sanierungsbetrieb verläuft gemäß Zeitplan, der Aushub und die Logistik können zumeist störungsfrei abgewickelt werden.

Im Rahmen der Sanierung haben die Sicherheit und der Schutz von Mensch und Umwelt allerhöchste Priorität. Aus diesem Grund ist ein detailliertes Sicherheitskonzept in Kraft. Dieses definiert unter anderem die Abläufe bei einer Baustellenräumung aufgrund von außerordentlichen Situationen und Notfällen. Am 1. Februar 2018 wurde versehentlich ein Fehlalarm ausgelöst. Die anschließende Baustellenräumung funktionierte reibungslos und gemäß Sicherheitskonzept. Sämtliche auf dem Areal befindlichen Personen haben innerhalb von Minuten das Baufeld und die Container verlassen und sich am Sammelpunkt eingefunden.

Die Aushubarbeiten im Baufeld Nord schreiten voran (Stand Mitte Februar); Quelle: Pressefoto Roche.

Bis heute wurden im Baufeld Nord rund 34.900 Tonnen ausgehoben; Quelle: Pressefoto Roche.

Sonstiges
Am 2. Februar 2018 wurde ein Eckblech der Sanierungshalle an der Ecke Perimeter 3 zur Baustraße durch eine Kollision beschädigt. Dabei touchierte ein leerer, zuvor auf der Baustraße zwischengelagerter Entsorgungscontainer, der mittels Gabelstapler dem Schleusenprozess zur Befüllung zugeführt werden sollte, den Rand der Einhausung. Um das leicht beschädigte Eckblech wieder zu fixieren, wurden zwei Schrauben neu gesetzt. Die Einhausung blieb intakt, aus dem Halleninneren entwich keine Luft. Es bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefährdung für Mensch und Umwelt.

Der Aushub innerhalb der Einhausung erfolgt konventionell mittels Aushubbagger; Quelle: Pressefoto Roche.

Die befüllten Transportcontainer werden in der Nacht vom Schiff auf die Schiene umgeschlagen; Quelle: Pressefoto Roche.

Ausblick
Sobald die Aushubarbeiten im Baufeld Nord abgeschlossen sind, wird die Baugrubensohle gemäß dem bestehenden Qualitätssicherungskonzept beprobt. Bestätigt die Analyse der Sohlebeprobung, dass die Belastungsquelle vollständig entfernt worden ist, erfolgt die Freigabe zur Rückverfüllung. Diese erfolgt mit sauberem Bodenmaterial (z. B. aus der Rheinauskiesung oder einem Steinbruch). Sobald das erste Baufeld saniert und wieder verfüllt ist, werden die Lüftungsanlagen in den nördlichen Bauabschnitt umgesetzt. Damit kann das Baufeld Süd als zweiter Bauabschnitt saniert werden. Als dritter und letzter Bauabschnitt folgt dann das Baufeld Mitte nach der Umsetzung der Schleusen. Die Sanierungsarbeiten dauern voraussichtlich bis 2020.

Hinweise
Roche wird auch zukünftig alles daransetzen, dass sowohl Verkehrsaufkommen als auch Lärmemissionen möglichst gering ausfallen. So werden die Sanierungsarbeiten mit einem umfangreichen technischen und organisatorischen Lärmminderungskonzept begleitet. Lärmintensive Arbeiten werden zeitlich so umgesetzt, dass es nur in kurzen Zeitperioden zu erhöhten Lärmemissionen kommt. Im Rahmen der Sanierung lassen sich Lärmemissionen trotz entsprechender Gegenmaßnahmen nicht gänzlich vermeiden. Roche dankt den Anwohnern und Anrainern für ihr diesbezügliches Verständnis.

Baustellentag 2018
Am Samstag, 7. Juli 2018, 10.00 bis 16.00 Uhr, führen die Roche Pharma AG und die an der Sanierung beteiligten Firmen auf dem Sanierungsgelände (Heerweg 1, 79639 Grenzach-Wyhlen) einen Baustellentag für die Öffentlichkeit durch. Alle Anwohner, Anrainer und weiteren Interessierten sind herzlich eingeladen, sich vor Ort über den Stand der Sanierungsarbeiten zu informieren und einen Eindruck von der Baustelle zu erhalten. Auf die Besucher des Baustellentages 2018 warten wieder verschiedene Attraktionen und Informationsangebote. Zudem werden stündlich geführte Touren über das Sanierungsgelände angeboten. Das Anmeldeformular und weitere
Informationen finden Sie auf unserer Website: http://kesslergrube.de/perimeter1/baustellentag2018/. Eine Anmeldung für den Baustellentag und die geführte Tour ist erforderlich. Melden Sie sich noch heute auf unserer Website an, und sichern Sie sich einen der begehrten Plätze!

Baustellen-Bulletin, Nr. 50, 31. Januar 2018

Aktuelles
Anfang Dezember 2017 startete der Aushub des belasteten Erdreichs in der schallgedämmten und luftdichten Einhausung. Bis heute wurden im Baufeld Nord rund 12.000 Tonnen ausgehoben. Insgesamt – inklusive der vorangegangenen Geländemodellierung und den Großlochbohrungen – wurden bis dato 122.000 Tonnen belastetes Erdreich zur thermischen Behandlung abtransportiert. Somit müssen noch circa 197.000 Tonnen bis zum avisierten Sanierungsende in 2020 ausgehoben werden. Zu Beginn der Aushubarbeiten konnten die geplanten Tageskapazitäten noch nicht erreicht werden. Die zur Stabilisierung der Bohrpfahlwand eingebrachten Steifen führten dazu, dass die Aushubarbeiten in diesen Bereich besonders behutsam durchgeführt werden mussten. Inzwischen ist der Aushub soweit fortgeschritten, so dass er unterhalb dieser massiven Querverstrebungen stattfindet. Somit kann in den kommenden Wochen die Tagesleistung sukzessive gesteigert werden.

Beginnend im Baufeld Nord wird das belastete Erdmaterial ausgehoben, in havariesichere und gasdichte Spezialcontainer verfüllt und über die Containerschleusen aus der Einhausung ausgeschleust. Die Container werden dann mit dem Schiff zu den Rheinhäfen Auhafen (Muttenz, Schweiz) sowie Weil am Rhein (Deutschland) transportiert, wo sie auf die Schiene umgeladen und zu den thermischen Entsorgungsanlagen transportiert werden. Mit über 10 Live-Kameras überwacht die Leitstelle den Aushub- und Verladeprozess innerhalb der Einhausung und den Verlad auf das Schiff. Zusätzlich geben Wärmebildkameras Aufschluss über unerwünschte Wärmeentwicklungen im ausgehobenen Erdmaterial. Die Ausstattung der Transportcontainer mit GPS ermöglicht die genaue Ortung jedes einzelnen Containers. Jede Bewegung des Containers wird automatisch protokolliert.

Blick auf die Aushubarbeiten im Baufeld Nord der schallgedämmten und luftdichten Einhausung; Quelle: Pressefoto Roche.

Die Container werden primär per Schiff zu den nahegelegenen Bahnterminals transportiert; Quelle: Pressefoto Roche.

Sonstiges
Im Rahmen der Sanierung hat Roche ein präventives und begleitendes Lärm- und Geruchsvermeidungs- und
-verminderungskonzept entwickelt. Auffällige Geruchswahrnehmungen werden frühzeitig registriert und deren wahrscheinliche Quelle identifiziert, damit sie, falls sie in Zusammenhang mit den Sanierungsarbeiten von Roche auftreten, mit geeigneten Maßnahmen behoben oder auf ein Minimum reduziert werden können. Nun liegt für den Zeitraum Juli 2015 bis August 2017 der detaillierte Ergebnisbericht der beauftragten Firma IMA Richter & Röckle GmbH & Co.KG vor. An 208 Tagen – an 112 Tagen davon fanden im Rahmen der Großlochbohrungen Bohrarbeiten statt – patrouillierten 17 Spezialisten im Umfeld der Kesslergrube, um allfällige Geruchsemissionen zu identifizieren. Insgesamt wurden lediglich vier „Geruchsstunden“ mit einer auf die Kesslergrube zurückzuführenden Geruchsauffälligkeit registriert. Die Geruchsqualität im Umfeld der Kesslergrube hat sich somit durch die Sanierungsarbeiten statistisch nicht verändert. Dies stellt für Roche ein beachtliches Resultat dar und zeigt, dass Planung und Umsetzung der Emissionsschutzmaßnahmen erfolgreich sind.

Mit dem „Gator“ bewegen sich die Service-Teams durch den Schwarzbereich, Quelle: Pressefoto Roche.

Reparaturarbeiten am Trägersystem der Containerschleuse, Quelle: Pressefoto Roche.

Ausblick
Sobald die Aushubarbeiten im Baufeld Nord abgeschlossen sind, wird die Baugrubensohle beprobt, um sicherzustellen, dass das belastete Erdmaterial komplett entfernt worden ist. Danach erfolgt die Rückverfüllung mit sauberem Bodenmaterial (z.B. aus Rheinauskiesung oder Steinbruch). Sobald das erste Baufeld saniert und wieder verfüllt ist, werden die Lüftungsanlagen in den nördlichen Bauabschnitt umgesetzt, sodass das Baufeld Süd als zweiter Bauabschnitt saniert werden kann. Als dritter und letzter Bauabschnitt wird das Baufeld Mitte nach der Umsetzung der Schleusen saniert. Die Sanierungsarbeiten dauern voraussichtlich bis 2020.

Hinweise
Roche wird auch zukünftig alles daransetzen, dass sowohl Verkehrsaufkommen als auch Lärmemissionen möglichst gering ausfallen. So werden die Sanierungsarbeiten mit einem umfangreichen technischen und organisatorischen Lärmminderungskonzept begleitet. Lärmintensive Arbeiten werden zeitlich so umgesetzt, dass es nur in kurzen Zeitperioden zu erhöhten Lärmemissionen kommt. Im Rahmen der Sanierung lassen sich Lärmemissionen trotz entsprechender Gegenmaßnahmen nicht gänzlich vermeiden. Roche dankt den Anwohnern und Anrainern für ihr diesbezügliches Verständnis.

Baustellen-Bulletin, Nr. 49, 13. Dezember 2017

Aktuelles
Nach einer zweijährigen Vorbereitungsphase ist Ende vergangener Woche der Aushub des belasteten Erdreichs in der schallgedämmten und luftdichten Einhausung gestartet. Beginnend im Baufeld Nord wird das belastete Erdmaterial ausgehoben, in havariesichere und gasdichte Spezialcontainer verfüllt und via spezieller Schleusenanlagen aus der Einhausung ausgeschleust. Die Schleusenanlagen sind unter anderem mit einer Waschvorrichtung ausgerüstet, um die Container außen gründlich zu reinigen. Für den Abtransport werden vom Schiffsanleger aus Rheinschiffe eingesetzt. Diese fahren die Rheinhäfen Auhafen (Muttenz, Schweiz) sowie Weil am Rhein an. Dort erfolgt eine Umladung auf die Schiene, um die Container zu den thermischen Entsorgungsanlagen zu transportieren.

Zuvor wurden während des seit Ende Oktober stattfindenden Probebetriebs in der Einhausung die Arbeitsabläufe und die Hallenfunktionen im Betrieb ausgiebig getestet und laufend optimiert. Darunter fallen zum Beispiel die Lüftungsanlage sowie die verschiedenen Schleusenanlagen für Container, Geräte und Personen. Zuletzt erfolgten die letzten Fertigstellungsarbeiten an der technischen Einrichtung der Einhausung, insbesondere diejenigen für die Verteilung der Druckluft für die Atemluftsysteme.

An ausgewählten Stellen um die Einhausung herum sind Delta Bloc-Betonelemente als Rammschutz aufgestellt worden. Sie sollen verhindern, dass bei Manövern der LKW und Baumaschinen die Außenwand der Einhausung oder der freiliegende Kopfbalken, auf der die Einhausung ruht, beschädigt werden. Ebenfalls im Außenbereich wurden Bodenmarkierungen angebracht.

Das belastete Erdreich wird in gasdichten und havariesicheren Spezialcontainern primär per Schiff zu den nahegelegenen Bahnterminals transportiert. Quelle: Pressefoto Roche.

Zwei ausgeschleuste Transportcontainer stehen für den Abtransport zum Schiffsanleger bereit, Quelle: Pressefoto Roche.

Sonstiges
Nachdem nun alle personalintensiven Tätigkeiten erfolgt sind und die Fachkräfte für den Hallen- und Schleusenaufbau sowie für die Aussteifung des Baufelds Nord die Baustelle verlassen haben, wird auch die Infrastruktur an den aktuellen Personalbestand angepasst. In diesem Zusammenhang erfolgte am 4. und 5. Dezember der Rückbau und Abtransport des 2. Obergeschosses des Container-Komplexes, welcher im Erdgeschoss die Schwarz-Weiß-Anlage und darüber Büroetagen der Firma Bauer Resources GmbH beinhaltet.

Auf dem Schiffsanleger werden die Transportcontainer mit einem Seilkran auf das bereitstehende Schiff verladen; Quelle: Pressefoto Roche.

Blick vom gegenüberliegenden Rheinufer auf die Einhausung, den Seilkran und das bereitstehende Schiff; Quelle: Pressefoto Roche.

Ausblick
Sobald das Baufeld Nord vollständig ausgehoben ist, wird die Baugrubensohle in diesem Bereich intensiv beprobt und nach analytischer Bestätigung des Erreichens der Sollwerte (möglichst komplette Entfernung der Belastungsquelle) mit sauberem Bodenmaterial (z. B. aus Rheinauskiesung oder Steinbruch) rückverfüllt. Sobald das erste Baufeld saniert ist, wird das Baufeld Süd als zweiter Bauabschnitt und das Baufeld Mitte als dritter und letzter Bauabschnitt ausgehoben. Die Sanierungsarbeiten dauern voraussichtlich bis 2020.

Hinweise
Aufgrund von Material- und Geräteanlieferungen zur Baustelle ist weiterhin mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen. Im Rahmen der Errichtung der Sanierungs-Infrastruktur kann es zwischenzeitlich zu erhöhten Lärmemissionen kommen. Roche begleitet die Sanierungsarbeiten mit einem umfangreichen technischen und organisatorischen Lärmminderungskonzept. Neben der Verwendung der bereits bekannten mobilen Lärmschutzwände werden beispielsweise Arbeiten zeitlich so umgesetzt, dass es nur in kurzen Zeitperioden (tageweise) zu erhöhten Lärmpegeln kommen kann. Diese Lärmemissionen lassen sich aber trotz aller ergriffenen Maßnahmen nicht gänzlich vermeiden. Roche dankt den Anwohnern und Anrainern für ihr diesbezügliches Verständnis.

Die Sanierungsarbeiten ruhen ab dem 22.12.2017 und werden am 08.01.2018 wieder aufgenommen. Die Projektleitung wünscht allen Leserinnen und Lesern ein friedvolles Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr. Die nächste Ausgabe des Baustellen-Bulletins erscheint am 31.01.2018.

Baustellen-Bulletin, Nr. 48, 15. November 2017

Aktuelles
In der schallgedämmten und luftdichten Einhausung werden die letzten Arbeiten an der Halleneinrichtung ausgeführt. Bei den Personen-, Container- und Geräteschleusen wurden Brandschutzplatten angebracht und Rauchmelder installiert. In den Bereichen der Fluchtwege wurden die noch ausstehenden Leuchten installiert. Spezialisten haben bei der Schleusentechnik und den dafür benötigten Steuerleitungen letzte Verkabelungsarbeiten vorgenommen. In der Gangway der Personenschleuse, welche für die Baumaschinenführer den sicheren Zugang ohne direkten Kontakt zur Hallenluft in die Aushubmaschinen gewährleistet, wurden ebenfalls letzte Installationsarbeiten vorgenommen. Für die komplexen Prozesse der Schleusen werden aktuell Dokumentationsblätter erstellt, welche allen Projektbeteiligten zugänglich gemacht werden.

Über die Containerschleuse werden die Transportcontainer in den Innenbereich der Halle eingeschleust und über Förderbänder mit belastetem Erdreich befüllt, bis das Füllgewicht der Container erreicht ist. Anschließend werden die Containeraußenflächen gründlich gereinigt und die Container ausgeschleust. Die zwei zur Feststellung des Füllgewichts benötigten Waagen wurden angeliefert und montiert. Nach der Montage wurden diese geeicht und in Betrieb benommen. Der Betrieb der Containerschleuse wird weitgehend automatisiert erfolgen.

Derzeit finden auf dem Schiffsanleger Tests mit dem Seilkran statt, um den Verladeprozess der gasdichten und havariesicheren Transportcontainer auf das Schiff zu trainieren.

Angrenzend zur Einhausung auf Perimeter 1 entstand auf Perimeter 3-Nordwest ein Anbau für die Verladelogistik. Auch bei diesem Anbau wurden letzte Arbeiten abgeschlossen. So wurde die Beleuchtung installiert und die Fläche unter dem Anbau asphaltiert.

Die Containerschleuse wird justiert (Aufnahmedatum: 6. November 2017); Quelle: Pressefoto Roche.

Die Gangway der Personenschleuse mit den Geräteübergängen zu den Baumaschinen (Aufnahmedatum: 6. November 2017); Quelle: Pressefoto Roche.

Sonstiges
Auch außerhalb der eigentlichen Großbaustelle werden regelmäßig Arbeiten vorgenommen. So wurde etwa der Bauzaun mit neuem Vlies abgehängt und die Außenbeleuchtung am Salzländeweg fertiggestellt.

Die zweistraßige Containerschleuse für das Ein- und Ausschleusen sowie für das Befüllen und Wiegen der Transportcontainer
(Aufnahmedatum: 6. November 2017); Quelle: Pressefoto Roche.

Vorgelagert zur Containerschleuse sind im Halleninnern der Aufgabetrichter und ein Förderbandsystem zur Befüllung der gasdichten und havariesicheren Transportcontainer aufgestellt (Aufnahmedatum: 6. November 2017); Quelle: Pressefoto Roche.

Ausblick
Der derzeitige Probebetrieb in der schallgedämmten und luftdichten Einhausung wird voraussichtlich ab Ende November in den regulären Sanierungsbetrieb übergehen.

Hinweise
Aufgrund von Material- und Geräteanlieferungen zur Baustelle ist weiterhin mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen. Im Rahmen der Errichtung der Sanierungs-Infrastruktur kann es zwischenzeitlich zu erhöhten Lärmemissionen kommen. Roche begleitet die Sanierungsarbeiten mit einem umfangreichen technischen und organisatorischen Lärmminderungskonzept. Neben der Verwendung der bereits bekannten mobilen Lärmschutzwände werden beispielsweise Arbeiten zeitlich so umgesetzt, dass es nur in kurzen Zeitperioden (tageweise) zu erhöhten Lärmpegeln kommen kann. Diese Lärmemissionen lassen sich aber trotz aller ergriffenen Maßnahmen nicht gänzlich vermeiden. Roche dankt den Anwohnern und Anrainern für ihr diesbezügliches Verständnis.

Baustellen-Bulletin, Nr. 47, 18. Oktober 2017

Aktuelles
Nach rund fünf Monaten Bauzeit konnten die Arbeiten an der rund 87 Meter breiten und rund 161 Meter langen schallgedämmten und luftdichten Einhausung abgeschlossen werden. Im Inneren der Halle werden momentan letzte Montagearbeiten an der Technik durchgeführt.

Im Baufeld Nord, welches als erstes der drei eingehausten Hallenbereiche komplett ausgehoben wird, wurden Steifen zur Befestigung der Baugrube angeliefert und montiert. Dabei werden die Stahlsteifen am oberen Rand der Baugrube (sogenannter Kopfbalken) befestigt.

Im Baufeld Mitte befinden sich die Personen-, Container- und Geräteschleusen. In allen Schleusen werden zurzeit die Brandschutzvorrichtungen montiert. In der Containerschleuse werden zudem die für die Reinigung der Container benötigten Sprühbögen angebracht. Für die aktuell im Baufeld Süd stehende Abluftreinigungsanlage wurde außerhalb der Einhausung der Abluftkamin aufgebaut und installiert.

Am 7. Oktober wurde für die Baufelder Nord und Mitte ein sogenannter «Blower Door Test» durchgeführt. Mit Hilfe dieses Tests wird die Luftdichtheit von Gebäuden gemessen. Die Untersuchung zeigte, dass die Halle in diesem ersten Bauabschnitt technisch dicht ist.

Auf dem Schiffsanleger wurde ein Seilkran aufgebaut. Mit diesem werden die gasdichten und havariesicheren Container auf das Schiff verladen. Bei der nun anstehenden Erprobung des Seilbaggers werden mit Kies befüllte Container auf einem bereitstehenden Schiff abgeladen. Damit sollen der Beladeprozess geübt und Optimierungspotentiale offengelegt werden.

Saubere Luft: Aufbau des Kamins der Abluftreinigungsanlage (Aufnahmedatum: 5. Oktober 2017); Quelle: Pressefoto Roche.

Aufbau des Seilkrans auf dem temporären Schiffsanleger (Aufnahmedatum: 5. Oktober 2017); Quelle: Pressefoto Roche.

Sonstiges
Der Fluchtweg an der Grenze zum Werkgelände der BASF und westwärts zwischen der Grundwasserreinigungsanlage und der Einhausung wurde fertiggestellt. Die zum Fluchtweg gehörenden Fluchttreppen wurden ebenfalls montiert. Um die bestehenden Sicherheitskonzepte fortlaufend weiterzu-entwickeln, führt Roche mit den an der Sanierung beteiligten Firmen regelmäßig Notfallübungen durch. Am 17. Oktober fand im Rahmen des Sicherheitskonzeptes eine Notfallübung statt. Dabei waren rund 80 Einsatzkräfte vor Ort; darunter die für die Sanierung zuständige DSM-Werkfeuerwehr inklusive der DSM-Umweltmessstelle und die Freiwillige Feuerwehr Grenzach-Wyhlen. Bei dieser Übung wurde eine Kollision eines Aushubbaggers mit der Innenwand der Einhausung nachgestellt. Das Szenario sah vor, dass durch den Aufprall Treibstoff austrat, welcher sich spontan entzündete. Durch den Treibstoffbrand entstanden Folgebrände innerhalb der Halle. Ziel dieser Übung war, Reaktionszeiten, Abläufe und Notfallwege zu testen und weiterzuentwickeln.

Anlieferung und Montage der Steifen zur Aussteifung des ersten Baufelds (Nord) (Aufnahmedatum: 6. Oktober 2017); Quelle: Pressefoto Roche.

Proben für den Ernstfall: Notfallübung im Baufeld Nord (Aufnahmedatum: 17. Oktober 2017); Quelle: Pressefoto Roche.

Ausblick
Der Probebetrieb in der schallgedämmten und luftdichten Einhausung wird Ende Oktober beginnen und voraussichtlich bis Ende November in den regulären Sanierungsbetrieb übergehen.

Hinweise
Aufgrund von Material- und Geräteanlieferungen zur Baustelle ist weiterhin mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen. Im Rahmen der Errichtung der Sanierungsinfrastruktur kann es zwischenzeitlich zu erhöhten Lärmemissionen kommen. Roche begleitet die Sanierungsarbeiten mit einem umfangreichen technischen und organisatorischen Lärmminderungskonzept. Neben der Verwendung der bereits bekannten mobilen Lärmschutzwände werden beispielsweise Arbeiten zeitlich so umgesetzt, dass es nur in kurzen Zeitperioden (tageweise) zu erhöhten Lärmpegeln kommen kann. Die Logistikhalle wurde nun ebenfalls eingehaust. Zusammen mit der Schalldämmung der Aushubhalle wird so ein wirksamer Lärmschutz erreicht. Die Lärmemissionen lassen sich aber trotz aller ergriffenen Maßnahmen nicht gänzlich vermeiden. Roche dankt den Anwohnern und Anrainern für ihr diesbezügliches Verständnis.

Baustellen-Bulletin, Nr. 46, 20. September 2017

Aktuelles
Die schallgedämmte und luftdichte Einhausung, in der ab Ende Oktober 2017 bis 2020 der Sanierungsaushub stattfinden wird, ist zu 90 Prozent fertiggestellt. Die Arbeiten an der Einhausung werden Anfang Oktober abgeschlossen. Der Innenausbau mit der Installation der Lüftungssysteme und dem Einbau der Druckluftleitungen für die externe Atemluftversorgung der Mitarbeitenden schreitet voran. Ebenfalls im Aufbau befinden sich die verschiedenen Schleusensysteme zum Ein- und Ausschleusen von Personal, Geräten und Spezialcontainern.

Die Fluchtwege an der Grenze zum benachbarten Perimeter 2, sowie zwischen der Grundwasserreinigungsanlage und der Sanierungshalle, wurden ebenfalls fertiggestellt.

Parallel zur Fertigstellung der Einhausung laufen die Arbeiten für die Fertigung des Anbaus. Dieser schließt sich im nördlichen Bereich an die Einhausung an und dient der Transportlogistik.

Luftaufnahme der nahezu fertiggestellten schallgedämmten und luftdichten Einhausung (Aufnahmedatum: 30. August 2017); Quelle: Pressefoto Roche.

Die Stahlträger des sich im nördlichen Bereichs der Einhausung anschließenden Anbaus für die Logistik (Aufnahmedatum: 15. September 2017); Quelle: Pressefoto Roche.

Sonstiges
Bis zum Start des Aushubs in der schallgedämmten und luftdichten Einhausung wird im Bereich des Schiffsanlegers ein zusätzlicher Schwimmsteg installiert. Derzeit befindet sich dieser noch in der Planungsphase. Am Schwimmsteg wird ein Betriebs- und Rettungsboot vertäut, das im Havarie- und Rettungsfall zum Einsatz kommt. Damit das Boot im Notfall möglichst rasch zum Einsatz kommen kann, haben verschiedene Mitarbeiter den Bootsführerschein gemacht.

Blick in die im Aufbau befindliche Containerschleuse, über die die gasdichten und havariesicheren Spezialtransportcontainer aus der Einhausung ein- und ausgeschleust werden (Aufnahmedatum: 15. September 2017); Quelle: Pressefoto Roche.

Steilförderband zur Befüllung der gasdichten und havariesicheren Spezialtransportcontainer im Innern der Einhausung (Aufnahmedatum: 15. September 2017); Quelle: Pressefoto Roche.

Ausblick
Bis im Oktober 2017 wird die schallgedämmte und luftdichte Einhausung mit allen dazugehörigen technischen Einrichtungen innen und außen fertiggestellt. Anschließend beginnt der Probebetrieb aller Anlagenteile der Sanierungshalle. Dem Probebetrieb folgt unmittelbar der Sanierungsaushub, der voraussichtlich bis 2020 dauern wird.

Hinweise
Aufgrund von Material- und Geräteanlieferungen zur Baustelle ist weiterhin mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen. Im Rahmen der Errichtung der Sanierungs-Infrastruktur kann es zwischenzeitlich zu erhöhten Lärmemissionen kommen. Roche begleitet die Sanierungsarbeiten mit einem umfangreichen technischen und organisatorischen Lärmminderungskonzept. Neben der Verwendung der bereits bekannten mobilen Lärmschutzwände werden beispielsweise Arbeiten zeitlich so umgesetzt, dass es nur in kurzen Zeitperioden (tageweise) zu erhöhten Lärmpegeln kommen kann. Diese Lärmemissionen lassen sich aber trotz aller ergriffenen Maßnahmen nicht gänzlich vermeiden. Roche dankt den Anwohnern und Anrainern für ihr diesbezügliches Verständnis.

Baustellen-Bulletin, Nr. 45, 23. August 2017

Aktuelles
Das Dach der im Aufbau befindlichen schallgedämmten und luftdichten Einhausung für die Phase des Sanierungsaushubs ab Ende Oktober 2017 bis 2020 ist seit vergangenem Freitag geschlossen. Nachfolgend werden die Dämmung und die Dachhaut aufgebracht sowie die Dachrinne installiert. Die Arbeiten beim Aufbau der 161 Meter langen, 87 Meter breiten und 9 Meter hohen Einhausung schreiten somit wie geplant voran. Bereits Ende Juli konnten die Arbeiten am Kopfbalken abgeschlossen werden. Dieser mit der oberen Kante der Bohrpfahlwand vergossene Kopfbalken dient unter anderem als Fundament für die schallgedämmte und luftdichte Einhausung der Baugrube. Im südlichen Abschnitt der Halle erfolgt die Installation der Luftreinigungsanlage mit ihren großen Aktivkohle-Modulen. Entlang der südlichen Hallenaußenwand an der Grenze zum BASF-Areal wurde ein Fluchtweg eingerichtet, der jederzeit freigehalten werden muss.

Auf Perimeter 3-Nordwest der Altablagerung Kesslergrube entsteht angrenzend zur Einhausung ein Anbau / Überdachung für die Aushublogistik. Derzeit werden hierfür die Fundamente hergestellt.

Das Dach ist geschlossen (Aufnahmedatum: 22. August 2017); Quelle: Pressefoto Roche.

Blick vom dicht bewachsenen Hornfelsen auf die Einhausung (Aufnahmedatum: 17. August 2017); Quelle: Pressefoto Roche.

Sonstiges
In Anbetracht des heißen Sommerwetters in den vergangenen Wochen sind die Mitarbeitenden bei den täglichen Briefings angewiesen worden, regelmäßig Pausen einzulegen und auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Bei diesen allmorgendlichen Besprechungen wurde auch über die Neuregelung der Gewerbeabfallverordnung informiert und erläutert, was dies für die Arbeiten auf der Großbaustelle bedeutet.

Im Südbereich der Einhausung erfolgt der Einbau der technischen Installationen, hier sind die sechs Module der Luftreinigungsanlage zu sehen (Aufnahmedatum: 21. August 2017); Quelle: Pressefoto Roche.

Die Rheinseite der Einhausung ist nahezu geschlossen (Aufnahmedatum: 21. August 2017); Quelle: Pressefoto Roche.

Ausblick
Bis Herbst 2017 wird die schallgedämmte und luftdichte Einhausung mit allen dazugehörigen technischen Einrichtungen innen und außen fertiggestellt. Anschließend beginnt der Sanierungsaushub, der voraussichtlich bis 2020 dauern wird.

Hinweise
Aufgrund von Material- und Geräteanlieferungen zur Baustelle ist weiterhin mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen. Im Rahmen der Errichtung der Sanierungs-Infrastruktur kann es zwischenzeitlich zu erhöhten Lärmemissionen kommen. Roche begleitet die Sanierungsarbeiten mit einem umfangreichen technischen und organisatorischen Lärmminderungskonzept. Neben der Verwendung der bereits bekannten mobilen Lärmschutzwände werden beispielsweise Arbeiten zeitlich so umgesetzt, dass es nur in kurzen Zeitperioden (tageweise) zu erhöhten Lärmpegeln kommen kann. Diese Lärmemissionen lassen sich aber trotz aller ergriffenen Maßnahmen nicht gänzlich vermeiden. Roche dankt den Anwohnern und Anrainern für ihr diesbezügliches Verständnis.

Baustellen-Bulletin, Nr. 44, 19. Juli 2017

Aktuelles
Die Betonierarbeiten für den auf der Bohrpfahlwand liegenden Kopfbalken stehen kurz vor dem Abschluss. Insgesamt wurden auf einer Länge von fast 800 Metern rund 1.600 Kubikmeter Beton verbaut. Der mit der oberen Kante der Bohrpfahlwand verbundene Kopfbalken dient u. a. als Fundament für die 161 m lange, 87 m breite und 9 m hohe schallgedämmte und luftdichte Einhausung der Baugrube.

Der Aufbau der Einhausung schreitet ebenfalls wie geplant voran. So wurde im Südbereich von Perimeter 1 auf der Stahlkonstruktion bereits die Dachhaut angebracht und verschweißt. Ebenso wurde mit der Isolation (Abdichtung) der Halle begonnen. Um die notwenigen Kabeltrassen zu montieren, wurde eine Rüstung aufgebaut. Ebenfalls im südlichen Bereich wurde eine Standfläche für die zukünftige Abluftreinigungsanlage hergerichtet.

Die Südhalle der Einhausung steht vor der Fertigstellung. (Aufnahmedatum: 5. Juli 2017); Quelle: Pressefoto Roche.

Die Einhausung wächst. (Aufnahmedatum: 5. Juli 2017); Quelle: Pressefoto Roche.

Sonstiges
Am 12. Juli fand im Rahmen des Sicherheitskonzeptes eine Notfallübung statt. Dabei handelte es sich um eine Höhenrettung. Trainiert wurde die Rettung, Sicherung und medizinische Erstversorgung eines Verunglückten auf einem Baugerüst in etwa sechs Meter Höhe. Die Übung fand an der Südseite der im Aufbau befindlichen Einhausung statt. Dabei wurde ein Notruf eines im Baufeld tätigen Mitarbeiters an die Integrierte Leitstelle Lörrach abgegeben. Diese beauftragte sofort die Werkfeuerwehr DSM mit dem Einsatz. Ziel der Übung war es, neben der eigentlichen Höhenrettung, Reaktionszeiten und Ablaufprozesse zu testen.

Die Werkfeuerwehr DSM im Einsatz: Bergung einer verunfallten Person (80 kg schwere Puppe) aus rund sechs Meter Höhe.
(Aufnahmedatum: 12. Juli 2017); Quelle: Pressefoto Roche.

Die Rettung verlief erfolgreich. (Aufnahmedatum: 12. Juli 2017); Quelle: Pressefoto Roche.

Am 1. Juli 2017 fand der zweite öffentliche Baustellentag im Rahmen der Sanierung von Perimeter 1/3-Nordwest der Altablagerung Kesslergrube statt. 521 interessierte Besuchende aller Altersgruppen nutzten die Möglichkeit und informierten sich vor Ort über den Stand der aufwendigen Sanierung. Der große Publikumsaufmarsch auf der Großbaustelle war für die Mitarbeitenden eine große Freude, konnten sie doch den Gästen, darunter auch Freunde und Familienangehörige, zeigen, welche wichtige und herausfordernde Arbeit sie während des Jahres verrichten. Nach dem Baustellentag wurde Perimeter 1/3-NW wieder für den täglichen Baustellenbetrieb gerüstet.

Ausblick
Bis Herbst 2017 erfolgt die Errichtung der schallgedämmten und luftdichten Einhausung mit allen dazugehörigen technischen Einrichtungen. Der Sanierungsaushub wird anschließend beginnen und voraussichtlich bis 2020 dauern.

Hinweise
Aufgrund von Material- und Geräteanlieferungen zur Baustelle ist weiterhin mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen. Im Rahmen der Errichtung der Sanierungs-Infrastruktur kann es zwischenzeitlich zu erhöhten Lärmemissionen kommen.

Baustellen-Bulletin, Nr. 43, 28. Juni 2017

Aktuelles
Der Aufbau der Einhausung für den Aushub des belasteten Erdreichs kommt gut voran. Im Südbereich der Großbaustelle wurden neben den Wandelementen bereits erste Dachelemente angebracht. Es handelt sich um einen zweischaligen Aufbau aus einem Hochtrapezblech mit darauf liegender Dampfbremse, Dämmschicht und abschließender Dachfolie, der, ebenso wie die Sandwich-Wandelemente, die durch den Sanierungsaushub entstehenden Lärmemissionen im Innern der Halle deutlich reduziert. Im Südbereich der Einhausung wurde bereits der Ausbau der Kabeltrassen gestartet. In diesen Trassen verläuft die Energieversorgung für die Halle. Auch die Hallenbeleuchtung befindet sich in diesem Bereich im Aufbau.

Ebenfalls gut kommen die Betonierarbeiten für den auf der Bohrpfahlwand liegenden Kopfbalken voran. Insgesamt werden bei diesen Arbeiten circa 1.600 Kubikmeter Beton verbaut.

Dank der fertiggestellten Bohrpfahlwand ist die Grube nun gegen eindringendes und austretendes Grundwasser abgeschirmt und kann nun leer gepumpt werden. Das abgepumpte Grundwasser wird in der Grundwasserreinigungsanlage in einem 10-stündigen Behandlungsprozess gereinigt, in den Rhein geleitet und ist dann sauberer als das Rheinwasser selbst. Auf diesem Wege werden pro Tag bis zu 1.700 Kubikmeter Grundwasser behandelt.

Während den bereits abgeschlossenen Großlochbohrungen waren die temporäre Verladehalle und die dazugehörige Abluftreinigungsanlage laufend in Betrieb. Sie stellten sicher, dass die Verladung des Bohrgutes in die gasdichten und havariesicheren Spezialtransportcontainer ohne Emissionen in die Umwelt erfolgte. Nach Abschluss der Großlochbohrungen werden die temporäre Verladehalle, das Kalk-Silo, die Luftabsaugung sowie die Druckleitungen für die externe Atemluftversorgung für die im Schwarzbereich arbeitenden Mitarbeitenden nicht mehr benötigt. Die verschiedenen Elemente sind nun vollständig abgebaut bzw. außer Betrieb genommen. Auch die Absetzbecken der Kammerfilterpresse sind nun gereinigt und werden abtransportiert.

Blick auf den Perimeter 1/3-NW der Altablagerung Kesslergrube mit der im Aufbau befindlichen Einhausung (Aufnahmedatum: 22. Juni 2017); Quelle: Pressefoto Roche.

Das Dach der Einhausung wird im südlichen Bereich bereits geschlossen (Aufnahmedatum: 27. Juni 2017); Quelle: Pressefoto Roche.

Sonstiges
Nach dem großen Besucherinteresse im vergangenen Jahr veranstalten Roche sowie die an der Sanierung beteiligten Firmen einen zweiten Öffentlichen Baustellentag. Dieser findet am Samstag, 1. Juli 2017 von 10.00 – 16.00 Uhr auf dem Gelände der Altablagerung Kesslergrube (Heerweg 1 in Grenzach-Wyhlen) statt. Der Baustellentag ermöglicht einen Blick hinter die Kulissen der Groß-Altlastensanierung. Anrainer, Anwohner und andere Interessierte sind herzlich dazu eingeladen, sich vor Ort über den Stand der Sanierungsarbeiten auf Perimeter 1/3-Nordwest der Kesslergrube zu informieren. Für den Besuch ist eine Anmeldung über die Website erforderlich: http://kesslergrube.de/perimeter1/baustellentag2017/. Das frei begehbare Programm findet dieses Jahr auf dem temporären Schiffsanleger statt. Hier geparkte Maschinen und Materialien für die Baustelleneinrichtung werden daher während dieses Anlasses auf andere Freiflächen umgestellt.

Auf dem bereits durch Austauschbohrungen sanierten Zwickel im Westbereich des Sanierungsperimeters wird die Standfläche für den Abluftkamin und zwei Silos hergestellt. Ein Notstromaggregat wird auf der gegenüberliegenden Seite der Baustraße eingerichtet. Dieses wird zeitnah aufgebaut und die Stromversorgung der Halle im Falle eines Stromausfalls sicherstellen.

Deckenelemente werden montiert (Aufnahmedatum: 27. Juni 2017); Quelle: Pressefoto Roche.

Blick in die im Aufbau befindliche Südhalle (Aufnahmedatum: 27. Juni 2017); Quelle: Pressefoto Roche.

Ausblick
Diese Woche finden Brunnenbohrarbeiten statt. Diese dienen der Erstellung der Brunnengalerie, die aus insgesamt 18 Mess- und Abpumppositionen besteht. Bis Herbst 2017 erfolgt die Errichtung der schallgedämmten und luftdichten Einhausung. Der Sanierungsaushub wird voraussichtlich bis 2020 erfolgreich beendet werden können.

Hinweise
Aufgrund von Material- und Geräteanlieferungen zur Baustelle und des Abtransports von Spezialcontainern ist weiterhin mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen. Im Rahmen der Sanierungsarbeiten kann es zwischenzeitlich zu erhöhten Lärmemissionen kommen.

Baustellen-Bulletin, Nr. 42, 14. Juni 2017

Aktuelles
Ende Mai konnten die im Sommer 2016 gestarteten Großlochbohrungen abgeschlossen werden. Damit ging die lärmintensivste Phase der Sanierungsarbeiten auf Perimeter 1/3-Nordwest der Altablagerung Kesslergrube zu Ende. Alle eingesetzten Großbohrgeräte haben die Kesslergrube mittlerweile verlassen, nachdem sie abgebaut, gereinigt und für den Transport vorbereitet wurden. Auch die temporäre Verladehalle wird jetzt schrittweise zurückgebaut und gereinigt, um der Sanierungseinhausung Platz zu machen.

Nach dem Abschluss der Großlochbohrungen stehen der Bau der Kopfbalken sowie der Aufbau und die Montage der schallgedämmten und luftdichten Einhausung, unter welcher der Sanierungsaushub ab Herbst 2017 erfolgen soll, im Fokus der Arbeiten. Im Südbereich der Großbaustelle werden bereits die vorgefertigten Sandwichwände an der Stahlkonstruktion angebracht. Die für die Einhausung verwendeten Sandwich-Elemente mit einem Polyurethan (PUR)-Hartschaum-Kern reduzieren unter anderem die Lärmemissionen der Sanierungsarbeiten. Die Einhausung sorgt jedoch in erster Linie dafür, dass keine Schadstoffe in die Umwelt austreten und dass kein Oberflächenwasser in Kontakt mit belastetem Aushubmaterial kommt.

Vorbereitungen für den Abtransport des letzten Großbohrgeräts (Aufnahmedatum: 6. Juni 2017); Quelle: Pressefoto Roche.

Alles ist bereit für den Abtransport des letzten Großbohrgeräts (Aufnahmedatum: 6. Juni 2017); Quelle: Pressefoto Roche.

Sonstiges
Während der Sommermonate werden die nicht überbauten Flächen des Sanierungsareals regelmäßig bewässert, um so die Staubbildung auf der Großbaustelle zu minimieren.

Jeden Freitagnachmittag wird die Baustelle für das Wochenende gesichert. Dabei wird sichergestellt, dass Gebäude und Baumaschinen abgeschlossen sind, windexponierte Gegenstände fixiert werden und auf der Baustelle Ordnung herrscht. Sensible Bereiche wie die Grundwasserreinigungsanlage werden regelmäßig kontrolliert. Während den Wochenenden wird die Baustelle durchgehend von Mitarbeitenden eines Sicherheitsdienstes bewacht. Sie benachrichtigen bei unvorhersehbaren Ereignissen die Einsatzkräfte.

Blick auf die im Bau befindliche Einhausung und der beinahe vollständig demontierten temporären Verladehalle (Aufnahmedatum: 10. Juni 2017); Quelle: Pressefoto Roche.

Blick in die im Bau befindliche Einhausung (Aufnahmedatum: 12. Juni 2017); Quelle: Pressefoto Roche.

Ausblick
Bis Herbst 2017 erfolgt die Errichtung der schallgedämmten und luftdichten Einhausung. Der Sanierungsaushub wird voraussichtlich bis 2020 erfolgreich beendet werden können.

Hinweise
Aufgrund von Material- und Geräteanlieferungen zur Baustelle und des Abtransports von Spezialcontainern ist weiterhin mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen. Im Rahmen der Sanierungsarbeiten kann es zwischenzeitlich zu erhöhten Lärmemissionen kommen.

Baustellen-Bulletin, Nr. 41, 24. Mai 2017

Aktuelles
Im Fokus der Arbeiten stehen die letzten Bohrungen für die Bohrpfahlwand und die Montage der schallgedämmten und luftdichten Einhausung, unter welcher der Sanierungsaushub ab Herbst 2017 erfolgen soll. Die Großlochbohrungen sind weitgehend abgeschlossen. 884 der insgesamt 888 Betonpfähle sind fertiggestellt. Für die restlichen vier Pfähle steht auf der Großbaustelle bis Ende Mai noch ein Bohrgerät im Einsatz. Die anderen Großbohrgeräte werden derzeit demontiert und abtransportiert.

Gleichzeitig mit dem Abschluss der Bohrarbeiten wird der Hallenbau zügig vorangetrieben. Das Fundament der Einhausung bildet der mit der oberen Kante der Bohrpfahlwand verbundene Kopfbalken. Dieser wird abschnittsweise betoniert. Zurzeit findet im Südbereich die Montage der Stahlkonstruktion der Halle statt. An der Stahlkonstruktion werden bereits die ersten vorgefertigten Sandwichelemente als Gebäudehülle angebracht.

Der Innenausbau der Einhausung dauert aufgrund der aufwendigen Technik (Lüftung, Schleusen- und Druckluftsystem, Aussteifungen im oberen Teil der Aushubabschnitte) wesentlich länger als der Außenaufbau. Der Innenbereich der Halle ist in drei voneinander hermetisch getrennte Bereiche, die Bauabschnitte Nord-Mitte-Süd, aufgeteilt. Mit dem Aushub wird im nördlichen Bauabschnitt begonnen, während sich im mittleren die Schleusensysteme (Containerschleuse, Geräteschleuse, Personenschleuse) befinden. Im südlichen Bauabschnitt werden die technischen Installationen, insbesondere die Lüftungstechnik, untergebracht. Dieser Bereich gilt als Weißbereich. Sobald der erste Bauabschnitt saniert und wieder verfüllt ist, werden die Schleusensysteme und die Technik nach Bedarf umgesetzt.

Luftaufnahme von Perimeter 1/3-NW der Altablagerung Kesslergrube (Aufnahmedatum: 5. Mai 2017); Quelle: Pressefoto Roche.

Blick auf den Aufbau der Einhausung: An der Stahlkonstruktion werden die ersten vorgefertigten Sandwichwände angebracht (Aufnahmedatum: 12. Mai 2017); Quelle: Pressefoto Roche.

Sonstiges
Im Bereich des Schiffsanlegers ist eine Absperrarmatur, ein sogenannter Schieber, in den Boden eingelassen. Mit diesem Ventil kann z. B. bei Unfällen mit Ölverlust der Oberflächenabfluss in den Rhein abgesperrt werden. Das Wasser wird dann temporär in einem unterirdischen Becken aufgefangen. Der Zugang zu dieser Anlage muss zwingend freizugänglich sein und darf keinesfalls von Baumaterial oder Maschinen verstellt werden.

Im Hintergrund: Aufbauarbeiten für die luftdichte und schallgedämmte Einhausung. Im Vordergrund: Demontage eines Großdrehbohrgerätes (Aufnahmedatum: 22. Mai 2017); Quelle: Pressefoto Roche.

Schrittweise erfolgen der Bau des Kopfbalkens entlang der südlichen Perimetergrenze (Aufnahmedatum: 22. Mai 2017); Quelle: Pressefoto Roche.

Ausblick
Das letzte Großbohrgerät wird voraussichtlich bis 30. Mai 2017 in Betrieb stehen und die letzten Arbeiten an der Bohrpfahlwand vornehmen. Damit geht die lärmintensivste Phase der Sanierungsarbeiten zu Ende. Alle eingesetzten Großbohrgeräte verlassen bis spätestens Anfang Juni das Baufeld, nachdem sie abgebaut, gereinigt und für den Transport vorbereitet worden sind. Bis Herbst 2017 erfolgt die Errichtung der schallgedämmten und luftdichten Einhausung. Der Sanierungsaushub wird voraussichtlich bis 2020 erfolgreich beendet werden können.

Hinweise
Aufgrund von Material- und Geräteanlieferungen zur Baustelle und des Abtransports von Spezialcontainern ist weiterhin mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen. Im Rahmen der Sanierungsarbeiten kann es zwischenzeitlich zu erhöhten Lärmemissionen kommen.

Baustellen-Bulletin, Nr. 40, 10. Mai 2017

Aktuelles
Der Aufbau der Hallenkonstruktion für die luftdichte und schallgedämmte Einhausung hat im Südwesten des Sanierungsperimeters begonnen. Der entsprechende Bereich wurde vorab mit baulichen Maßnahmen so gesichert, dass er von den Mitarbeitenden des mit dem Hallenaufbau beauftragten Unternehmens gefahrlos ohne Schutzausrüstung betreten werden kann.

Der Aufbau der Stahlkonstruktion für die schallgedämmte und luftdichte Einhausung hat begonnen (Aufnahmedatum: 3. Mai 2017); Quelle: Pressefoto Roche.

Fundament für die Hallenkonstruktion ist der im Vordergrund sichtbare Kopfbalken aus Stahlbeton (Aufnahmedatum: 3. Mai 2017); Quelle: Pressefoto Roche.

Die Bohrarbeiten an der Bohrpfahlwand stehen kurz vor dem Abschluss. Nachdem Mitte April das erste von fünf im Einsatz stehenden Großbohrgeräten abtransportiert werden konnte, haben in der vergangenen Woche zwei weitere Bohrgeräte ihren Einsatz beendet. Parallel dazu erfolgen Betonierungsarbeiten für die Erstellung des auf der Bohrpfahlwand horizontal verlaufenden Kopfbalkens. Der mit der oberen Kante der Bohrpfahlwand verbundene Kopfbalken dient u. a. als Fundament für die Einhausung der Baugrube. Entlang des Kopfbalkens wurde auf der Südseite und angrenzend zum BASF-Areal ein Graben für die Dachentwässerung der zukünftigen Einhausung ausgeboben. Der Graben wurde mit Vlies und Sand ausgelegt, um eine optimale Rohrauflage sicherzustellen. Aktuell werden die Rohre verlegt und der Graben mit Schotter aufgefüllt.

Wie im letzten Baustellen-Bulletin berichtet, hatte sich ein Bohrrohr beim Herausdrehen aus dem Bohrloch verklemmt und ist im Untergrund steckengeblieben. Vom 2. bis 4. Mai erfolgten Schweißarbeiten in dem Bohrrohr, unterhalb des Grundwasserspiegels, in einer Tiefe von 10 Metern. Dabei wurde ein Taucher mittels eines Krans in das Bohrrohr hinabgelassen. Er nahm eine Bestandsaufnahme der Rohrverbindungen vor und begann das havarierte Bohrrohr an den Rohrstößen (Rohrverbindung) für die Bergung zu ertüchtigen. Aktuell dauert die Bergung noch an.

Sonstiges
Die BASF Grenzach GmbH stellt der Roche Pharma AG einen Teilbereich des Parkplatzes auf ihrem Firmenareal als Bereitstellungsfläche für den Bau der schallgedämmten und luftdichten Einhausung kostenlos zur Verfügung. Die beiden Unternehmen haben einen entsprechenden Nutzungsvertrag unterzeichnet. Die Nutzung der Bereitstellungsfläche auf dem Areal der BASF beinhaltet ausschließlich die Zwischenlagerung von Hallenbauelementen und vereinfacht somit die Logistik für den Bau der Einhausung. Roche bedankt sich bei der BASF Grenzach für das gutnachbarschaftliche Verhältnis und deren Unterstützung für die laufenden Sanierungsarbeiten.

Vorbereitung des Tauchganges: Der Taucher und ein Helfer prüfen den Taucheranzug und die Ausrüstung (Aufnahmedatum: 3. Mai 2017); Quelle: Pressefoto Roche.

Der Taucher wird in das havarierte Bohrrohr hinabgelassen, um in 10 Meter Tiefe Schweißarbeiten vorzunehmen (Aufnahmedatum: 3. Mai 2017); Quelle: Pressefoto Roche.

Ausblick
In den kommenden Wochen steht der Abschluss der Pfahlbohrungen im Fokus der Arbeiten. Eines der Großbohrgeräte wird bis etwa Ende Mai auf der Baustelle verbleiben und die umschließende Bohrpfahlwand auf Höhe der heutigen Baustellenzufahrt komplettieren. Parallel dazu erfolgt bis Herbst 2017 die Errichtung der schallgedämmten und luftdichten Einhausung, unter deren Schutz der Aushub des belasteten Erdreichs erfolgen wird. Bis voraussichtlich 2020 wird der Sanierungsaushub erfolgreich beendet werden können.

Hinweise
Aufgrund von Material- und Geräteanlieferungen zur Baustelle und des Abtransports von Spezialcontainern ist weiterhin mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen. Im Rahmen der Sanierungsarbeiten kann es zwischenzeitlich zu erhöhten Lärmemissionen kommen.

Baustellen-Bulletin, Nr. 39, 26. April 2017

Aktuelles
Die Bohrpfahlwand ist weitgehend fertig erstellt. Am 18. April konnte das erste von fünf im Einsatz stehenden Großbohrgeräten abtransportiert werden. In den kommenden Wochen beenden drei weitere Bohrgeräte ihren Dienst. Ein verbleibendes Bohrgerät wird allerdings noch bis voraussichtlich Ende Mai Restarbeiten an der Bohrpfahlwand durchführen. Damit geht die lärmintensivste Phase der Sanierungsarbeiten auf dem Perimeter 1/3-Nordwest der Altablagerung Kesslergrube zu Ende. Bei den Bohrarbeiten kommt es immer wieder zu Verzögerungen. Beispielsweise ist aktuell ein Bohrrohr im Erdreich havariert. Dieses soll im Laufe dieser Woche geborgen werden. Beim Herausdrehen des Bohrrohrs aus dem Bohrloch hatte sich das Rohr gelöst und ist im Untergrund stecken geblieben. Dies führt zu erheblichen Verzögerungen und macht aufwendige Umplanungen für den Arbeitsablauf des involvierten Bohrgerätes notwendig.

Zurzeit wird der auf der Bohrpfahlwand horizontal verlaufende Kopfbalken auf der Südseite des Perimeter 1 aufgebaut und betoniert. Der mit der oberen Kante der Bohrpfahlwand verbundene Kopfbalken dient als Fundament für die spätere Aushubhalle. Rheinseitig ist der Kopfbalken deutlich höher als auf den anderen Seiten des Sanierungsbereichs, um den natürlichen Höhenunterschied des Geländes auszugleichen. Nach ersten Vorbereitungsarbeiten kann im Südbereich von Perimeter 1 zeitnah mit dem Bau der Einhausung begonnen werden. Der entsprechende Bereich wird mit baulichen Maßnahmen so gesichert, dass er von den Mitarbeitenden des mit dem Hallenaufbau beauftragten Unternehmens künftig gefahrlos ohne Schutzausrüstung betreten werden kann.

Um den Höhenunterschied des Geländes auszugleichen wird der Kopfbalken rheinseitig höher gebaut: Im Bild der höher stehende Bewehrungsstahl für den Bau des rheinseitigen Kopfbalkens (Aufnahmedatum: 21. April 2017); Quelle: Pressefoto Roche.

Betonierarbeiten am rheinseitigen Teil des Kopfbalkens (Aufnahmedatum: 21. April 2017); Quelle: Pressefoto Roche.

In der Halle auf dem temporären Schiffsanleger wurde eine zusätzliche Muschelkalkmessstelle eingerichtet. Sie ist Teil eines Messnetzes zur Beobachtung der Wasserstände und chemischen Zusammensetzung des Grundwassers innerhalb und außerhalb des Sanierungsperimeters. Das eingebaute Piezometer (Wasserdruckmessgerät) ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung und Dokumentation der Wasserstände im Muschelkalk. Diese werden mittels Datenlogger laufend aufgezeichnet.

Ein bereits fertig betonierter Teil des rheinseitigen Kopfbalkens (Aufnahmedatum: 21. April 2017); Quelle: Pressefoto Roche.

Blick auf die vier noch im Einsatz stehenden Großbohrgeräte und die Betonierungsarbeiten zur Erstellung des Kopfbalkens (Aufnahmedatum: 21. April 2017); Quelle: Pressefoto Roche.

Ausblick
In den kommenden Wochen steht der Abschluss der Pfahlbohrungen im Fokus der Arbeiten. Eines der Großbohrgeräte wird bis ca. Ende Mai auf der Baustelle verbleiben und die umschließende Bohrpfahlwand auf Höhe der heutigen Baustellenzufahrt komplettieren. Parallel dazu erfolgt ab Mai bis Herbst 2017 die Errichtung der schallgedämmten und luftdichten Einhausung, unter deren Schutz danach der Aushub des belasteten Erdreichs erfolgen wird. Bis voraussichtlich 2020 wird der Sanierungsaushub erfolgreich beendet werden können.

Hinweise
Aufgrund von Material- und Geräteanlieferungen zur Baustelle und des Abtransports von Spezialcontainern ist weiterhin mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen. Im Rahmen der Sanierungsarbeiten kann es zwischenzeitlich zu erhöhten Lärmemissionen kommen.

Baustellen-Bulletin, Nr. 38, 12. April 2017

Aktuelles
Der Abschluss der Großlochbohrungen – und damit die lärmintensivste Phase der Sanierungsarbeiten – neigt sich definitiv dem Ende zu. Bis Ende April werden vier der fünf aktuell im Einsatz stehenden Großbohrgeräte abtransportiert. Der erste Abtransport erfolgt bereits kommende Woche, am Dienstag, 18. April, ab 18.00 Uhr bis ungefähr 22.00 Uhr.

Um die Geräuschentwicklung in der derzeit lärmintensivsten Phase der Sanierung zu reduzieren, wurden in den vergangenen Wochen temporäre Lärmschutzwände aufgebaut.

Parallel zur Erstellung der Bohrpfahlwand laufen die Vorbereitungsarbeiten für die Einhausung der Baugrube. Das in wenigen Monaten entstehende, eindrucksvolle Bauwerk wird das Gesicht der Baustelle stark verändern. Die Einhausung misst rund 87 Meter in der Breite und rund 161 Meter an ihrer längsten Seite. Sie erstreckt sich über eine Fläche von rund 12.900 m2. Das entspricht dem Platzbedarf von zwei Fußballfeldern. An ihrer höchsten Stelle wird sie rund neun Meter hoch sein, der am nördlichen Teil der Einhausung anliegende Anbau ist mit rund dreizehn Metern sogar noch etwas höher. Voraussichtlich ab Herbst 2017 werden die Aushubarbeiten unter dem Schutz der schallgedämmten und luftdichten Einhausung stattfinden. Der im Innern der Einhausung herrschende Unterdruck verhindert Emissionen in die Umwelt. Auftretende Schadstoffe werden aus der Abluft mittels einer Abluftreinigungsanlage entfernt. Zudem stellt die Einhausung sicher, dass kein Oberflächenwasser in Kontakt mit belastetem Aushubmaterial kommt.

Blick auf den Sanierungsbereich mit den fünf Großbohrgeräten und den temporären Lärmschutzwänden
(Aufnahmedatum: 6. April 2017); Quelle: Pressefoto Roche.

Detailaufnahme der temporären Lärmschutzwände zur Reduktion von Lärmemissionen
(Aufnahmedatum: 6. April 2017); Quelle: Pressefoto Roche.

Sonstiges
Am 29. März wurde die Grundwasserreinigungsanlage erfolgreich einem Stresstest unterzogen. Der Anlage wurden 22 Liter pro Sekunde zugeführt. Die eigentliche Maximalfracht für die Anlage während der Absenkungsphase des Grundwasserspiegels beträgt 20 Liter pro Sekunde.

Am 28. und 29. März fanden Grundwasserprobenahmen statt. Dabei werden Grundwasserproben aus verschiedenen Brunnen außerhalb des Sanierungsperimeters genommen.

Für die Erstellung der Bohrpfahlwand und die Pfahlkopfbalken finden Betonierarbeiten statt
(Aufnahmedatum: 27. März 2017); Quelle: Pressefoto Roche.

Grundwasserprobenahme außerhalb des Sanierungsbereichs (Aufnahmedatum: 29. März 2017); Quelle: Pressefoto Roche.

Ausblick
Am 21. April 2017 ist ab 8:00 Uhr die Zufahrt zum Containerdorf aufgrund des Einsatzes eines Autokrans zum Trägeraufbau auf dem Besucherzentrum gesperrt. Die Zufahrt zum Containerdorf bleibt über das hintere Tor (Feuerwehrzufahrt) gewährleistet. Grund dafür ist, dass auf dem Dach des Besucherzentrums ein Stahlträger montiert wird, damit im Sitzungszimmer im Obergeschoss des Besucherzentrums die Mittelstützen entfernt werden können.

In den kommenden Wochen steht der Abschluss der Pfahlbohrungen im Fokus der Arbeiten. Die Bohrungen werden bis Ende April 2017 größtenteils abgeschlossen. Eines der Großbohrgeräte wird bis ca. Mitte Mai auf der Baustelle verbleiben und die umschließende Bohrpfahlwand noch komplettieren. Parallel dazu erfolgt ab Mai bis September die Errichtung der schallgedämmten und luftdichten Einhausung, unter deren Schutz ab Herbst 2017 der Aushub des belasteten Erdreichs erfolgen wird. Bis voraussichtlich 2020 wird der Sanierungsaushub erfolgreich beendet werden können.

Hinweise
Aufgrund von Material- und Geräteanlieferungen zur Baustelle und des Abtransports von Spezialcontainern ist weiterhin mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen. Im Rahmen der Sanierungsarbeiten kann es zwischenzeitlich zu erhöhten Lärmemissionen kommen.

Baustellen-Bulletin, Nr. 37, 29. März 2017

Aktuelles
Parallel zu den derzeit laufenden Großlochbohrungen starteten die Vorbereitungsarbeiten für die Einhausung der Baugrube. Der Aushub des belasteten Erdreichs wird ab Herbst 2017 geschützt unter einer schallgedämmten und luftdichten Einhausung stattfinden. Das Fundament der Einhausung bilden die Bohrpfahlwand und der mit der oberen Kante der Bohrpfahlwand verbundene Kopfbalken. Die horizontal verlaufenden Pfahlkopfbalken werden zurzeit nach und nach aufgebaut und betoniert. Dabei werden in den Kopfbalken zu Schutzzwecken Erdungsleitungen eingebaut. Weiter werden die erforderlichen Einbauteile für die Aufnahme der Auflagerkräfte der Hallenstützen sowie für die Aufnahme der späteren Treppentürme mit in den Kopfbalken einbetoniert.

Seit dem Start der Großlochbohrungen im Juli 2016 wurde belastetes Grundwasser von einer provisorischen Grundwasserreinigungsanlage behandelt. Mit der schrittweisen Inbetriebnahme der finalen Grundwasserreinigungsanlage ab Anfang 2017 in der Halle auf dem Schiffsanleger wurden die nicht mehr benötigten Anlagenteile der provisorischen Grundwasserreinigungsanlage nach und nach abgebaut, gereinigt und abtransportiert. In den vergangenen Wochen erfolgten die Reinigung und der Abtransport der letzten Komponenten der provisorischen Grundwasserreinigungsanlage. Die finale Grundwasserreinigungsanlage erfüllt die strengen, von den zuständigen Behörden auferlegten Einleitgrenzwerte. Nur wenn diese Grenzwerte eingehalten werden, darf das behandelte Wasser anschließend kontrolliert in den Rhein geleitet werden.

Für die Erstellung der Bohrpfahlwand und die Pfahlkopfbalken finden derzeit Betonierarbeiten statt (Aufnahmedatum: 16. März 2017); Quelle: Pressefoto Roche.

Grundwasserreinigungsanlage: Regelmäßige Überprüfung der Wasserqualität (Aufnahmedatum: 16. März 2017); Quelle: Pressefoto Roche.

Sonstiges
Am 28. und 29. März finden Grundwasserprobenahmen aus Brunnen außerhalb des Sanierungsperimeters statt. Diese erfolgen regelmäßig und dienen dazu, parallel zum Sanierungsbetrieb, das umlaufende Grundwasser zu überwachen. Der Arbeitssicherheit und dem Vermeiden von Unfällen werden auf der Großbaustelle höchste Priorität zugemessen. Vor Arbeitsaufnahme auf der Sanierungsbaustelle finden Unterweisungen zu Themen wie Gehörschutz, Erste Hilfe, Gefahren durch Routinearbeiten oder Verhalten im öffentlichen Verkehrsraum statt. Tägliche Kurzschulungen sollen die Mitarbeitenden auf aktuelle Gefahren hinweisen und für optimale Arbeitsabläufe sensibilisieren. Wöchentliche Gespräche, an denen die Mitarbeitenden die Möglichkeit haben, Rückmeldungen und Verbesserungsvorschlägen zu unterbreiten, runden das Konzept ab. Die Teilnahme an den Unterweisungen und Kurzbesprechungen muss jeweils mit Unterschrift bestätigt werden.

Der Abtransport des belasteten Erdmaterials erfolgt in gasdichten und havariesicheren Transportcontainern
(Aufnahmedatum: 16. März 2017); Quelle: Pressefoto Roche.

Blick vom Hornfelsen auf den Sanierungsbereich von Perimeter 1/3-NW der Altablagerung Kesslergrube
(Aufnahmedatum: 23. März 2017); Quelle: Pressefoto Roche.

Ausblick
In den kommenden Wochen stehen die Fortführung der Pfahlbohrungen und die Erstellung der Kopfbalken im Fokus der Arbeiten. Die Bohrungen werden voraussichtlich bis ca. Ende April 2017 abgeschlossen. Danach erfolgt ab Mai bis September die Errichtung der schallgedämmten und luftdichten Einhausung, unter deren Schutz ab Herbst 2017 der Aushub des belasteten Erdreichs erfolgen wird. Bis voraussichtlich 2020 wird der Sanierungsaushub erfolgreich beendet werden können.

Hinweise
Aufgrund von Material- und Geräteanlieferungen zur Baustelle und des Abtransports von Spezialcontainern ist weiterhin mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen. Im Rahmen der Sanierungsarbeiten kann es zwischenzeitlich zu erhöhten Lärmemissionen kommen.

Baustellen-Bulletin, Nr. 36, 15. März 2017

Aktuelles
Im Zentrum der Arbeiten auf Perimeter 1/3-NW der Altablagerung Kesslergrube stehen zurzeit die Großlochbohrungen. Im Rahmen der Großlochbohrungen wird die Bohrpfahlwand erstellt. Mehr als 100 Mitarbeitende sind aktuell mit diesen und weiteren Bautätigkeiten beschäftigt. Aktuell läuft also nicht nur die personalintensivste, sondern auch die lärmintensivste Phase der Gesamtsanierung. Sie dauert noch bis ca. Ende April 2017 an. 5 Großgeräte mit je einem erfahrenen Bohrteam stellen sicher, dass die Baugrube hydraulisch und statisch gesichert wird. Das heißt, dass nach der Fertigstellung der Bohrpfahlwand kein Grundwasser mehr in die Grube ein- und austreten kann.

Das kontaminierte Grundwasser aus der Grube wird dann ab Mai 2017 aus insgesamt 18 Brunnen über ein 2,5 km langes Rohrsystem in die Grundwasserreinigungsanlage gepumpt und dort mittels eines mehrstufigen Reinigungsverfahrens so behandelt, dass die strengen behördlichen Auflagen eingehalten werden. Dazu wurden die Brunnen bereits nach der Bohrpunkteinmessung im Trockenbohrverfahren ausgehoben. Vor der Inbetriebnahme wurden die Brunnen klargespült, bis nur noch klares Wasser zutage trat. Dem Grundwasser wurden zudem Proben entnommen.

Blick auf den Sanierungsbereich von Perimeter 1/3-NW der Altablagerung Kesslergrube und den temporären Schiffsanleger mit der Halle für die Grundwasserreinigungsanlage (Aufnahmedatum: 12. März 2017); Quelle: Pressefoto Roche.

Für die Erstellung der Bohrpfahlwand stehen zurzeit fünf Großdrehbohrgeräte im Einsatz, um insgesamt 888 Pfähle zu setzen
(Aufnahmedatum: 07. März 2017); Quelle: Pressefoto Roche.

Sonstiges
Die täglichen Arbeitszeitbeschränkungen von 7.00 bis längstens 18.00 Uhr und der Verzicht auf Samstags- und Feiertagsarbeit werden konsequent eingehalten. In Ausnahmefällen sind Arbeitszeitüberschreitungen nicht vermeidbar. Solche Fälle werden entsprechend genau dokumentiert. So musste am 1. März wegen eines geplatzten Schlauchs bis circa 18.10 Uhr weitergearbeitet werden. Die Arbeitszeitüberschreitung von 10 Minuten wurde im täglich erstellten Bautagebuch festgehalten.

LKW, die das Sanierungsgelände verlassen, werden gründlich gereinigt. Für die Reinigung der Reifen wurden eigens zwei Reifenwaschanlagen installiert. Damit wird verhindert, dass an den Reifen haftendes Erdmaterial den gesicherten Sanierungsbereich verlässt und auf den umliegenden Straßen verteilt wird. Zusätzlich zu dieser Maßnahme werden die angrenzenden Straßen inklusive der Köchlinstraße regelmäßig gereinigt.

Auf und in unmittelbarer Nähe zum Sanierungsbereich sind verschiedene Messstationen zur Luftmessung installiert worden
(Aufnahmedatum: 07. März 2017); Quelle: Pressefoto Roche.

Der um weitere Büroräumlichkeiten erweiterte Container-Turm oberhalb der Schwarz-Weiß-Anlage (Aufnahmedatum: 07. März 2017); Quelle: Pressefoto Roche.

Ausblick
In den kommenden Wochen steht die Fortführung der Pfahlbohrungen im Fokus der Arbeiten. Die Bohrungen werden voraussichtlich bis Ende April 2017 abgeschlossen. Danach erfolgt ab Mai bis September die Errichtung der schallgedämmten und luftdichten Einhausung, unter deren Schutz ab Herbst 2017 der Aushub des belasteten Erdreichs erfolgen wird. Bis voraussichtlich 2020 wird der Sanierungsaushub erfolgreich beendet werden können.

Hinweise
Aufgrund von Material- und Geräteanlieferungen zur Baustelle und des Abtransports von Spezialcontainern ist weiterhin mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen. Im Rahmen der Sanierungsarbeiten kann es zwischenzeitlich zu erhöhten Lärmemissionen kommen.

Baustellen-Bulletin, Nr. 35, 1. März 2017

Aktuelles
Zurzeit findet mit den Großlochbohrungen die lärmintensivste Sanierungsphase statt. Nach Abschluss der Bodenaustauschbohrungen Ende Januar 2017 konzentrieren sich die Großlochbohrungen darauf, die Bohrpfahlwand zu erstellen. Die Bohrpfahlwand ist Voraussetzung für den Aushub des belasteten Erdreichs und damit für die Sanierung von Perimeter 1/3-NW der Altablagerung Kesslergrube.

Zurzeit stehen fünf Großdrehbohrgeräte im Einsatz. Insgesamt werden für die Erstellung der Bohrpfahlwand 888 Pfähle gesetzt, wobei jeder Pfahl im Durchmesser 1,2 Meter misst und zwischen 18 und 26,5 Meter tief in den Boden reicht. Die Bohrpfahlwand wird den zukünftigen Aushubbereich hydraulisch und statisch sichern und gleichzeitig als Fundament für die Erstellung einer schallgedämmten und luftdichten Einhausung dienen, unter deren Schutz der Aushub des belasteten Erdreichs stattfinden wird.

Die geräuschintensiven Großlochbohrungen können voraussichtlich bis Ende April 2017 abgeschlossen werden. In der Phase des Hallenbaus im Sommer und in der Phase des in der Einhausung stattfindenden Aushubs ist mit deutlich weniger Lärmemissionen zu rechnen. Die täglichen Arbeitszeitbeschränkungen von 7.00 bis längstens 18.00 Uhr und der Verzicht auf Samstags- und Feiertagsarbeit werden konsequent fortgeführt und auch in Zukunft beibehalten.

Blick vom Projektleitungscontainer auf die fortschreitenden Großlochbohrungen auf Perimeter 1/3-NW der Altablagerung Kesslergrube (Aufnahmedatum: 20. Februar 2017); Quelle: Pressefoto Roche

Das belastete Erdreich aus den Verbaubohrungen wird in gasdichten und havariesicheren Transportcontainern der thermischen Behandlung zugeführt (Aufnahmedatum: 20. Februar 2017); Quelle: Pressefoto Roche.

Sonstiges
Im Rahmen der laufenden Sanierungsarbeiten werden regelmäßig verschiedene Instandhaltungs- und Wartungsarbeiten durchgeführt. So erfolgten die Überprüfung der elektrischen Anlagen und Service-Arbeiten am Radlader und am Reach-Stacker (Greifstapler für die Containerverladung). Die Reifenwaschanlagen wurden gereinigt und der darin befindliche Schlamm abgesaugt und fachgerecht entsorgt. Die Mitarbeitenden erhalten regelmäßige Sicherheitsschulungen zu den Gefahren auf einer Baustelle. Mit einem Erste-Hilfe-Lehrgang des Deutschen Roten Kreuzes konnte das Wissen um das richtige Verhalten bei Unfällen und bei der Versorgung von Verletzten aufgefrischt werden.

Die aktuell laufenden Großlochbohrungen können voraussichtlich bis Ende April 2017 abgeschlossen werden (Aufnahmedatum: 20. Februar 2017); Quelle: Pressefoto Roche.

Blick auf die finale Grundwasserreinigungsanlage in der Halle auf dem Schiffsanleger (Aufnahmedatum: 20. Februar 2017); Quelle: Pressefoto Roche.

Ausblick
In den kommenden Wochen steht die Fortführung der Pfahlbohrungen im Fokus der Arbeiten. Die Bohrungen werden voraussichtlich bis Ende April 2017 abgeschlossen. Danach erfolgt ab Mai bis September die Errichtung der schallgedämmten und luftdichten Einhausung, unter deren Schutz ab Herbst 2017 der Aushub des belasteten Erdreichs erfolgen wird. Bis voraussichtlich 2020 wird die Sanierung erfolgreich beendet werden können.

Hinweise
Aufgrund von Material- und Geräteanlieferungen zur Baustelle und des Abtransports von Spezialcontainern ist weiterhin mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen. Im Rahmen der Sanierungsarbeiten kann es zwischenzeitlich zu erhöhten Lärmemissionen kommen.

Baustellen-Bulletin, Nr. 34, 15. Februar 2017

Aktuelles
Am vergangenen Donnerstag, 9. Februar hat die behördliche Abnahme der Grundwasserreinigungsanlage durch das Landratsamt Lörrach stattgefunden. Dabei wurde bestätigt, dass sämtliche behördlichen Auflagen erfüllt werden. Die Großlochbohrungen für die Erstellung der Bohrpfahlwand und der Rückbau der provisorischen Grundwasserreinigungsanlage wurden in den vergangenen zwei Wochen fortgeführt.

Der Rückbau der im Freien auf dem Schiffsanleger stehendenden provisorischen Grundwasserreinigungsanlage ist nun abgeschlossen. Nach der Demontage und dem Abtransport aller Komponenten werden auf dem Schiffsanleger noch kleinere Aufräumarbeiten durchgeführt.

Bei den Pfahlbohrungen werden vor der eigentlichen Bohrung Bohrschablonen aus Beton erstellt. Diese ermöglichen eine plangenaue Umsetzung der Bohrungen. Nach der Aushärtung der Pfähle werden die Bohrschablonen mittels einem hydraulischen Meißel zurückgebaut. Anschließend werden die Betonstücke von Anhaftungen gereinigt, in einen LKW geladen und zum Bauschuttrecycling abtransportiert.

Bei der temporären Verladehalle, in welcher das Bohrgut in die gasdichten und havariesicheren Spezialtransportcontainer verladen wird, konnte ein weiteres Tor eingebaut werden. Die bisher zur Entwässerung des Restschlamms eingesetzte Kammerfilterpresse wurde ersetzt. Die neue, leistungsfähigere Presse wurde unter einer eigens erstellten Überdachung in Betrieb genommen und auf die lokalen Anforderungen eingestellt. Die alte, kleinere Kammerfilterpresse wurde abgebaut und deren Einzelteile nach einer Reinigung abtransportiert.

Blick vom Hornfelsen auf den Perimeter 1/3-NW der Altablagerung Kesslergrube (Aufnahmedatum: 12. Februar 2017); Quelle: Pressefoto Roche

Positionierung des Bewehrungsstahls für die Erstellung der Bohrpfahlwand (Aufnahmedatum: 1. Februar 2017); Quelle: Pressefoto Roche.

Sonstiges
Wegen des anhaltenden Regens waren Anfang Februar zusätzliche Sicherungsmaßnahmen notwendig. Um einen Austritt von Oberflächenwasser aus dem Baufeld zu unterbinden, wurden Pumpensümpfe angelegt, die das Regenwasser sammelten. Für die Wasserhaltung wurden Container als Pufferspeicher aufgebaut. Weiter wurde der Schlamm auf dem Baufeld abgezogen und konditioniert.

Nicht nur die Maschinen und Gerätschaften benötigen Wartungsarbeiten, sondern auch die elektronischen Apparaturen in Form von Updates: An den auf dem Baufeld im Einsatz stehenden Großborgeräten wurde in den vergangenen beiden Wochen erfolgreich ein Software-Update vorgenommen. Zudem sind Parkbereiche im Containerdorf aufgehoben worden, um Büroflächen für zusätzliches Personal zu schaffen. Dieses wird für die personalintensivste Bauphase im Projekt bis zum Abschluss der Bohrungen und der Übergangsphase zum Aufbau der Halle benötigt.

Abtransport der letzten Komponenten der provisorischen Grundwasserreinigungsanlage (Aufnahmedatum: 1. Februar 2017); Quelle: Pressefoto Roche.

Blick auf die neue Kammerfilterpresse und die eigens dafür erstellte Einhausung (Aufnahmedatum: 1. Februar 2017); Quelle: Pressefoto Roche.

Ausblick
In den kommenden zwei Wochen stehen die Fortführung der Pfahlbohrungen, die Erstellung der Kopfbalken und die Feinjustierung der finalen Grundwasserreinigungsanlage in der Halle auf dem Schiffsanleger im Fokus der Arbeiten.

Hinweise
Aufgrund von Material- und Geräteanlieferungen zur Baustelle und des Abtransports von Spezialcontainern ist weiterhin mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen. Im Rahmen der Sanierungsarbeiten kann es zwischenzeitlich zu erhöhten Lärmemissionen kommen.

Baustellen-Bulletin, Nr. 33, 01. Februar 2017

Aktuelles
Weiterhin stehen auf Perimeter 1/3-Nordwest der Altablagerung Kesslergrube die Großlochbohrungen und der Rückbau der provisorischen Grundwasserreinigungsanlage im Fokus der Arbeiten.

Die Bodenaustauschbohrungen sind abgeschlossen. Die Pfahlbohrungen werden mit den 5 Großbohrgeräten weitergeführt und voraussichtlich im April abgeschlossen. Das Bohrgut wird weiterhin in gasdichte und havariesichere Spezialtransportcontainer verladen und von der Baustelle per LKW zum Bahnterminal in Weil am Rhein transportiert, von wo sie zu den thermischen Entsorgungsanlagen in Deutschland und den Niederlanden gelangen.

Nachdem Anfang Jahr der provisorische Grundwasserreinigungsprozess witterungsbedingt in die Halle auf dem Schiffsanleger verlegt worden war, begann der Rückbau der nicht mehr benötigten Anlagenteile der provisorischen im Freien stehendenden Grundwasserreinigungsanlage. Der Rückbau befindet sich derzeit in der finalen Phase und wird im Februar abgeschlossen. Die Abnahme der definitiven Grundwasserreinigungsanlage erfolgt Anfang Februar durch das Landratsamt Lörrach.

Luftbildaufnahme von der Sanierung von Perimeter 1/3-Nordwest der Altablagerung Kesslergrube (Aufnahmedatum: 28. Januar 2017); Quelle: Pressefoto Roche.

Luftbildaufnahme von der Sanierung von Perimeter 1/3-Nordwest der Altablagerung Kesslergrube (Aufnahmedatum: 28. Januar 2017); Quelle: Pressefoto Roche.

Sonstiges
Im Rahmen eines Großprojektes wie der Sanierung der Altablagerung Kesslergrube kann es immer wieder zu unerwarteten Ereignissen kommen. Aufgrund der Trockenheit der letzten Wochen ist der Wasserstand des Rheins sehr niedrig, mit dem Ergebnis, dass mehr Logistikunternehmen ihre Transporte per Bahn statt per Schiff abwickelten und es dadurch zwischenzeitlich u. a. zu höheren Abwicklungszeiten bei der Verladung am Bahnterminal kam. Zusammen mit dem Ausfall einer Lokomotive führte das zu einem zwischenzeitlichen Annahmestopp für Container. Dies wiederum verzögerte den Abtransport der Spezialtransportcontainer vom Sanierungsgelände in Grenzach-Wyhlen, wo für kurze Zeit die Spezialcontainer zwischengelagert werden mussten. Da die Logistikflächen beschränkt sind und die Großlochbohrungen nur dann fortgeführt werden, wenn die Spezialcontainer abtransportiert werden können, hatten diese Ereignisse einen kurzen Stillstand der Sanierungsarbeiten zur Folge.

Schrittweise erfolgt der Rückbau der nicht mehr benötigten Anlagenteile der provisorischen Grundwasserreinigungsanlage (Aufnahmedatum: 17. Januar 2017); Quelle: Pressefoto Roche

Der Abtransport der nicht mehr benötigten Anlagenteile der provisorischen Grundwasserreinigungsanlage erfolgt per LKW (Aufnahmedatum: 17. Januar 2017); Quelle: Pressefoto Roche.

Ausblick
In den kommenden zwei Wochen stehen die Fortführung der Pfahlbohrungen und der Rückbau der provisorischen Grundwasserreinigungsanlage im Zentrum der Sanierungsarbeiten.

Hinweise
Aufgrund von Material- und Geräteanlieferungen zur Baustelle und des Abtransports von Spezialcontainern ist weiterhin mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen. Im Rahmen der Sanierungsarbeiten kann es zwischenzeitlich zu erhöhten Lärmemissionen kommen.

Baustellen-Bulletin, Nr. 32, 18. Januar 2017

Aktuelles
Nach der Weihnachtspause wurden die Sanierungsarbeiten auf Perimeter 1/3-Nordwest der Altablagerung Kesslergrube am 2. Januar 2017 wieder aufgenommen.

Die Grundwasserreinigungsanlage (GWRA) in der Halle auf dem temporären Schiffsanleger ist nun fertig montiert. Dazu wurden die für den Reinigungsprozess benötigten Biologie-Behälter an die bereits fertige Anlagentechnik angeschlossen. Der offizielle Betriebsbeginn der Anlage richtet sich nach der behördlichen Abnahme. Diese ist für Februar terminiert. Der provisorische Grundwasserreinigungsprozess wurde witterungsbedingt in die Halle verlegt. Die auf dem Schiffsanleger im Freien stehende, nun nicht mehr benötigten Anlagenteile der provisorischen Grundwasserreinigungsanlage, werden derzeit demontiert. Nach der vorgängigen Reinigung konnten bereits erste Becken und Absetzcontainer abtransportiert werden. Der übrig gebliebene Restschlamm wurde zur Entwässerung in die Kammerfilterpresse der GWRA gegeben. Dort wird das Wasser aus dem Schlamm gepresst. Übrig bleibt dabei eine breiige Erdmasse. Dieser sogenannte Filterkuchen wird anschließend in die gasdichten und havariesicheren Spezialtransportcontainer verladen und zur thermischen Behandlung abtransportiert.

Neben dem Rückbau der provisorischen Grundwasserreinigungsanlage wurden zu Jahresbeginn die Großlochbohrungen auf Perimeter 1 wieder aufgenommen.

Blick auf den verschneiten Perimeter 1/3-NW der Altablagerung Kesslergrube
(Aufnahmedatum: 11. Januar 2017); Quelle: Pressefoto Roche.

Die Sanierungsarbeiten werden auch bei winterlichen Verhältnissen fortgeführt
(Aufnahmedatum: 11. Januar 2017); Quelle: Pressefoto Roche.

Sonstiges
Seit Beginn der Bau- und Sanierungsarbeiten im Spätsommer 2015 werden alle Arbeiten täglich in einem sogenannten Bautagebuch dokumentiert. Darin werden alle auf der Großbaustelle durchgeführten Arbeiten, tätigen Personen und eingesetzten Maschinen aufgelistet. So sind in der aktuellen Bauphase täglich zwischen 70 und 120 Personen mit den Sanierungsarbeiten beschäftigt. Unerwartete Ereignisse werden akribisch festgehalten, etwa wenn ein Bohrhindernis zu einem zeitlichen Mehraufwand führt, auch wenn dieser nur 30 Minuten beträgt.

Um ein Höchstmaß an Sicherheit gewährleisten zu können, wird neues Personal jeweils sorgfältig eingewiesen und auf die lokalen Besonderheiten der Baustelle aufmerksam gemacht.

Aufgrund der bei Jahresbeginn herrschenden Kälte wurde der Winterdienst intensiviert. So werden beispielsweise die Wasserleitungen täglich kontrolliert.

Radlader mit geleerter und geöffneter Kippschaufel ist auf dem Weg zum Bohrgerät, von dem er das Bohrgut übernehmen wird (Aufnahmedatum: 11. Januar 2017); Quelle: Pressefoto Roche.

Das Bohrgut wird vom Bohrgerät in eine Klappschaufel des Radladers übergeben und anschließend in der Verladehalle in die gasdichten und havariesicheren Spezialtransportcontainer verladen (Aufnahmedatum: 11. Januar 2017); Quelle: Pressefoto Roche.

Ausblick
Die Großlochbohrungen und der Rückbau der provisorischen Grundwasserreinigungsanlage stehen im Fokus der kommenden beiden Arbeitswochen.

Hinweise
Aufgrund von Material- und Geräteanlieferungen zur Baustelle und des Abtransports von Spezialcontainern ist weiterhin mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen. Im Rahmen der Sanierungsarbeiten kann es zwischenzeitlich zu erhöhten Lärmemissionen kommen.

Baustellen-Bulletin, Nr. 31, 15. Dezember 2016

Halbzeit Großlochbohrungen
Gleich fünf Großdrehbohrgeräte treiben aktuell auf dem Sanierungsgelände von Perimeter 1/3-Nordwest der Altablagerung Kesslergrube die im Sommer 2016 gestarteten Großlochbohrungen voran. Nun ist die Hälfte dieser Bohrungen geschafft: Rund 30 Prozent der Bohrpfahlwand sind erstellt und rund 80 Prozent der Austauschbohrungen durchgeführt. Bis Ende November 2016 wurden eine Fläche von 471 m2 durch Bodenaustausch saniert sowie rund 50.000 Tonnen teils unbelastetes und belastetes Erdmaterial abgetragen oder ausgebohrt und in insgesamt rund 1.900 gasdichten und havariesicheren Spezialtransportcontainern zur thermischen Entsorgung abtransportiert. Das entspricht mehr als 15 Prozent des planerischen Gesamtaushubs von circa 280.000 Tonnen sowie 45 Zugumläufen mit jeweils 30 bis 54 Spezialcontainern. Voraussichtlich im April 2017 können die Großlochbohrungen abgeschlossen werden.

Per 30. November 2016 sind für die Erstellung der Bohrpfahlwand 266 Pfähle gesetzt worden. Das entspricht rund 30 Prozent der insgesamt 888 Bohrpfähle, die für den Bau der Bohrpfahlwand vorgesehen sind. Die Bohrungen werden bis in den unterliegenden Fels getrieben, teilweise bis in circa 26 Meter Tiefe. Dazu wurden bereits 368 Tonnen Stahl und 10.984 m3 Beton verbaut.

Die Austauschbohrungen sind bereits zu rund 80 Prozent umgesetzt. Diese finden bis in eine Tiefe von durchschnittlich 12,5 Meter und außerhalb des Bereichs der Bohrpfahlwand statt. Sie stellen sicher, dass dort kein belastetes Erdreich im Boden zurückbleibt. Die dabei entstehenden Bohrlöcher werden direkt mit unbelastetem Kies verfüllt. Bis zum 30. November 2016 wurde eine Fläche von 471 m2 durch Bodenaustausch saniert. Dabei wurden rund 8.300 Tonnen Kies wiederverfüllt. Dieser stammt aus der Region aus der Rheinauskiesung bei Efringen-Kirchen und wird im Kieswerk in Neuenburg-Steinenstadt aufbereitet.

Übersichtsdarstellung des Sanierungsgeländes von Perimeter 1/3-NW der Altablagerung Kesslergrube mit Bohrpfahlwand und Austauschbohrungen; Quelle: HPC

Schematische Darstellung der bereits abgeschlossenen Arbeiten zur Erstellung der Bohrpfahlwand und den Austauschbohrungen; Quelle: BAUER

Sonstiges
Auch wenn die Transporte der Spezialcontainer zu keiner spürbaren verkehrstechnischen Mehrbelastung der Gemeindestraßen in Grenzach-Wyhlen und Weil am Rhein geführt haben, sind im Bereich Logistik weitere Optimierungen geplant. Vor kurzem hat das Regierungspräsidium Freiburg die Nutzung des bereits fertiggestellten Schiffsanlegers für den Umschlag von belastetem Erdreich in gasdichten und havariesicheren Spezialcontainern genehmigt. Mit Aufnahme des regulären Aushubbetriebs in der Einhausung – voraussichtlich im Herbst 2017 – wird ein Großteil der Spezialcontainer über Rheinschiffe von der Baustelle abtransportiert, was die Gemeindestraßen von den entsprechenden LKW-Transporten entlasten wird.

Der Abtransport der gasdichten und havariesicheren Spezialcontainer zum Bahnterminal erfolgt per LKW (Aufnahmedatum: 14. September 2016); Quelle: Pressefoto Roche.

Umschlag der Spezialcontainer auf die Bahn am DUSS-Terminal in Weil am Rhein
(Aufnahmedatum: 1. März 2016); Quelle: Pressefoto Roche.

Ausblick
Die schrittweise Inbetriebnahme der in der Halle auf dem temporären Schiffsanleger stehenden Grundwasserreinigungsanlage (GWRA) startete Ende November. Die letzten Großbehälter der biologischen Reinigungsstufe wurden in den vergangenen Tagen angeliefert. Bis die biologische Reinigung vollständig aufgebaut ist, wird diese Reinigungsstufe von einer chemischen Verfahrensstufe der provisorischen Grundwasserreinigungsanlage sichergestellt. Der Rückbau der provisorischen Anlagentechnik auf dem Schiffsanleger beginnt im ersten Quartal 2017.

Hinweise
Aufgrund von Material- und Geräteanlieferungen zur Baustelle und des Abtransports von Spezialcontainern ist weiterhin mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen. Im Rahmen der Sanierungsarbeiten kann es zwischenzeitlich zu erhöhten Lärmemissionen kommen.

Die Sanierungsarbeiten ruhen ab dem 23.12.2016 und werden am 02.01.2017 wieder aufgenommen. Die Projektleitung wünscht allen Leserinnen und Lesern ein friedvolles Weihnachtsfest und einen guten Start in das neue Jahr. Die nächste Ausgabe des Baustellen-Bulletins erscheint am 18.01.2017.

Baustellen-Bulletin, Nr. 30, 30. November 2016

Aktuelles
Nach Monaten der Aufbauarbeit und Feinjustierung fand am 23. November die Vorabnahme von Teilen der finalen Grundwasserreinigungsanlage durch das Landratsamt Lörrach statt. Damit kann die in der Halle auf dem temporären Schiffsanleger stehende Grundwasserreinigungsanlage (GWRA) nun schrittweise in Betrieb genommen werden. Die derzeit noch fehlenden Großbehälter der biologischen Reinigungsstufe werden mit zwei Transporten Ende November und Anfang Dezember 2016 angeliefert und aufgebaut.

Am 17. November wurde frühmorgens ein fünftes Großbohrgerät der Typenklasse BG 39 angeliefert. Das Großbohrgerät wurde in der Kalenderwoche 47 aufgebaut und auf dem nördlichen Baufeld in Betrieb genommen. Mit dem fünften Bohrgerät soll eine möglichst termingerechte Fertigstellung der Bohrarbeiten für den Grubenverbau sichergestellt werden.

Bei den Bohrarbeiten stoßen die Baumaschinenführer bisweilen auf Hindernisse wie Betonblöcke oder Geröll. Diese liegen bis zu zehn Meter unter der Erdoberfläche und versperren den Weg in die Tiefe. Diese Hindernisse zu durchbohren kann einen zeitlichen Mehraufwand und einen erhöhten Materialverschleiß bedeuten – bisher haben die Großbohrgeräte aber noch jedes Bohrhindernis bewältigt.

Blick vom Hornfelsen auf die Sanierung von Perimeter 1/3-NW der Altablagerung Kesslergrube mit den fünf im Einsatz stehenden Großbohrgeräten
(Aufnahmedatum: 25. November 2016); Quelle: Pressefoto Roche.

Detailaufnahme auf die Bohrpfahlwand mit Bewehrungsstahl, die den zukünftigen Aushubbereich sichern wird
(Aufnahmedatum: 28. November 2016); Quelle: Pressefoto Roche.

Sonstiges
Um ihre Sicherheitskonzepte fortlaufend weiterzuentwickeln, führt die Roche Pharma AG im Rahmen der Sanierung regelmäßig Notfallübungen durch. Am 28. November 2016 fand auf dem Sanierungsgelände eine Notfallübung im Bereich des Schiffsanlegers statt. Daran beteiligt war neben den direkt an der Sanierung beteiligten Unternehmen auch die Werkfeuerwehr der DSM Nutritional Products GmbH. Diese Übungen dienen dazu, die Einsatzbereitschaft der Mitarbeitenden und die Sicherheitskonzepte zu überprüfen und falls nötig zu verbessern.

Der Winter hält auch auf Perimeter 1/3-NW der Kesslergrube Einzug. So werden die Waschanlagen für den Wintereinsatz vorbereitet. In der Halle auf dem temporären Schiffsanleger wird ein Heizgebläse installiert. Am 18. November mussten ab 16:30 Uhr die Arbeiten mit dem Seilbagger aufgrund heftiger Windböen eingestellt werden.

Notfallübung: Die DSM-Werkfeuerwehr trifft ein
(Aufnahmedatum: 28. November 2016); Quelle: Pressefoto Roche.

Ein symbolisch in Brand befindliches Baufahrzeug wird gesichert und gelöscht
(Aufnahmedatum: 28. November 2016); Quelle: Pressefoto Roche.

Ausblick
Die Reinigung des im Zuge der hydraulischen Sicherung geförderten Grundwassers wird in den kommenden Wochen und Monaten schrittweise von der provisorischen zur finalen Grundwasserreinigungsanlage verlagert. Für eine Übergangszeit bleibt die im Freien stehende provisorische Grundwasserreinigungsanlage als Redundanz bestehen. Während des Einfahrbetriebs der GWRA ist dadurch eine unterbrechungsfreie Grundwasserreinigung auf der Baustelle gewährleistet. Mit dem Rückbau der provisorischen Grundwasserreinigungsanlage wird im ersten Quartal 2017 begonnen.

Hinweise
Aufgrund von Material- und Geräteanlieferungen zur Baustelle und des Abtransports von Spezialcontainern ist weiterhin mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen. Im Rahmen der Sanierungsarbeiten kann es zwischenzeitlich zu erhöhten Lärmemissionen kommen.

Baustellen-Bulletin, Nr. 29, 16. November 2016

Aktuelles
Der Aufbau der definitiven Grundwasserreinigungsanlage in der Halle auf dem Schiffsanleger schreitet weiterhin planmäßig voran. Mit baulichen Maßnahmen wurde die Traglast des Hallenbodens erhöht, auf dem dereinst die Großbehälter der biologischen Reinigungsstufe stehen werden. Die Erstellung der Mikropfähle wie auch die Aushubarbeiten in der Halle konnten in den vergangenen beiden Wochen abgeschlossen werden. Auf die eingebrachte Magerbetonschicht wurden erste Ankerplatten verlegt. Das Einbringen der Ankerplatten ist notwendig, damit die auf die Betonplatte wirkenden Lasten der Behälter über die Mikropfähle in den tragfähigen Untergrund (Muschelkalk) abgeleitet werden können.

Zurzeit stehen auf der Baustelle vier Großbohrgeräte der Typenklasse BG 39 im Einsatz. Das Bohrgut wird in der temporären Verladehalle in die gasdichten und havariesicheren Spezialtransportcontainer verladen. der Abtransport der Spezialcontainer per LKW zur Bahnverladestation erfolgt kontinuierlich.

Darüber hinaus wurden die Arbeiten zur Herstellung der Absenkbrunnen mit einem Kleinbohrgerät begonnen. Mit Hilfe dieser Brunnen kann nach Fertigstellung der Bohrpfahlwand das Grundwasser in der Grube abgesenkt werden. Dies ist Voraussetzung, damit der Aushub der unteren Erdschichten im Trockenen erfolgt.

Neben den eigentlichen Bauarbeiten werden auf einer Großbaustelle auch regelmäßige Wartungsarbeiten ausgeführt. Die provisorische Grundwasserreinigungsanlage wird kontinuierlich überprüft und unter laufendem Betrieb optimiert. Der Maschinenpark, die Abwasserreinigungsanlage und die Reifenwaschanlage bedürfen ebenfalls einer regelmäßigen Kontrolle.

Der Reach-Stacker (Greifstapler) transportiert die leeren Spezialcontainer in die Verladehalle
(Aufnahmedatum: 15. November 2016); Quelle: Pressefoto Roche.

Herstellung der Absenkbrunnen mittels Kleinbohrgerät
(Aufnahmedatum: 15. November 2016); Quelle: Pressefoto Roche.

Sonstiges
Trotz regelmäßiger Wartungsarbeiten lässt es sich nicht vermeiden, dass Baumaschinen aufgrund eines Defekts außer Betrieb gestellt werden müssen. Dank den fachkundigen Mitarbeitenden können Defekte in den meisten Fällen innerhalb kurzer Zeit vor Ort behoben werden. So auch in den vergangenen beiden Wochen, als ein Caterpillar Hydraulikbagger 329 und ein Caterpillar 908 H Radlader je innerhalb nur weniger Stunden vor Ort repariert werden konnten.

Vor Inbetriebnahme eines neuen Baggers: Mitarbeiter installieren Druckluftflaschen für die Atemluftversorgung in der hermetisch abgeriegelten Fahrerkabine (Aufnahmedatum: 15. November 2016); Quelle: Pressefoto Roche.

Mit baulichen Maßnahmen wurde die Traglast des Hallenbodens erhöht, auf dem dereinst die Großbehälter der biologischen Reinigungsstufe stehen werden (Aufnahmedatum: 15. November 2016); Quelle: Pressefoto Roche.

Ausblick
Für die aktuellen Großlochbohrungen wird am kommenden Donnerstag, 17. November, frühmorgens, ein weiteres Bohrgerät angeliefert. Mit dem fünften Bohrgerät soll eine möglichst termingerechte Fertigstellung der Bohrarbeiten für den Grubenverbau sichergestellt werden. Im Rahmen der Anlieferung ist keine außergewöhnliche Lärmbeeinträchtigung für die Anwohner und Anrainer zu erwarten.

Hinweise
Aufgrund von Material- und Geräteanlieferungen zur Baustelle und des Abtransports von Spezialcontainern ist weiterhin mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen. Im Rahmen der Sanierungsarbeiten kann es zwischenzeitlich zu erhöhten Lärmemissionen kommen.

Baustellen-Bulletin, Nr. 28, 02. November 2016

Aktuelles
Die Großlochbohrungen auf Perimeter 1 und der Aufbau der definitiven Grundwasserreinigungsanlage in der Halle auf der Schiffsanlegestelle standen auch in den vergangenen beiden Wochen im Zentrum der Arbeiten.

Die Herstellung der Mikropfähle in der Halle auf dem temporären Schiffsanleger wurde abgeschlossen. Im Anschluss an deren Fertigstellung wurden Zugversuche durchgeführt. Ebenfalls erfolgten in der Halle die vorbereitenden Arbeiten zur Herstellung der Betonplatte. Der Unterbau dafür konnte bereits erstellt werden.

Der Betrieb der provisorischen Grundwasserreinigungsanlage im Außenbereich des Schiffsanlegers ist sichergestellt. Regelmäßig werden Wartungsarbeiten durchgeführt. Diese umfassen beispielsweise das Nachfüllen der für den Reinigungsprozess notwendigen Chemikalien, die Rückspülung der Kiesfilter oder den regelmäßigen Austausch der Aktivkohlefilter. Gleichzeitig wird die Grundwasserreinigungsanlage unter laufendem Betrieb optimiert. So wurde beispielsweise eine Pumpe wegen zu geringer Förderleistung durch ein leistungsstärkeres Modell ersetzt.

Die temporäre Verladehalle und die dazugehörige Abluftreinigungsanlage sind laufend in Betrieb und stellen sicher, dass der Verlad des Bohrgutes in die gasdichten und havariesicheren Spezialtransportcontainer ohne schädliche Emissionen in die Umwelt erfolgen kann.

Luftbildaufnahme der Sanierung von Perimeter 1/3-Nordwest der Altablagerung Kesslergrube (Aufnahmedatum: 28. Oktober 2016); Quelle: Pressefoto Roche.

Blick über den Bauzaun auf den Perimeter 1 und die Halle für die sich im Aufbau befindende definitive Grundwasserreinigungsanlage (Aufnahmedatum: 27. Oktober 2016); Quelle: Pressefoto Roche.

Sonstiges
Regelmäßig werden Kontrollen sowie Wartungsarbeiten an den elektrischen und mechanischen Anlagen durchgeführt. Aufgrund der trockenen Witterung erfolgte in den vergangenen Wochen verschiedentlich eine Bewässerung, um Staubbildung auf dem Baufeld zu verhindern.

Reach-Stacker in Aktion: Umschlag von gasdichten und havariesicheren Spezialcontainern (Aufnahmedatum: 27. Oktober 2016); Quelle: Pressefoto Roche.

Blick vom Hornfelsen auf die Sanierung von Perimeter 1/3-NW der Altablagerung Kesslergrube (Aufnahmedatum: 27. Oktober 2016); Quelle: Pressefoto Roche.

Ausblick
In der Kalenderwoche 46 erfolgt voraussichtlich die Anlieferung/Inbetriebnahme eines fünften Großbohrgeräts der Typenklasse BG 39. Das zusätzliche Großbohrgerät soll den Bohrbetrieb beschleunigen und eine möglichst termingerechte Fertigstellung der Großlochbohrungen sicherstellen.

Hinweise
Aufgrund von Material- und Geräteanlieferungen zur Baustelle und des Abtransports von Spezialcontainern ist weiterhin mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen. Im Rahmen der Sanierungsarbeiten kann es zwischenzeitlich zu erhöhten Lärmemissionen kommen.

Baustellen-Bulletin, Nr. 27, 19. Oktober 2016

Aktuelles
Im Zentrum stehen weiterhin die Großlochbohrungen auf Perimeter 1 und die Arbeiten an der Grundwasserreinigungsanlage in der Halle auf dem provisorischen Schiffsanleger.

Seit Ende September sind auf der Baustelle vier Großbohrgeräte der Typenklasse BG 39 im Einsatz. Die Bohrarbeiten werden stets mit Video- und Wärmebildkameras überwacht. Die präparierte Erdoberfläche und die Zufahrtsrampen werden durch die schweren Baumaschinen stark belastet, sodass diese kontinuierlich nachgebessert werden müssen. Ebenfalls auf Perimeter 1 wurde in den vergangenen beiden Wochen ein zusätzlicher Waschplatz hergerichtet, welcher dazu dient, die im Schwarzbereich im Einsatz stehenden Baumaschinen zu reinigen. Im Schwarzbereich gelten qualifizierte Sicherheitsvorschriften: Baumaschinen, die in den nicht kontaminierten Weißbereich zurückwechseln, werden entsprechend einer gründlichen Reinigung unterzogen.

Auf dem provisorischen Schiffsanleger wurden am Fundament der Halle die Vorbereitungsarbeiten für die spätere Installation der Mikropfähle fortgeführt. Ein Teil der für die Installation der Mikropfähle notwendigen Geräte wurde bereits angeliefert. Erste Pfahlbohrungen finden aktuell statt. Die Mikropfähle sind nötig, um die Traglast des Hallenbodens zu erhöhen, auf welchem die Großbehälter der biologischen Reinigungsstufe der finalen Grundwasserreinigungsanlage stehen werden.

Die provisorische Grundwasserreinigungsanlage ist seit Bohrbeginn in Betrieb und wird laufend optimiert. Die Erfahrungen im Umgang mit dieser provisorischen Anlage fliessen direkt beim Aufbau der finalen Grundwasserreinigungsanlage mit ein. Die Kammerfilterpresse auf Perimeter 1 behandelt die täglich anfallenden Bohrschlämme aus den Pfahlbohrungen und den Austauschbohrungen. Mittels dieser Presse wird der Schlamm entwässert und für die Entsorgung vorbereitet. Die flüssige Phase wird von der Kammerfilterpresse in die provisorische Grundwasserreinigungsanlage geleitet und dort abgereinigt.

Verrohrungen vor einem Großbohrgerät (Aufnahmedatum: 17. Oktober 2016); Quelle: Pressefoto Roche.

Im Quartett: die gelben Großbohrgeräte des Typs BG 39 (Aufnahmedatum: 17. Oktober 2016); Quelle: Pressefoto Roche.

Sonstiges
Damit die Baustelle im Winterhalbjahr optimal ausgeleuchtet ist und bereits wochentags um 7.00 Uhr mit den Arbeiten gestartet werden kann, wurde ein Beleuchtungssystem installiert und in Betrieb genommen.

Alle elektrischen Anlagen auf der Baustelle werden regelmäßig auf ihre Funktionstüchtigkeit und Sicherheit überprüft. Wo nötig wurden in den vergangenen Tagen Steckverbindungen ausgetauscht.

Ein Mitarbeiter überprüft ein Beleuchtungssystem (Aufnahmedatum: 17. Oktober 2016); Quelle: Pressefoto Roche.

Die Pfahlbohrungen am Fundament der Halle für die spätere Installation der Mikropfähle sind gestartet (Aufnahmedatum: 17. Oktober 2016); Quelle: Pressefoto Roche.

Ausblick
Nach Eingang der amtlichen Bewilligung kann mit der Mikropfahlherstellung in der Halle auf dem temporären Schiffsanleger gestartet werden. Zudem steht weiterhin der Aufbau der finalen Grundwasserreinigungsanlage im Mittelpunkt.

Hinweise
Aufgrund von Material- und Geräteanlieferungen zur Baustelle und des Abtransports von Spezialcontainern ist weiterhin mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen. Im Rahmen der Sanierungsarbeiten kann es zwischenzeitlich zu erhöhten Lärmemissionen kommen.

Baustellen-Bulletin, Nr. 26, 05. Oktober 2016

Aktuelles
Die Großlochbohrungen auf Perimeter 1 und der Aufbau der Grundwasserreinigungsanlage in der Halle auf der Schiffanlegestelle standen auch in den vergangenen beiden Wochen im Zentrum der Arbeiten.

In der Kalenderwoche 38 wurde das vierte Großbohrgerät der Typenklasse BG 39 mit dem benötigten Zubehör auf der Baustelle per Schwertransport angeliefert und aufgebaut. Am 28. September konnte das Großbohrgerät auf Perimeter 1 in Betrieb genommen werden. Mit dem Einsatz eines zusätzlichen Großbohrgeräts soll der Bohrbetrieb beschleunigt werden. Dieser wird voraussichtlich bis Frühjahr 2017 andauern.

Die finale Grundwasserreinigungsanlage innerhalb der Halle auf dem Schiffsanleger befindet sich weiterhin im Aufbau. Am Fundament der Halle selbst werden die Vorbereitungsarbeiten für die spätere Installation der Mikropfähle vorgenommen. Bei der provisorischen Grundwasserreinigungsanlage außerhalb der Halle auf dem Schiffsanleger werden bei laufendem Betrieb kontinuierlich Optimierungen vorgenommen und Wartungsarbeiten durchgeführt. Diese umfassen beispielsweise das Nachfüllen der für den Reinigungsprozess nötigen Chemikalien, die Rückspülung der Kiesfilter oder den regelmäßigen Austausch der Aktivkohlefilter.

Die temporäre Verladehalle und die dazugehörige Abluftreinigungsanlage sind laufend in Betrieb und garantieren, dass beim Verladen des Bohrguts in die gasdichten und havariesicheren Spezialtransportcontainer keine Emissionen erfolgen.

Seit dem 28. September sind vier Großbohrgeräte des Typs BG 39 in Betrieb. (Aufnahmedatum: 4. Oktober 2016); Quelle: Pressefoto Roche.

Detailansicht eines für die Großlochbohrungen verwendeten Bohrwerkzeugs (Kastenbohrer). (Aufnahmedatum: 26. September 2016); Quelle: Pressefoto Roche.

Sonstiges
Am 28. September musste der Baustellenbetrieb kurzfristig eingestellt werden. Bei Baggerarbeiten auf Perimeter 1 wurde ein Stromkabel beschädigt, was unter anderem zum Ausfall der provisorischen Grundwasserreinigungsanlage führte. Mit dem Fehlen der hydraulischen Sicherung stoppte die Betriebsmannschaft umgehend die Bohrarbeiten. Im Laufe des Nachmittags konnte das Stromkabel repariert werden. Anschließend konnten die Grundwasserreinigung wieder in Betrieb genommen und die Bohrarbeiten fortgeführt werden.

Auf Perimeter 1 wurden Rammsondierungen zur Erkundung der Untergrundverhältnisse durchgeführt. Die so erhobenen Daten geben Auskunft über die Verdichtung (Lagerungsdichte) der im Zuge der Austauschbohrungen eingebrachten Kiese.

Die Ertüchtigungs- und Signalisierungsarbeiten an der Köchlinstraße konnten planmäßig abgeschlossen werden.

Blick auf die im Aufbau befindliche definitive Grundwasserreinigungsanlage in der Halle auf dem Schiffsanleger.
(Aufnahmedatum: 26. September 2016); Quelle: Pressefoto Roche.

Detailansicht des Schrägplattenklärers für die definitive Grundwasserreinigungsanlage. (Aufnahmedatum: 26. September 2016); Quelle: Pressefoto Roche.

Ausblick
Nach Eingang der amtlichen Bewilligung kann mit den Bohrungen zur Mikropfahlherstellung in der Halle auf dem temporären Schiffsanleger gestartet werden.

Hinweise
Aufgrund von Material- und Geräteanlieferungen zur Baustelle und des Abtransports von Spezialcontainern ist weiterhin mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen. Im Rahmen der Sanierungsarbeiten kann es zwischenzeitlich zu erhöhten Lärmemissionen kommen.

Baustellen-Bulletin, Nr. 25, 21. September 2016

Aktuelles
Die Arbeiten auf dem Sanierungsgelände fokussierten sich auch in den vergangen zwei Wochen auf den Aufbau der Grundwasserreinigungsanlage in der Halle auf der Schiffanlegestelle und auf die Großlochbohrungen auf Perimeter 1.

Innerhalb der Halle auf dem Schiffsanleger wird der Aufbau der definitiven Grundwasserreinigungsanlage fortgesetzt. In einem Teilbereich der Halle soll das Fundament der Bodenplatte, auf der die Anlage nach Abschluss der Aufbauarbeiten zu stehen kommt, mit sogenannten Mikropfählen verstärkt werden. Derzeit findet die Vorplanung für diese Arbeiten statt. Weiter wurden die beiden Schrägplattenklärer angeliefert. Diese trennen Feststoffe von Flüssigkeiten mittels Sedimentation und werden daher zur Vorreinigung vor der Filtration eingesetzt. Die Grundwasserreinigungsanlage in der Halle wird voraussichtlich im ersten Quartal 2017 den Betrieb aufnehmen. Die seit Juli 2016 in Betrieb befindliche provisorische Grundwasserreinigungsanlage auf dem Schiffsanleger wird unter laufendem Betrieb kontinuierlich optimiert.

Im Rahmen der Austauschbohrungen erfolgte aufgrund der Bodenbeschaffenheit eine Verfahrensumstellung von Solidur (Dichtwandsuspension) auf stabileren Sandbeton. Im Abschnitt an der Grenze zwischen Perimeter 1 und 2 werden zwei Reihen Austauschbohrungen mit Sandbeton und eine Reihe mit Kies verfüllt.

Beton ins Bohrloch: Zwei Mitarbeitende demontieren das Kontraktorrohr nach dem Betoniervorgang.
(Aufnahmedatum: 14. September 2016); Quelle: Pressefoto Roche.

Die Anlieferung und Montage der Schrägplattenklärer für die definitive Grundwasserreinigungsanlage ist erfolgt. (Aufnahmedatum: 14. September 2016); Quelle: Pressefoto Roche.

Sonstiges
Die temporäre Verladehalle und die dazugehörige Abluftreinigungsanlage sind laufend in Betrieb. Beim Verladen des Bohrgutes in die gasdichten und havariesicheren Spezialtransportcontainer in der Verladehalle wird darauf geachtet, dass dieses ausreichend entwässert wird.

Regelmäßig werden Wartungsarbeiten an den technischen und baulichen Einrichtungen sowie an den eingesetzten Maschinen durchgeführt. Damit wird die einwandfreie Funktionstüchtigkeit der Gerätschaften sichergestellt. Dies dient nicht nur einem reibungslosen Ablauf der Sanierungsarbeiten, sondern auch dem Schutz der direkt involvierten Mitarbeitenden, der Anrainer und der Umwelt.

Das Bohrgut wird entwässert, bevor es in die gasdichten und havariesicheren Spezialtransportcontainer verladen wird. (Aufnahmedatum: 14. September 2016); Quelle: Pressefoto Roche.

Alle Fahrzeuge, die den Schwarzbereich verlassen, werden gründlich gereinigt. (Aufnahmedatum: 14. September 2016); Quelle: Pressefoto Roche.

Ausblick
In den kommenden Wochen werden der Aufbau der Grundwasserreinigungsanlage und die Großlochbohrungen weiter vorangetrieben. In der Kalenderwoche 39 wird ein viertes Großbohrgerät der Typenklasse BG 40 angeliefert und in Betrieb genommen, um die Großlochbohrungen fristgerecht bis Anfang 2017 abschliessen zu können.

Hinweise
Aufgrund von Material- und Geräteanlieferungen zur Baustelle und des Abtransports von Spezialcontainern ist mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen. Im Rahmen der Sanierungsarbeiten kann es zwischenzeitlich zu erhöhten Lärmemissionen kommen.

Baustellen-Bulletin, Nr. 24, 07. September 2016

Aktuelles
Das Arbeitsgeschehen auf der Baustelle wird weiterhin von den Großlochbohrungen und vom Aufbau der Grundwasserreinigungsanlage in der Halle auf dem Schiffsanleger bestimmt.

Die Fundamente der Bodenplatte in der Halle auf dem Schiffsanleger werden in einem Teilbereich für die Unterbringung der definitiven Grundwasserreinigungsanlage ertüchtigt. Zeitgleich wird im Innern der Halle am Aufbau der Grundwasserreinigungsanlage gearbeitet, welche im ersten Quartal 2017 ihren Betrieb aufnehmen soll. Die auf dem Schiffsanleger im Freien positionierte provisorische Grundwasserreinigungsanlage wird inzwischen laufend optimiert.

Im Rahmen der Austauschbohrungen wurde entlang der Grenze zu Perimeter 2 damit begonnen, zwei Reihen Austauschbohrungen mit einer Dichtwandsuspension (Solidur) zu verfüllen. Während den Arbeiten wurde festgestellt, dass der Werkstoff als Füllmittel für die Austauschbohrungen aufgrund der Bodenbeschaffenheit weniger gut geeignet ist. Daher erfolgte eine Verfahrensumstellung. Die Großlochbohrungen entlang der Grenze zu Perimeter 2 werden nun mit zementarmem Beton verfüllt. Bei den bereits erstellten Bohrungen wurde die Dichtwandsuspension ebenso mit diesem Werkstoff ersetzt. Die Solidur-Mischanlage auf dem Gelände wurde bereits demontiert und abtransportiert. Die dazugehörigen Silos wurden abgepumpt und ebenfalls weggeschafft.

Die Bodenaustauschbohrungen und die Erstellung der Bohrpfahlwand auf Perimeter 1 wurden in den vergangenen zwei Wochen weiter vorangetrieben. Damit zusammenhängend gehört der Betrieb der temporären Verladehalle und der dazugehörigen Abluftreinigungsanlage zum Baustellenalltag. Verladehalle und Abluftreinigungsanlage garantieren, dass beim Verladen des Bohrguts in die gasdichten und havariesicheren Spezialtransportcontainer keine Emissionen erfolgen.

Perimeter 1 mit der temporären Verladehalle und Schiffsanleger mit der Halle für die definitive Grundwasserreinigungsanlage (Aufnahmedatum: 2. September 2016); Quelle: Pressefoto Roche.

Detailaufnahme der im Aufbau befindlichen definitiven Grundwasserreinigungsanlage in der Halle auf dem Schiffsanleger (Aufnahmedatum: 22. August 2016); Quelle: Pressefoto Roche.

Sonstiges
Um die Großlochbohrungen bis Anfang 2017 termingerecht beenden zu können, wird voraussichtlich in der Kalenderwoche 39 ein viertes Großbohrgerät der Typenklasse BG 40 der BAUER Gruppe in Betrieb genommen. Auf der Baustelle ist zudem ein Kranfahrzeug eingetroffen, mit der eine weitere Lage von Mannschaftscontainern auf der Schwarz-Weiß-Anlage platziert worden ist. Mit den zusätzlichen Containern wird Platz für weiteres Personal des Bereichs „Spezialtiefbau“ geschaffen.

Bei den hohen Temperaturen und der trockenen Witterung in den vergangenen Wochen war die regelmäßige Bewässerung des Baufelds nötig, um so Staubbildung zu minimieren. Im Schwarzbereich wurde aus Sicherheitsgründen zudem eine Notdusche installiert.

Großbohrgerät des Typs BG 39 an der Arbeit für die Erstellung der Bohrpfahlwand (Aufnahmedatum: 31. August 2016); Quelle: Pressefoto Roche.

Großlochbohrungen: Betonage eines Bohrpfahls
(Aufnahmedatum: 31. August 2016); Quelle: Pressefoto Roche.

Ausblick
In den kommenden Wochen werden der Aufbau der definitiven Grundwasserreinigungsanlage und die Großlochbohrungen weiter vorangetrieben.

Hinweise
Aufgrund von Material- und Geräteanlieferungen zur Baustelle und des Abtransports von Spezialcontainern ist mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen. Im Rahmen der Sanierungsarbeiten kann es zwischenzeitlich zu erhöhten Lärmemissionen kommen.

Baustellen-Bulletin, Nr. 23, 24. August 2016

Aktuelles
Die Großlochbohrungen und der Aufbau der Grundwasserreinigungsanlage in der Halle auf dem Schiffsanleger stehen weiterhin im Zentrum der Arbeiten.

In den vergangenen zwei Wochen wurden die Bodenaustauschbohrungen und die Erstellung der Bohrpfahlwand weiter vorangetrieben. In der Kalenderwoche 32 konnten die Austauschbohrungen im südwestlichen Bereich, im Zwickel nahe der Baustraße, erfolgreich abgeschlossen werden. Somit wurde sämtliches belastetes Erdreich in diesem Areal entfernt und durch sauberen Kies ersetzt. Im Anschluss erfolgte der Rückbau der Böschung und der Rampe.

Der Betrieb der auf dem Schiffsanleger im Freien positionierten provisorischen Grundwasserreinigungsanlage wird laufend optimiert. In den vergangenen Wochen wurden neue, effizientere Kupplungen montiert. Diese verbinden die flexiblen Schläuche, die die einzelnen Anlagenteile miteinander verbinden. In der Halle auf dem Schiffsanleger werden derzeit verschiedene Anlagenteile der finalen Grundwasserreinigungsanlage angeliefert, aufgebaut und montiert. Zusätzlich muss das Fundament im südöstlichen Bereich der Halle mit sogenannten Mikropfählen verstärkt werden. Dafür ist eine Bewilligung durch das Regierungspräsidium Freiburg ausstehend. Dort sollen insgesamt acht Großtanks für die biologische Reinigungsstufe platziert werden. Vier dieser Tanks dienen dem biologischen Schadstoffabbau und haben eine Höhe von 7,50 m, einen Durchmesser von 2,0 m und ein Fassungsvolumen von je 23.500 Litern. Die weiteren vier Großtanks sind für den Ammonium-Abbau zuständig und haben eine Höhe von 7,0 m, einen Durchmesser von 4,0 m und ein Fassungsvolumen von je 88.000 Litern. Es ist geplant, dass die definitive Grundwasserreinigungsanlage Anfang 2017 den Betrieb aufnimmt. Bis dahin werden sich die für die biologische Reinigung notwendigen Bakterien in den Becken entwickelt haben.

In der Halle auf dem Schiffsanleger: Aufbau von Anlagenteilen der finalen Grundwasserreinigungsanlage (Aufnahmedatum: 22. August 2016); Quelle: Pressefoto Roche.

Aufbau der biologischen Reinigungsstufe: Drei der insgesamt acht Tanks sind bereits aufgebaut. (Aufnahmedatum: 22. August 2016); Quelle: Pressefoto Roche.

Sonstiges
In dieser Woche wurde eine Kammerfilterpresse angeliefert und aufgebaut. Diese entwässert den Schlamm, der bei den Großlochbohrungen anfällt. In den vergangenen beiden Wochen ist ebenfalls ein mit externer Atemluftversorgung ausgerüsteter vierter Radlader eingetroffen. Dieser ist mit einer Klappschaufel ausgerüstet und transportiert das bei den Großlochbohrungen anfallende Bohrgut in die temporäre Verladehalle.

Auf der Köchlinstraße finden derzeit Markierungsarbeiten statt. Zudem wird eine feste Beschilderung erstellt.

Blick Richtung Grenzach-Wyhlen: Das Sanierungsgelände mit den drei Großbohrgeräten und der temporären Verladehalle (Aufnahmedatum: 17. August 2016); Quelle: Pressefoto Roche.

Blick Richtung Schweiz: Der Sanierungsperimeter im Überblick (Aufnahmedatum: 17. August 2016); Quelle: Pressefoto Roche.

Ausblick
Die Arbeiten an der Bohrpfahlwand und die Austauschbohrungen an der Grenze zum benachbarten Perimeter 2 werden fortgeführt. Das belastete Bohrgut wird in der temporären Verladehalle in die gasdichten und havarie-sicheren Spezialtransportcontainer separiert und verladen und anschließend per LKW zum Bahnterminal in Weil am Rhein gebracht. Von dort aus werden die Transportcontainer zu den Entsorgungsanlagen zur thermischen Behandlung transportiert.

Hinweise
Aufgrund von Material- und Geräteanlieferungen zur Baustelle und des Abtransports von Spezialcontainern ist weiterhin mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen. Im Rahmen der Sanierungsarbeiten kann es zwischenzeitlich zu erhöhten Lärmemissionen kommen.

Baustellen-Bulletin, Nr. 22, 10. August 2016

Aktuelles
Auf Perimeter 1 werden die Arbeiten an der Bohrpfahlwand und die Austauschbohrungen fortgeführt. Im Rahmen der fortschreitenden Großlochbohrungen wurden zur Qualitätssicherung vier Rammsondierungen in den Kiespfählen durchgeführt. Der eingesetzte Kies erleichtert dabei die Entwässerung des Untergrunds. In der temporären Verladehalle konnten wichtige Arbeits- und Umweltschutzmaßnahmen wie beispielsweise die Installation eines Infrarot-Kamerasystems, die Erweiterung der Konditionierungsboxen und die Installation der elektrischen Tore abgeschlossen werden.

In der Halle auf dem Schiffsanleger wurde die Bodenplatte in großen Bereichen betoniert, auf der im Laufe des Herbstes die derzeit noch im Freien stehende Grundwasserreinigungsanlage platziert wird. Zudem wurde eine zweite Abluftreinigungsanlage fertig gestellt. Diese stellt den Umweltschutz im Falle eines technischen Ausfalls der bereits seit Juli in Betrieb befindlichen ersten Anlage sicher. Die Hallenluft wird von dieser Anlage angesaugt, gereinigt und nach außen abgegeben. Weiter wurde in der Halle die Beleuchtung montiert.

Die noch im Freien stehende provisorische Grundwasserreinigungsanlage ist seit Anfang Juli 2016 in Betrieb. Seitdem werden regelmäßig Tests und Kontrollen durchgeführt, um die komplexen Teilsysteme der Grundwasserreinigungsanlage kontinuierlich zu optimieren. Eine automatische FHM-Ansetzstation wurde montiert und in Betrieb genommen. Mit dieser Station kann das für den Reinigungsprozess benötigte Flockungshilfsmittel (FHM) exakt dosiert zugegeben werden. Mittels Ausflockung werden Schwebstoffe im zu reinigenden Grundwasser entfernt. Im für die Stickstoffeliminierung zuständigen Anlagenteil wurde die Messtechnik erweitert und optimiert. Beim Reinigungsprozess wird Natriumhypochlorit, auch bekannt unter dem Namen Javelwasser bzw. Chlorbleichlauge, eingesetzt. Dieser hochwirksame Stoff wird laufend angeliefert, in einen Tank eingefüllt und in den Gesamtprozess eingebunden.

Sanierungsgelände mit Schiffsanleger, temporärer Verladehalle und der Halle für die Grundwasserreinigungsanlage
(Aufnahmedatum: 29. Juli 2016); Quelle: Pressefoto Roche.

Bodenaustauschbohrungen: Der Aushub aus dem Bohreimer wird von der Klappschaufel des Radladers übernommen
(Aufnahmedatum: 25. Juli 2016); Quelle: Pressefoto Roche.

Sonstiges
Sämtliche Anlagen und Maschinen werden regelmäßig gewartet. Denn Materialverschleiß gehört auf einer Großbaustelle zum Alltag. So wurde beispielweise bei einem der Großbohrgeräte ein defekter Dieselpartikelfilter umgehend ersetzt. Bei der Grundwasserreinigungsanlage wurden zwei beladene Aktivkohlefilter außer Betrieb genommen, entwässert und durch neue ersetzt. Weiter wird in der Anlage die Schneckenpresse regelmäßig entleert und gereinigt, die zur Entwässerung des bei der Flockung und Fällung anfallenden Schlammes dient.

In der Kalenderwoche 30 fand auf dem Sanierungsgelände ein Monitoring der Biodiversität durch eine externe Firma statt. Diese Untersuchungen werden regelmäßig durchgeführt.

Detailaufnahme der provisorischen Grundwasserreinigungsanlage (Aufnahmedatum: 25. Juli 2016); Quelle: Pressefoto Roche.

Blick auf den Perimeter 1 mit den drei Großbohrgeräten und den Schiffsanleger mit der Halle für die Grundwasserreinigungsanlage
(Aufnahmedatum: 5. August 2016); Quelle: Pressefoto Roche.

Ausblick
Auf dem Schiffsanleger werden die Arbeiten in der Halle vorangetrieben, damit die Grundwasserreinigungsanlage termingerecht in die Halle transferiert werden kann. Bei den Arbeiten auf Perimeter 1 stehen weiterhin die Arbeiten für die Bodenaustauschbohrungen und für die Erstellung der Bohrpfahlwand im Zentrum.

Hinweise
Im Bereich der Köchlinstraße ist aufgrund von Material- und Geräteanlieferungen zur Baustelle und des Abtransports von Spezialcontainern mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen. Im Rahmen der Sanierungsarbeiten kann es zwischenzeitlich zu erhöhten Lärmemissionen kommen.

Baustellen-Bulletin, Nr. 21, 27. Juli 2016

Aktuelles
Unter laufendem Betrieb der momentan noch im Freien stehenden, provisorischen Grundwasserreinigungsanlage wurde deren Funktionsweise optimiert und erweitert. Eine Schneckenpresse zur Entwässerung des bei der Flockung und Fällung anfallenden Schlammes wurde in das Gesamtsystem integriert und in Betrieb genommen. Der Zulauf des Schrägklärers wurde modifiziert und um ein Verweilzeitbecken ergänzt. Die bis zum Start der biologischen Reinigungsstufe im Einsatz stehende chemische Behandlungsstufe wurde so optimiert, dass mit einem möglichst geringen Mitteleinsatz ein bestmögliches Reinigungsresultat erzielt werden kann. Auch beim Betrieb der provisorischen Grundwasserreinigungsanlage genießt die Sicherheit höchste Priorität. Für die Kommunikation der Anlagentechnik mit dem Baustellenbetrieb der Großbohrgeräte und dem erforderlichen Handling der beim Bohren anfallenden Wässer wurden die Übergabebecken mit Ampelsignalisierungen ausgerüstet. Des Weiteren wurde im Entwässerungssystem des Schiffsanlegers im Ölabscheidebecken ein Alarmgerät installiert und in die Grundwasserreinigungsanlage implementiert.

Die Arbeiten an der Bohrpfahlwand werden weitergeführt. Um die Qualität der einzelnen Bohrungen zu garantieren wird die Lagegenauigkeit (Vertikalität) jeder Bohrung bereits während des Abbohrens kontrolliert. Zudem wird die Vertikalität jedes Bohrpfahls nochmals vor dem Bewehren/Betonieren mittels einer Seilneigungsmessung überprüft. Bei den Austauschbohrungen wird die Lagegenauigkeit jeder Bohrung vor dem Verfüllen mittels einer so genannten Rohrkragenmessung überprüft und überwacht.

Auf einer Großbaustelle fallen kontinuierlich Wartungsarbeiten an. So wird das Lüftungssystem in der temporären Verladehalle auf Perimeter 1 regelmäßig kontrolliert. Bei der Grundwasserreinigungsanlage werden die Kiesfilter periodisch rückgespült, um eine konstante Filterleistung zu garantieren.

Blick auf den Perimeter 1 mit den drei Großdrehbohrgeräten (Aufnahmedatum: 25. Juli 2016); Quelle: Pressefoto Roche.

Bodenaustauschbohrungen: Fortschreitende Großlochbohrungen auf dem Perimeter 1 (Aufnahmedatum: 25. Juli 2016); Quelle: Pressefoto Roche.

Radlader mit geschlossener Klappschaufel (Aufnahmedatum: 19. Juli 2016); Quelle: Pressefoto Roche.

Radlader mit geschlossener Klappschaufel auf dem Weg in die temporäre Verladehalle (Aufnahmedatum: 19. Juli 2016); Quelle: Pressefoto Roche.

Bewehrungsstahl stabilisiert die Bohrpfahlwand. In insgesamt 444 der 888 Bohrungen wird der Stahl verbaut (Aufnahmedatum: 25. Juli 2016); Quelle: Pressefoto Roche.

Verfüllung einer Austauschbohrung mit sauberem Kies (Aufnahmedatum: 25. Juli 2016); Quelle: Pressefoto Roche.

Sonstiges
Am Abend des 26. Juli fand eine Übung der Freiwilligen Feuerwehr Grenzach-Wyhlen im Containerdorf statt. Dort befinden sich das Besucherzentrum, die Schwarz-Weiß-Anlage sowie die Büros der an der Sanierung beteiligten Unternehmen. Dabei wurde schwerpunktmäßig die Evakuierung von Personen aus dem mehrstöckigen Bürocontainer des Generalunternehmers BAUER Umwelt geübt.

Ausblick
Die Arbeiten für die Bodenaustauschbohrungen und für die Erstellung der Bohrpfahlwand stehen im Zentrum der Aktivitäten. Auf dem temporären Schiffsanleger werden die Arbeiten für die Erhöhung der Traglast im Bereich der Halle für die Grundwasserreinigungsanlage weitergeführt.

Hinweise
Im Bereich der Köchlinstraße ist aufgrund von Material- und Geräteanlieferungen zur Baustelle und des Abtransports von Spezialcontainern mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen. Im Rahmen der Sanierungsarbeiten kann es zwischenzeitlich zu erhöhten Lärmemissionen kommen.

Baustellen-Bulletin, Nr. 20, 13. Juli 2016

Aktuelles
Die Arbeiten für die temporäre Verladehalle auf Perimeter 1 wurden abgeschlossen. Nach der Fertigstellung der Abluftreinigunganlage und der Programmierung der Steuerungstechnik wurde das ganze System einem erfolgreichen Probelauf unterzogen. Am 28. Juni wurde die Halle durch Ingenieure von HPC und Experten der BAUER Umwelt GmbH inspiziert und für den Betrieb freigegeben.

Am 6. Juli starteten die bis circa Januar 2017 andauernden Großlochbohrungen mit ersten Austauschbohrungen. Dabei wird mit einem Großdrehbohrgerät eine Schutzverrohrung (Bohrrohr) senkrecht in den Boden eingebracht, ein 1,5 m breites Bohrwerkzeug bis zu 12,5 m in den Boden gedreht und anschließend der darin befindliche belastete Boden mittels eines Bohreimers aus dem Bohrloch gefördert. Danach wird das Bohrloch mit sauberem Kies verfüllt.

Der Aushub aus dem Bohreimer wird von der Klappschaufel eines Radladers übernommen. Mit diesem Verfahren erfolgt der Transport von belastetem Erdreich verschlossen und somit sicher in die temporäre Verladehalle, wo das Bodenmaterial in die gasdichten und havariesicheren Spezialtransportcontainer gefüllt wird. Anschließend erfolgt der Abtransport der Spezialcontainer per LKW zum Bahnterminal in Weil am Rhein, von wo aus die Container zu den thermischen Behandlungsanlagen verbracht werden.

Am 11. Juli wurde mit der Erstellung der Bohrpfahlwand begonnen. Diese sichert den zukünftigen Aushubbereich und dient gleichzeitig als Fundament für die schallgedämmte und luftdichte Einhausung, unter deren Schutz ab Frühjahr 2017 der Aushub des belasteten Erdreichs stattfinden wird. Insgesamt werden für die Erstellung der Bohrpfahlwand 888 Pfähle gesetzt, wobei jeder Pfahl im Durchmesser 1,2 Meter misst und zwischen 18 und 26,5 Meter tief in den Boden reicht.

Bodenaustauschbohrungen: Der Aushub aus dem Bohreimer wird von der Klappschaufel des Radladers übernommen. (Aufnahmedatum: 6. Juli 2016); Quelle: Pressefoto Roche.

Bodenaustauschbohrungen: Der Radlader transportiert den Aushub verschlossen in die temporäre Verladehalle, wo er in die gasdichten und havariesicheren Spezialtransportcontainer gefüllt wird. (Aufnahmedatum: 6. Juli 2016); Quelle: Pressefoto Roche.

Zeitgleich mit den Austauschbohrungen wurde die provisorische Grundwasserreinigungsanlage in Betrieb genommen. Zuvor, am 1. Juli 2016, fand eine behördliche Abnahme dieser Anlage statt. Nach der Fertigstellung des Fundaments in der Halle auf dem temporären Schiffsanleger wird die momentan noch im Freien stehende provisorische Grundwasserreinigungsanlage in ihr ihren definitiven Platz finden.

Sonstiges
Am 9. Juli fand der Baustellentag 2016 statt. Rund 400 Besucher informierten sich bei bestem Wetter vor Ort über die Sanierung. Die geführten Touren über das Gelände, das Besucherzentrum sowie die Demonstration der Baumaschinen und eines Simulators stießen bei Groß und Klein auf großes Interesse.

Zur Staubreduktion wird das Baufeld regelmäßig bewässert. Zu diesem Zweck wurde ein Hochdruck-Nebel-System (Fog-System) angeliefert. Damit wird Wasser fein zerstäubt. Durch den so künstlich erzeugten Nebel kann Staubflug unterbunden werden.

Blick auf den Perimeter 1 mit der temporären Verladehalle und den Schiffsanleger mit der Halle für die Grundwasserreinigungsanlage (Aufnahmedatum: 8. Juli 2016); Quelle: Pressefoto Roche.

Blick in die Halle für die Grundwasserreinigungsanlage. (Aufnahmedatum: 27. Juni 2016); Quelle: Pressefoto Roche.

Ausblick
Beim Schiffsanleger werden die Arbeiten an der Einhausung vorangetrieben, damit die Grundwasserreinigungsanlage baldmöglichst in die Halle transferiert werden kann. Auf Perimeter 1 stehen die Bohrungen für den Bodenaustausch und zur Erstellung der Bohrpfahlwand im Zentrum der Arbeiten.

Hinweise
Im Bereich der Köchlinstraße ist aufgrund von Material- und Geräteanlieferungen zur Baustelle und des Abtransports von Spezialcontainern mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen. Im Rahmen der Sanierungsarbeiten kann es zwischenzeitlich zu erhöhten Lärmemissionen kommen.

Baustellen-Bulletin, Nr. 19, 29. Juni 2016

Aktuelles
Auf dem temporären Schiffsanleger wurde in der Halle für die Grundwasserreinigungsanlage Bewehrungsstahl für die als Fundament dienende Betonplatte verlegt. Die Anlagenkomponenten der provisorischen Grundwasserreinigungsanlage wurden mit Schläuchen und Rohren miteinander verbunden. Die elektrischen Anschlüsse und Kabel für die Motoren und Geräte der mehrstufigen Anlage wurden verlegt und die notwendigen Messgeräte installiert. Im Anschluss erfolgten die Programmierung der Anlage sowie die Befüllung der verschiedenen Becken für eine Funktionskontrolle. Die Testläufe zur Kontrolle der technischen Abläufe, der Dichtigkeit und der Feinjustierung des pH-Wertes verliefen erfolgreich.

Bei der sich im Bau befindenden temporären Verladehalle auf Perimeter 1 wurde mit der Installation der Abluftreinigungsanlage begonnen. Dazu wurde der Steuercontainer aufgestellt, die Filteranlage installiert und mit Aktivkohle sowie einem Gebläse ausgestattet. Zudem wurde die Druckluft-Ringleitung aufgebaut. Weiter wurden Leitungen im Leerrohrsystem der Verladehalle eingezogen und die Lichtbänder montiert.

Für die Ende Juni startenden Großlochbohrungen laufen verschiedene Vorbereitungsarbeiten. Die drei Großbohrgeräte wurden komplett aufgebaut Weiter wurden drei Absauganlagen für die Großbohrgeräte angeliefert und aufgebaut. Dies sind riesige „Staubsauger“ mit einem angeschlossenen Filtersystem, die während der Großlochbohrungen den Austritt von flüchtigen Stoffen in die Umgebungsluft verhindern. Erste Bohrpunkte wurden bereits eingemessen.

Blick auf den Perimeter 1 mit der temporären Verladehalle und den Schiffsanleger mit der Halle für die Grundwasserreinigungsanlage (Aufnahmedatum: 24. Juni 2016); Quelle: Pressefoto Roche.

Blick auf die temporäre Verladehalle mit gasdichten und havariesicheren Transportcontainern (Aufnahmedatum: 27. Juni 2016); Quelle: Pressefoto Roche.

Sonstiges
Mit Beginn der Großlochbohrungen Ende Juni werden zu den bestehenden Luftmessungen weitere baubegleitende Messungen der Emissionen und Immissionen im Umfeld der Baustelle durchgeführt. Die entsprechenden Messstellen werden in der Kalenderwoche 26 durch Techniker von Eurofins GfA installiert. Mit dieser baubegleitenden Maßnahme werden Staub und flüchtige Stoffe regelmäßig kontrolliert.

In der Kalenderwoche 25 erhielten die auf dem Baufeld tätigen Mitarbeiter von unerwarteter Seite Besuch: An zwei aufeinanderfolgenden Tagen ließ sich jeweils ein Bienenschwarm an einem abgelegten Bohrrohr nieder. Roche informierte, wie in solchen Fällen üblich, umgehend die Freiwillige Feuerwehr Grenzach-Wyhlen. Diese verständigte den Imkerverein. Die beiden Bienenschwärme wurden von einem lokalen Imker sachkundig wieder eingefangen.

Bei der Köchlinstraße wurde am Straßenbankett weitergearbeitet. Eine letzte, kleine Teilfläche im Bereich hinter dem Bahnübergang wird noch fertiggestellt.

Blick in die 50 m lange und über 20 m breite Halle für die Grundwasserreinigungsanlagec(Aufnahmedatum: 27. Juni 2016); Quelle: Pressefoto Roche.

Bienenschwarm an einem abgelegten Bohrrohr vor dem fachkundigen Einfangen durch einen Imker
(Aufnahmedatum: 22. Juni 2016); Quelle: Pressefoto Roche.

 

Ausblick
Beim Schiffsanleger werden die Arbeiten an der Einhausung vorangetrieben und die letzten Arbeiten und Tests an der provisorischen Grundwasserreinigungsanlage vor der Inbetriebnahme durchgeführt. Bei der Verladehalle stehen der Aufbau und die Inbetriebnahme der Abluftreinigungsanlage im Zentrum. Auf Perimeter 1 wird in der kommenden Woche mit den Großlochbohrungen gestartet. Daher wird ab diesem Zeitpunkt Bohrgut in gasdichten und havariesicheren Spezialcontainern zur Entsorgung in thermischen Behandlungsanlagen abtransportiert.

Hinweise
Im Bereich der Köchlinstraße ist aufgrund von Material- und Geräteanlieferungen zur Baustelle und des Abtransports von Spezialcontainern mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen. Im Rahmen der Sanierungsarbeiten kann es zwischenzeitlich zu erhöhten Lärmemissionen kommen.

Baustellen-Bulletin, Nr. 18, 15. Juni 2016

Aktuelles
Auf Perimeter 1 konnten die Arbeiten an der Gebäudehülle der temporären Verladehalle abgeschlossen werden. Die Arbeiten an der dazugehörigen Lüftungsanlage der Verladehalle sind noch in vollem Gange. Weiter wurde die Mischanlage mit zwei Silos angeliefert und auf den zuvor erstellten Betonfundamenten im Perimeter 1 aufgebaut. Mit dieser Anlage wird das Dichtungsmaterial, das als hydraulische Barriere zwischen Perimeter 1 und 2 eingesetzt wird, angemischt.

Das dritte und letzte Drehbohrgerät der Typenklasse BG 39 der BAUER Spezialtiefbau GmbH wurde vergangene Woche aufgebaut. Die Mastteile des Bohrgeräts sind dabei mit Hilfe eines Autokrans angebracht worden. Die drei fast 35 Meter hohen Bohrgeräte wiegen je ungefähr 130 Tonnen und werden für die Großlochbohrungen eingesetzt. Diese Bohrungen sind für die Erstellung der Bohrpfahlwand und für Austauschbohrungen notwendig. Der Beginn der Großlochbohrungen verschiebt sich um rund zwei Wochen von Mitte auf Ende Juni. Die Großlochbohrungen dauern voraussichtlich bis Mitte Januar 2017.

Auf dem temporären Schiffsanleger entsteht eine Halle, in der die Grundwasserreinigungsanlage untergebracht wird. Die Schalungs- und Betonierungsarbeiten an der Bodenplatte der Halle wurden in den vergangenen zwei Wochen weiter vorangetrieben. Zur Herstellung der Betonplatte sowie der Aufstellflächen für die Behälter wurden die Hallenwände mit einer Schutzfolie ausgekleidet. Gleichzeitig wurden die Aufbauarbeiten für die provisorische Grundwasserreinigungsanlage sowie der Ammoniumoxidation weitergeführt.

Auf Perimeter 3 stehen die Asphaltierungsarbeiten im Zentrum. Aufgrund der heftigen Niederschläge in den Kalenderwochen 22 und 23 kam es bei den Arbeiten für den Tragschichtaufbau auf Perimeter 3, angrenzend zur Köchlinstraße, zu Verzögerungen. Aktuell gibt es abermals eine witterungsbedingte Unterbrechung. Sobald es die Wetterbedingungen erlauben, wird die Asphaltdeckschicht eingebracht.

Blick auf den Perimeter 1 und den Schiffsanleger mit der Halle für die Abwasserreinigungsanlage (Aufnahmedatum: 13. Juni 2016); Quelle: Pressefoto Roche.

Blick auf die temporäre Verladehalle (Aufnahmedatum: 14. Juni 2016); Quelle: Pressefoto Roche.

Sonstiges
Die auf Perimeter 3 laufenden Arbeiten zur Baustelleneinrichtung werden witterungsabhängig weitergeführt. Die Reifenwaschanlage wurde an ihrer finalen Position errichtet. Dazu wurden ein Aushub vorgenommen und die Auffangwanne und Vorlagebecken eingebaut. Ebenfalls auf Perimeter 3 wurden weitere unterirdische Leitungen und Leerrohre verlegt, Geogitter und Schotter ausgebracht. Die verlegten Druckleitungen wurden von einer externen Firma einer Dichtigkeitsprüfung unterzogen.

Zwischen Perimeter 3 und Perimeter 1 wurde ein Erdwall aufgeschüttet. Bei der Köchlinstraße wurde das Straßenbankett hergestellt und verdichtet.

Der angelieferte Reach-Stacker (Greifstapler) wurde mit Hilfe eines Frontstaplers des Typs Linde H30D aufgebaut. Zudem wurden zwei Seilbagger des Typs Hitachi SCX550E angeliefert.

Blick auf die drei Großdrehbohrgeräte der BAUER Gruppe (Aufnahmedatum: 14. Juni 2016); Quelle: Pressefoto Roche.

Mit dem Reach-Stacker (Greifstapler) werden die gasdichten und havariesicheren Transportcontainer auf die LKW verladen
(Aufnahmedatum: 6. Juni 2016); Quelle: Pressefoto Roche.

 

Ausblick
Beim Schiffsanleger werden die Arbeiten an der Einhausung für die Grundwasserreinigungsanlage sowie die Errichtung der provisorischen Grundwasserreinigungsanlage weiter vorangetrieben. Diese besteht aus vorgefertigten Anlagenteilen, die vor Ort montiert werden. Auf Perimeter 1 finden weiterhin vorbereitende Arbeiten für die Großlochbohrungen statt.

Hinweise
Im Bereich der Köchlinstraße ist aufgrund von Material- und Geräteanlieferungen zur Baustelle mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen. Im Rahmen der Sanierungsarbeiten kann es zwischenzeitlich zu erhöhten Lärmemissionen kommen.

Baustellen-Bulletin, Nr. 17, 1. Juni 2016

Aktuelles
Auf Perimeter 1 wurden die Arbeiten am Fundament der temporären Verladehalle abgeschlossen. Die Hilfsgeräte zur Herstellung der Bodenplatten wie Glätter und Schalung wurden bereits abtransportiert. Rund 40 Prozent der Tragkonstruktion der Verladehalle sind bereits errichtet und teilweise mit Planen bespannt.

Im Rahmen der Mitte Juni beginnenden Austauschbohrungen werden entlang der Grenze zu Perimeter 2 zwei Reihen Austauschbohrungen mit einer Dichtwandsuspension (Solidur) rückverfüllt. Die zur Herstellung der Suspension benötigte Anlage wird vor Ort aufgebaut. Die Bodenplatte für diese Mischanlage konnte auf Perimeter 1 bereits erstellt werden und härtet zurzeit aus. Ebenfalls auf Perimeter 1 sichtbar sind gelbe Container, die im Falle von starkem Niederschlag als Pufferbecken für die Abwasserreinigungsanlage dienen.

Weiter stehen auf Perimeter 1 ein Reach-Stacker (Container-Umschlaggerät) und ein Seilbagger zur Verfügung und die Zufahrtsbereiche für die bereits angekündigten Schwertransporte wurden ertüchtigt. Zur Unterstützung der Arbeiten mit den großen Drehbohrgeräten wurde zudem ein Multifunktionsbagger angeliefert.

Beim temporären Schiffsanleger können die Arbeiten an der Halle für die Grundwasserreinigungsanlage bald abgeschlossen werden. Die Dachfläche ist zu drei Viertel fertiggestellt; so fehlen etwa noch die Dachrinnen. Parallel zu den Arbeiten an der Halle laufen Anlieferungen und Aufbauarbeiten für die provisorische Grundwasserreinigungsanlage.

Blick auf die sich im Bau befindende temporäre Verladehalle auf Perimeter 1 (Aufnahmedatum: 30. Mai 2016); Quelle: Pressefoto Roche.

Links im Hintergrund ist die beinahe fertiggestellte Halle für die Grundwasserreinigungsanlage erkennbar (Aufnahmedatum: 30. Mai 2016); Quelle: Pressefoto Roche.

Sonstiges
Die derzeit auf Perimeter 3 laufenden Arbeiten dienen der Baustelleneinrichtung. Unterirdische Leitungen und Leerrohre werden verlegt und Schächte gesetzt, über welche die neuen Standorte der Reifenwaschanlage und des Wachtschutzcontainers mit Wasser und Strom versorgt und an das Datennetz angeschlossen werden. Die jetzt installierten Leitungsnetze können auch für die Versorgung der später zu erstellenden Sanierungshalle genützt werden, etwa um die Schleusen und die Abluftreinigungsanlage zu versorgen.

Die Reifenwaschanlage wurde ausgebaut, auf Perimeter 1 zwischengelagert und momentan auf Perimeter 3 wieder eingebaut. Aushubmaterial, welches beim Wiedereinbau der Reifenwaschanlage anfällt, wird im süd-östlichen Bereich von Perimeter 1 abgedeckt zwischengelagert, um dieses zu einem späteren Zeitpunkt beim Bau von Rampen für die Drehbohrgeräte zu nützen. Die Abdeckung dient zur Vermeidung von Durchnässung durch Niederschlag.

Auf Perimeter 3 werden unterirdische Leitungen und Leerrohre verlegt (Aufnahmedatum: 30. Mai 2016); Quelle: Pressefoto Roche.

Bestandteile der provisorischen Grundwasserreinigungsanlage werden auf dem temporären Schiffsanleger zwischengelagert (Aufnahmedatum: 30. Mai 2016); Quelle: Pressefoto Roche.

 

Ausblick
Voraussichtlich in der Kalenderwoche 23 finden auf Perimeter 3 Asphaltarbeiten statt. Beim Schiffsanleger werden die Arbeiten an der Halle und an der temporären Grundwasserreinigungsanlage weiter vorangetrieben. Für die Grundwasserreinigungsanlage werden vorgefertigte Anlagenteile angeliefert. Auf Perimeter 1 finden weiterhin vorbereitende Arbeiten für die Großlochbohrungen statt.

Hinweise
Im Bereich der Köchlinstraße ist aufgrund von Material- und Geräteanlieferungen zur Baustelle mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen. Im Rahmen der Sanierungsarbeiten kann es zwischenzeitlich zu erhöhten Lärmemissionen kommen.

Sonderausgabe des Baustellen-Bulletins, 25. Mai 2016

Umfang und Ablauf der Großlochbohrungen
Von Mitte Juni 2016 bis Mitte Januar 2017 werden im Rahmen der Sanierung von Perimeter 1/3-NW der Altablagerung Kesslergrube für die Erstellung der Bohrpfahlwand und für Austauschbohrungen sog. Großlochbohrungen durchgeführt. Diese erfolgen mit Hilfe von drei großen Drehbohrgeräten der Typenklasse BG 40 der BAUER Gruppe. Die fast 35 Meter hohen Bohrgeräte wiegen ca. 130 Tonnen und die eingesetzten Bohrköpfe messen im Durchmesser 1,5 Meter und 1,2 Meter. Zum Schutze der Umwelt und der Anwohner kommen im Rahmen der Sanierung lediglich Baugeräte mit Verbrennungsmotoren zum Einsatz, die nicht älter als 5 Jahre und mit einem Rußpartikelfilter oder Katalysator ausgestattet sind. Weiterhin müssen diese Geräte in einem technisch einwandfreien Zustand sein. Die Großlochbohrung zur Erstellung der Bohrpfahlwand gilt als ein vergleichsweise geräuscharmes Bauverfahren.

Umlaufende Großlochbohrungen zur Erstellung der Bohrpfahlwand
Die Bohrpfahlwand wird den zukünftigen Aushubbereich sichern und wird gleichzeitig als Fundament für die Erstellung einer schallgedämmten und luftdichten Einhausung dienen, unter deren Schutz der Aushub des belasteten Erdreichs stattfinden wird. Die Bohrarbeiten erfolgen abschnittsweise und im sog. Pilgerschrittverfahren. Dabei werden zunächst unbewehrte Primärpfähle gebohrt. Anschließend werden die Primärpfähle mit der Erstellung der stahlbewehrten Sekundärpfähle angeschnitten. So entsteht nach und nach die überschnittene Bohrpfahlwand, die sowohl den statischen Erfordernissen als auch der notwendigen Dichtheit der Baugrubenumschließung Rechnung trägt. Insgesamt werden für die Erstellung der Bohrpfahlwand 888 Pfähle gesetzt, wobei jeder Pfahl im Durchmesser 1,2 Meter misst und zwischen 18 und 26,5 Meter tief in den Boden reicht.

Planzeichnung des Sanierungsareals Perimeter 1 mit der um-laufenden Bohrpfahlwand und den 2 Trennwänden: Rot und Blau markiert sind die Bereiche der Austauschbohrungen; Quelle: HPC

Überschnittene Bohrungen: Detailansicht der Bohrpfahlwand; Quelle: HPC

Austauschbohrungen
Zusätzlich beginnen nahezu zeitgleich sog. Austauschbohrungen. Dies ist ein bei Altlastensanierungen oft angewandtes Verfahren zum Ausbau und zur Entsorgung von schadstoffbelasteten Böden aus größeren Tiefen oder im Bereich von Bebauungen bzw. im Grundwasser. Dabei wird mittels eines Drehbohrgerätes der Typenklasse BG 40 der BAUER Gruppe eine Schutzverrohrung (Bohrrohr) vertikal in den Boden eingebracht und anschließend der darin befindliche belastete Boden mittels einem Bohreimer aus dem Bohrloch gefördert. Anschließend wird das Bohrloch mit unbelastetem Erdreich verfüllt. Durch die Aneinanderreihung von vielen, sich gegenseitig überschneidenden Bohrungen kann auf diese Weise der Boden einer großen Fläche ausgetauscht werden, ohne dabei größere Aufgrabungen vornehmen zu müssen. Die Austauschbohrungen erfolgen mit einem Bohrdurchmesser von 1,5 Meter und bis in eine Tiefe von durchschnittlich 12,5 Meter.

Bei den Austauschbohrungen wird ein Drehbohrgerät den westlichen Zwickel am unteren ehemaligen Salzländeweg ausbohren. Die anderen Bohrgeräte werden die Austauschbohrungen zum angrenzenden Perimeter 2 ausführen. Zunächst werden entlang der Grenze von Perimeter 1 zu Perimeter 2 zwei Reihen Austauschbohrungen mit einer Dichtwandsuspension rückverfüllt. Eine weitere Reihe vor dem eigentlichen Verbau (Bohrpfahlwand) wird mit Kies rückverfüllt.

Drehbohrgerät der Typenklasse BG 40: Mehr als 130 Tonnen schwer, die bei der Sanierung eingesetzten Bohrköpfe haben einen Durchmesser von 1,5 Meter und 1,2 Meter; Quelle: BAUER Gruppe

Fast 35 Meter hoch ragt das Drehbohrgerät BG 40 in den Himmel; Quelle: BAUER Gruppe

 

Abtransport und Entsorgung des Bohraushubs
Das Bohrgut, sprich das ausgebohrte belastete Erdreich, das vom Bohrgerät in eine Klappschaufel des Radladers übernommen wird, wird anschließend in einer temporären Verladehalle in die bereitgestellten gasdichten und havariesicheren Spezialtransportcontainer gefüllt. Die verschlossenen und anschließend gesäuberten Spezialcontainer werden von der Baustelle mittels LKW zum Bahnterminal in Weil am Rhein transportiert und von dort aus zu den thermischen Entsorgungsanlagen in Deutschland und den Niederlanden verbracht.

Sicherheit für Mensch und Umwelt
Die Bohrarbeiten werden nur montags bis freitags von 7.00 – 18.00 Uhr unter hohen Sicherheitsvorkehrungen und Arbeits- und Emissionsschutzmaßnahmen ausgeführt. Die Mitarbeiter im unmittelbaren Bohrbereich sind mit Einwegschutzanzügen und einer externen Atemluftversorgung ausgestattet. Die Bohrgeräte verfügen über eine unabhängige Luftversorgung über Druckluftflaschen. Die zu erwartenden Emissionen beim Bohren werden durch eine Bohrlochabsaugung minimiert. Dies sind riesige „Staubsauger“ mit einem angeschlossenen Filtersystem. Zudem wird durch den Einsatz von Deckelschaufeln an den Radladern das Bohrgut sicher „unter Verschluss“ gehalten und in einer geschützten temporären Verladehalle mit Luftabsaugung und -filter in die gasdichten und havariesicheren Spezialcontainer verbracht, die umgehend nach der Befüllung sicher verschlossen werden. Zur weiteren Sicherheit werden diese Arbeiten messtechnisch begleitet.

Baustellen-Bulletin, Nr. 16, 18. Mai 2016

Aktuelles
In den vergangenen zwei Wochen wurden die Arbeiten am Schiffsanleger mit der Umsetzung verschiedener Sicherungsmaßnahmen (u. a. Installation eines umlaufenden Absperrgitters) und der Beschilderung abgeschlossen.

Parallel zur Fertigstellung des Schiffsanlegers wurden die Arbeiten an der Einhausung für die Grundwasserreinigungsanlage fortgeführt. Nach dem Aufbau von zwei Filtertanks wurde bereits die Trägerkonstruktion aus verzinktem Stahl errichtet. Aktuell wird die gedämmte Außenhaut der Einhausung aus sogenannten Sandwichplatten verbaut. Diese bestehen aus einem Kernmaterial (PU-Hartschaum) sowie beidseitig aufgeklebten Deckschichten aus verzinktem und farblich beschichtetem Stahlblech.

Auf dem Perimeter 1 erfolgte der Startschuss für den Bau einer kleinen temporären Verladehalle. Diese wird bis zum Abschluss der Großlochbohrungen im Winter 2016/2017 eingesetzt. Die als Fundament dienende Betonplatte wird derzeit erstellt. Die Halle dient dazu, den bei den Großlochbohrungen zur Herstellung der Bohrpfahlwand und den Austauschbohrungen anfallenden Aushub an Erdmaterial in einem geschützten Bereich in gasdichte und havariesichere Spezialtransportcontainer zu verladen, bevor dieser zur thermischen Entsorgung abtransportiert wird. Auftretende flüchtige Schadstoffe werden mittels einer Abluftreinigungsanlage aus der Abluft entfernt, um so das Freisetzen von Emissionen zu unterbinden.

Die Ertüchtigungsarbeiten an der Köchlinstraße stehen ebenfalls kurz vor dem Abschluss. Zudem steht aktuell die Vorbereitung der Großlochbohrungen im Fokus der Sanierungsarbeiten (am 25. Mai erscheint hierzu eine Sonderausgabe des Baustellen-Bulletins).

Blick auf den Sanierungsbereich und die Schiffsanlegestelle mit der Halle für die Grundwasserreinigungsanlage
(Aufnahmedatum: 15. Mai 2016); Quelle: Pressefoto Roche.

Blick auf das Baufeld und die im Bau befindliche Betonplatte für die temporäre Verladehalle
(Aufnahmedatum: 17. Mai 2016); Quelle: Pressefoto Roche.

Sonstiges
Die Ertüchtigungsarbeiten an der Köchlinstraße werden diese Woche abgeschlossen. Damit ist die Köchlinstraße im Rahmen der aktuellen Verkehrsführung wieder ohne größere Beeinträchtigungen befahrbar. In den kommenden Wochen werden abschließend Fahrbahnmarkierungs- und Signalisierungsmaßnahmen durchgeführt.

Blick auf die Schiffsanlegestelle mit der Einhausung für die Grundwasserreinigungsanlage
(Aufnahmedatum: 13. Mai 2016); Quelle: Pressefoto Roche.

Gesamtansicht der fertiggestellten Schiffsanlegestelle von der gegenüberliegenden Rhein-Seite
(Aufnahmedatum: 13. Mai 2016); Quelle: Pressefoto Roche.

 

Ausblick
Ab Ende Mai finden Vorbereitungsarbeiten für die ab Mitte Juni startenden Großlochbohrungen statt. Neben der Anlieferung und der Einrichtung der erforderlichen Baumaschinen und Ausrüstung für die Großgerätetechnik werden Bohrschablonen aus Stahlbeton erstellt. Diese dienen als Ansatzhilfe für die Bohrungen zur Herstellung der Baugrubenumschließung. Die ersten zwei Bohrgeräte werden in der Kalenderwoche 22 antransportiert, das dritte folgt in der Folgewoche.

Hinweise
Im Bereich der Köchlinstraße ist aufgrund von Materialanlieferungen zur Baustelle mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen. Im Rahmen der Sanierungsarbeiten kann es zwischenzeitlich zu erhöhten Lärmemissionen kommen.

In der Nacht vom 19. auf den 20. Mai wird ein Greifstapler (Reach-Stacker) antransportiert. Dies sind spezielle Maschinen aus der Familie der Flurförderzeuge, die üblicherweise zum Stapeln oder auf Umschlagplätzen von ISO-Containern und Wechselladebehältern für den sogenannten kombinierten Verkehr eingesetzt werden. Der Antransport endet bereits kurz vor der Baustelle und die eigentliche Entladung erfolgt am Morgen danach. Es sind somit keine Lärmbeeinträchtigungen außerhalb der Arbeitszeiten von 7.00 – 18.00 Uhr (Mo. – Fr.) zu erwarten.

Baustellen-Bulletin, Nr. 15, 4. Mai 2016

Aktuelles
In den vergangenen zwei Wochen wurden die Arbeiten am Schiffsanleger weiter vorangetrieben und stehen nun kurz vor dem Abschluss.

Auf dem Schiffsanleger wurde bis Ende April die Schotterschicht eingebaut und die Planie erstellt. Im Anschluss fanden die Asphaltierungsarbeiten statt: Der Schiffsanleger ist nun komplett asphaltiert. Ebenfalls asphaltiert wurde in den vergangenen Tagen der Bereich der zukünftigen Grundwasserreinigungsanlage. Damit konnten die Voraussetzungen für die weiteren Arbeiten an dieser Anlage geschaffen werden. In den kommenden Tagen werden abschließend noch verschiedene Sicherungsmaßnahmen (u. a. die Installation eines umlaufenden Absperrgitters) und die Beschilderung umgesetzt.

Auf dem Schiffsanleger erfolgte bereits der Startschuss für den Bau der Grundwasserreinigungsanlage. Das Fundament wurde erstellt und Leitungen und Schächte angelegt. Zwei Filtertanks, die für den zukünftigen Grundwasserreinigungsprozess benötigt werden, wurden angeliefert und aufgebaut. Zudem begann der Aufbau der Einhausung für die Grundwasserreinigungsanlage. Teile der Trägerkonstruktion aus verzinktem Stahl wurden angeliefert und teilweise bereits aufgebaut.

Schiffsanleger: Asphaltierungsarbeiten sind abgeschlossen (Aufnahmedatum: 28. April 2016); Quelle: Pressefoto Roche.

Einhausung der Grundwasserreinigungsanlage: Teile der Trägerkonstruktion werden bereits aufgebaut. Im Hintergrund in blau die zwei für den zukünftigen Grundwasserreinigungsprozess benötigten Filtertanks. (Aufnahmedatum: 3. Mai 2016); Quelle: Pressefoto Roche.

Sonstiges
Die Ertüchtigungsarbeiten an der Köchlinstraße wurden fortgeführt. Auf Perimeter 1 wurde Bodenmaterial einplaniert und verdichtet. Auch wurden Kiesrigolen für die Fassung und Versickerung von Regenwasser angelegt. Auf Perimeter 3 haben die Bauarbeiten zur Erstellung einer Logistikfläche begonnen. In diesem Zusammenhang wurde die Bodenbelastbarkeit mittels dynamischer Lastplattendruckversuche getestet.

130 m lang und ca. 25 m breit: der temporäre Schiffsanleger (Aufnahmedatum: 3. Mai 2016); Quelle: Pressefoto Roche.

Präziser Aufbau der Stahlelemente der Trägerkonstruktion für die Einhausung der Grundwasserreinigungsanlage (Aufnahmedatum: 3. Mai 2016); Quelle: Pressefoto Roche.

 

Ausblick
Die Ausbauarbeiten an der Köchlinstraße werden weiter vorangetrieben. Auf dem Schiffsanleger werden die Arbeiten an der Einhausung für die Grundwasserreinigungsanlage fortgeführt. Parallel dazu werden die Anlagenteile geliefert und montiert. Auf Perimeter 1 wird in den nächsten Tagen die Bodenstabilisierung abgeschlossen. Es werden erste Vorarbeiten für die im Juni startenden Großlochbohrungen vorgenommen. Dazu wird eine kleine Einhausung für den Materialumschlag in die Transportcontainer erstellt. Auf der Fläche des Perimeters 3 werden Installationsarbeiten (Leitungen und Schächte) ausgeführt, bevor dann die Fläche mit einer Tragschicht und Asphalt befestigt wird.

Hinweise
Im Bereich der Köchlinstraße ist aufgrund von Materialanlieferungen zur Baustelle mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen. Im Rahmen der Sanierungsarbeiten kann es zwischenzeitlich zu erhöhten Lärmemissionen kommen.

Baustellen-Bulletin, Nr. 14, 20. April 2016

Aktuelles
In den vergangenen zwei Wochen standen die Arbeiten am Schiffsanleger und an der Geländeprofilierung von Perimeter 1/3-NW im Vordergrund. Während zweier Tage ist die Oberfläche von Perimeter 1/3-NW mit schweren Maschinen stabilisiert worden. Bei diesem Vorgang wird in die oberste Bodenschicht eine Mischung aus Wasser, Zement und Kalk eingefräst. Mit Hilfe des Zements und des Kalks wird die Bodenstruktur gebunden und stabilisiert und somit die Tragfähigkeit der Perimeteroberfläche erhöht. Aufgrund der alkalischen Reaktion des Boden-Bindemittel-Gemischs kam es zu einer Rotfärbung. Zudem sorgten die andauernden Regenmengen am Sonntagnachmittag, den 17. April, kurzzeitig für ein Auslaufen von Oberflächenwasser auf die angrenzende Köchlinstraße. Es wurden umgehend Sicherungsmaßnahmen (Sandsäcke, Umpumpen des Regenwassers) umgesetzt. Gegen 17.00 Uhr war der Ablauf von Oberflächenwasser gestoppt. Nach derzeitigem Kenntnisstand bestand und besteht keine Gefährdung für Mensch und Umwelt aufgrund des ausgetretenen Oberflächenwassers.

Bindemittel wird in die oberste Bodenschicht eingefräst und anschließend mit einer Walze verdichtet (Aufnahmedatum: 11. April 2016); Quelle: Pressefoto Roche.

Eine mächtige Maschine fräst ein Kalk-Zement-Wassergemisch in die Perimeteroberfläche
(Aufnahmedatum: 11. April 2016); Quelle: Pressefoto Roche.

Der Schiffsanleger nähert sich seiner Fertigstellung. So wurde Vlies verlegt und die Schottertragschicht eingebaut und verdichtet. Mit der Asphaltierung der Oberfläche wurde begonnen. Zudem wurden Poller und Nischentreppen eingebaut und Steigleitern angebracht. Ebenfalls auf dem Schiffsanleger konnten bereits die Fundamente für die Grundwasserreinigungsanlage erstellt werden. Die Einhausung der Grundwasserreinigungsanlage wird 55,5 Meter in der Länge und 21,2 Meter in der Breite messen. An der höchsten Stelle, am Dachfirst, wird sie 12,79 Meter in die Höhe ragen. Die Grundwasserreinigungsanlage wird voraussichtlich ab Juli 2016 betriebsbereit sein. Das belastete Grundwasser der Baugrube wird ab dann abgepumpt, einem vierstufigen Reinigungsprozess zugeführt und danach in den Rhein abgeleitet. Dies erfolgt unter laufender Qualitätskontrolle.

Blick auf Teile des Fundaments der zukünftigen Grundwasserreinigungsanlage auf dem Schiffsanleger (Aufnahmedatum: 19. April 2016); Quelle: Pressefoto Roche.

Die Oberfläche des Schiffsanlegers wird asphaltiert (Aufnahmedatum: 19. April 2016); Quelle: Pressefoto Roche.

 

Sonstiges
Die Ertüchtigungsarbeiten an der Köchlinstraße wurden weiter vorangetrieben. Es erfolgten der Ausbau und die Asphaltierung weiterer Teilabschnitte. Die Arbeiten werden in den kommenden Wochen weiter fortgeführt und aller Voraussicht nach im Mai abgeschlossen.

Ausblick
Am Schiffsanleger werden die finalen Arbeiten durchgeführt. Die Asphaltierung der Oberfläche wird abgeschlossen. Die Arbeiten am Fundament der Grundwasserreinigungsanlage werden fortgeführt, genauso die Ertüchtigungsarbeiten an der Köchlinstraße. Auf Perimeter 3 wird mit der Rohrleitungsverlegung begonnen.

Hinweise
Im Bereich der Köchlinstraße ist aufgrund von Materialanlieferungen zur Baustelle mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen. Im Rahmen der Sanierungsarbeiten kann es zwischenzeitlich zu erhöhten Lärmemissionen kommen.

Baustellen-Bulletin, Nr. 13, 6. April 2016

Aktuelles
Neben der zwischenzeitlich abgeschlossenen Rasterbeprobung standen Ende März die Arbeiten am Schiffsanleger im Fokus der Sanierungsarbeiten.

In den vergangenen Wochen wurde die Rasterbeprobung auf dem Perimeter 1 abgeschlossen, nachdem am 2. Dezember 2015 der Startschuss zu dieser wichtigen Grundlagenmaßnahme erfolgt war. Zu diesem Zweck wurde der Perimeter 1 mit einem engmaschigen Netz von insgesamt 140 Erkundungsbohrungen in einem Raster mit Abständen von 10 x 10 Metern überzogen. Für diese Tätigkeit standen zwischenzeitlich vier Bohrgeräte im Einsatz. Die Rotationskernbohrmaschinen drangen bis in eine Tiefe von circa 12 Metern vor und gewannen Bohrkerne in sogenannten Linern (Kunststoffröhren). Nach der Entnahme der Bohrkerne wurden die Bohrungen mit Kies verfüllt.

Die angefallenen Bohrkerne wurden in einem fest installierten Probenahme-Zelt dokumentiert und für die Laboruntersuchungen aufbereitet, bevor sie zur Auswertung in externe Spezial-Labore gesendet wurden. Anhand festgelegter Parameter wurden die Materialproben dort auf ihre chemische Zusammensetzung untersucht. Die daraus resultierenden Erkenntnisse sind unter anderem wichtig, um die Aushublogistik optimal zu steuern.

Parallel zum Abschluss der Rasterbeprobung gehen die Arbeiten am Schiffsanleger weiter. Die Holme sind angepasst und an Ort und Stelle bindend verschweißt worden. Zurzeit werden Gräben ausgebaggert, um Rohre und Leitungen zu verlegen. Zudem haben die Arbeiten für das Hallenfundament auf dem Schiffsanleger begonnen.

Das letzte von vier für die Rasterbeprobung verwendeten Bohrgeräte wird gereinigt und für den Abtransport vorbereitet (Aufnahmedatum: 22. März 2016); Quelle: Pressefoto Roche.

Blick auf den Schiffsanleger und Teile von Perimeter 1
(Aufnahmedatum: 28. März 2016); Quelle: Pressefoto Roche.

Sonstiges
Die Ertüchtigungsarbeiten an der Köchlinstraße schreiten weiter voran. Aktuell wird eine ebenerdige Fläche erstellt und der Boden verdichtet, um die Straße anschließend asphaltieren zu können. Abschnittsweise wird die Köchlinstraße zwischen Heerweg und Bäumleweg nur halbseitig befahrbar sein. Bis voraussichtlich Ende April 2016 werden die Ertüchtigungsarbeiten vollständig abgeschlossen sein. Die Köchlinstraße darf auf dem genannten Abschnitt während der Sanierungsdauer lediglich von den Anrainern, den Anwohnern sowie der Sanierungslogistik genutzt werden.

Um einen reibungslosen Ablauf der Sanierungsarbeiten garantieren zu können, war die temporäre Versetzung der Abwasserreinigungsanlage nötig. Diese ist am neuen Standort aufgebaut und steht wieder vollumfänglich im Einsatz.

Die Arbeiten an der Baustraße zum Schiffsanleger sind weitgehend abgeschlossen. Die Baustraße wurden mittels eines Zauns räumlich vom Schwarzbereich getrennt.

Ertüchtigungsarbeiten an der Köchlinstraße (Aufnahmedatum: 22. März 2016); Quelle: Pressefoto Roche.

Blick auf den Schiffsanleger (Aufnahmedatum: 29. März 2016); Quelle: Pressefoto Roche.


Ausblick
Die Arbeiten am Schiffsanleger schreiten planmäßig voran und dauern voraussichtlich noch bis Ende April 2016. Sobald die Arbeiten an der Sedimentationsanlage abgeschlossen sind, erfolgt der Einbau des Probenahme-Schachtes und des Absperrschiebers. Um die Tragfähigkeit des späteren Schiffsanlegers zu testen, werden auf dem zuvor erstellten Planum statische Plattendruckversuche ausgeführt.

Hinweise
Im Bereich der Köchlinstraße ist aufgrund von Materialanlieferungen zur Baustelle mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen. Im Rahmen der Sanierungsarbeiten kann es zwischenzeitlich zu erhöhten Lärmemissionen kommen.

Baustellen-Bulletin, Nr. 12, 16. März 2016

Aktuelles
Anfang März standen weiterhin der Schiffsanleger, die Rasterbeprobung und die Bauarbeiten für die Erstellung der Baustraße zum Schiffsanleger im Zentrum der Sanierungsarbeiten.

Gemäß derzeitiger Planung kann die Rasterbeprobung auf dem Perimeter 1 bis Ostern abgeschlossen werden. Mit der Rasterbeprobung werden wichtige Erkenntnisse u. a. für die Planung der Aushub- und Entsorgungslogistik gewonnen. Dazu werden die Proben im fest installierten Probenahme-Zelt so aufbereitet, dass sie zur Auswertung in die Spezial-Labore gesendet werden können.

Die Arbeiten an der Baustraße zum Schiffsanleger sind weitgehend abgeschlossen. In den vergangenen zwei Wochen erfolgte die Erstellung eines Planums und deren Verdichtung. Im Anschluss wurden die Asphalttrag- und die Asphaltdeckschicht sowie die Schüttung der Bankette erstellt. Schließlich wurden die entsprechenden Schachtabdeckungen gesetzt. Die Baustraße wird mit einem Zaun räumlich vom Schwarzbereich getrennt.

Die Arbeiten am Schiffsanleger laufen ebenfalls planmäßig weiter. Das ausgebrachte Füllmaterial wurde planiert und verdichtet. Die Hohlräume zwischen Gurtung und der Spundwand sind ebenfalls mit Schotter verfüllt und verdichtet worden. Zurzeit werden am Schiffsanleger die Holme montiert.

Blick auf die Rasterbeprobung (Aufnahmedatum: 8. März 2016); Quelle: Pressefoto Roche.

Blick auf die fertiggestellte Baustraße zum Schiffsanleger (Aufnahmedatum: 8. März 2016); Quelle: Pressefoto Roche.

Sonstiges
An der Köchlinstraße haben in der Zwischenzeit die Ertüchtigungsarbeiten begonnen. Diese beinhalten u. a. eine durchgehende Verbreitung der Fahrbahn auf 5,90 Meter. Dazu wurde der Bauzaun im Bereich des Zwischenlagers bereits abgebaut. Ebenfalls bereits umgesetzt wurde ein Bodenaustausch auf einer Länge von 25 und auf einer Breite von 1,5 Meter. Bis voraussichtlich Ende April 2016 werden die Ertüchtigungsarbeiten vollständig abgeschlossen sein. Während dieser Zeit wird die Köchlinstraße zwischen Heerweg und Bäumleweg, die während der Sanierungsdauer lediglich von den Anrainern, den Anwohnern sowie der Sanierungslogistik genutzt werden darf, abschnittsweise nur halbseitig befahrbar sein.

Verschiedene Vorbereitungsarbeiten für die Umsetzung der Abwasserreinigungsanlage wurden ausgeführt. Innerhalb des Sanierungsgeländes wird die Abwasserreinigungsanlage in den kommenden Wochen an einen neuen Standort versetzt. Diese Umsetzung ist für den reibungslosen Ablauf der Sanierungsarbeiten notwendig.

Ertüchtigungsarbeiten an der Köchlinstraße (Aufnahmedatum: 8. März 2016); Quelle: Pressefoto Roche.

Oberflächen verdichtende Maßnahmen am Schiffsanleger (Aufnahmedatum: 8. März 2016); Quelle: Pressefoto Roche.


Ausblick
Die kommenden Wochen stehen ganz im Zeichen der Fertigstellung des Schiffsanlegers. Die Arbeiten an der Sedimentationsanlage sowie am Leichtflüssigkeitsabscheider werden abgeschlossen. Ebenfalls auf dem Schiffsanleger erfolgt der Einbau des Probenahmeschachtes und des Absperrschiebers. Des weiteren erfolgt die Herstellung der Fundamente für die Grundwasserreinigungsanlage. Im Anschluss wird eine eben erdige Fläche (Planum) erstellt und statische Plattendruckversuche ausgeführt, um die Tragfähigkeit des Schiffsanlegers zu testen. Schließlich erfolgen der Einbau von Geogittern und das Anbringen der oberen Trag- und Deckschichten. Durch die Verwendung von Geogittern wird die Tragfähigkeit des Geländes erhöht.

Hinweise
Im Bereich der Köchlinstraße ist aufgrund von Materialanlieferungen zur Baustelle mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen. Im Rahmen der Sanierungsarbeiten kann es zwischenzeitlich zu erhöhten Lärmemissionen kommen.

Baustellen-Bulletin, Nr. 11, 2. März 2016

Aktuelles
In den letzten Februarwochen standen weiterhin der Schiffsanleger, die Rasterbeprobung und die Bauarbeiten für die Erstellung der Baustraße zum Schiffsanleger im Zentrum der Sanierungsarbeiten. Wie geplant, wurden die circa 12.000 Tonnen überschüssiges Deckerdmaterial aus der Geländemodellierung vollständig in gasdichten und havariesicheren Spezialcontainern verladen und zur thermischen Behandlung abtransportiert. Der letzte Spezialcontainer – von insgesamt 536 Containern seit Dezember 2015 – verließ gestern das Sanierungsgelände.

Der letzte Spezialcontainer mit Deckerdmaterial aus der Geländemodellierung verlässt das Sanierungsgelände (Aufnahmedatum: 1. März 2016); Quelle: Pressefoto Roche.

Umschlag der Spezialcontainer auf die Bahn am DUSS-Terminal in Weil am Rhein (Aufnahmedatum: 1. März 2016); Quelle: Pressefoto Roche.

Auf dem Perimeter 1 schreitet die voraussichtlich bis Mitte März andauernde Rasterbeprobung weiter voran. Ein viertes Bohrgerät unterstützt seit 29. Januar die bestehenden drei Geräte und stellt somit die planmäßige Abwicklung dieser wichtigen Grundlagenmaßnahme sicher. Im fest installierten Probenahme-Zelt werden die Proben so aufbereitet, dass diese zur Auswertung in die Spezial-Labore gesendet werden können. Auf Basis der Probenauswertung kann u. a. die Aushub- und Entsorgungslogistik geplant werden.

Die Auffüllung für den Schiffsanleger ist abgeschlossen. Die für diese Erdarbeiten notwendige Baumaschine, ein so genannter Langarmbagger, wurde bereits wieder von der Baustelle abtransportiert. Derzeit wird die Abdeckung für den oberen Bereich der Spundwand erstellt. Dazu notwendige Holme wurden mit Winkeln bereits an die Spundwand angeschweißt.

Sonstiges
Im Rahmen der Bauarbeiten für die Erstellung der Baustraße zum Schiffsanleger wird im unteren Bereich der Leitungsgraben hergerichtet. Dazu muss die Böschung zur benachbarten Firma Herzog hin gesichert werden. Diese wird mit dem Verbau von L-Steinen abgefangen. Begonnen wurde zudem mit der Verlegung des Geogitters und der anschließenden Verdichtung des Bodens. Durch die Verwendung von Geogittern werden eingebrachte statische und dynamische Lasten großflächig auf den Untergrund verteilt. Dies erhöht die Tragfähigkeit der Baustraße.

Während der Sanierung wird ein wesentlicher Teil des Baustellenverkehrs über die Köchlinstraße erfolgen. Um die Schwerlastbefahrbarkeit und den LKW-Begegnungsverkehr für die Köchlinstraße im Bereich Heerweg bis Bäumleweg für die Gesamtsanierungsdauer sicherzustellen, sind umfangreiche Ertüchtigungsmaßnahmen erforderlich. Diese beinhalten u. a. eine durchgehende Verbreitung der Fahrbahn von 5,90 Meter. Die Ausführungsarbeiten, die Nutzungsbeschränkungen und Signalisationen wurden umfassend mit dem Amt für öffentliche Ordnung der Gemeinde Grenzach-Wyhlen geplant und von der Gemeinde befürwortet. Der Start der nun auch durch das Landratsamt Lörrach genehmigten Straßenbauarbeiten ist für den 7. März geplant. Bis voraussichtlich Ende April 2016 werden die Ertüchtigungsarbeiten vollständig abgeschlossen sein. Während dieser Zeit wird die Köchlinstraße zwischen Heerweg und Bäumleweg abschnittsweise nur halbseitig befahrbar sein. Der reibungslose Zugangsverkehr für alle Anrainer und Anwohner sowie die Sanierungslogistik wird über die Umsetzung einer verkehrsrechtlichen Anordnung sichergestellt.

Holme wurden mit Winkeln an die Spundwand angeschweißt. (Aufnahmedatum: 1. März 2016); Quelle: Pressefoto Roche.

Luftbild von Perimeter 1/3-Nordwest (Aufnahmedatum: 6. Februar 2016); Quelle: Pressefoto Roche.


Ausblick
Die 140 Probebohrungen im Rahmen der Rasterbeprobung werden noch bis Mitte März 2016 andauern. Die Arbeiten am Schiffsanleger und an der Baustraße werden fortgesetzt und zeitnah abgeschlossen. Im Anschluss an den Abtransport des Deckerdmaterials wird die Baufeldfläche für die voraussichtlich im Juni startenden Großlochbohrungen vorbereitet.

Hinweise
Im Bereich der Köchlinstraße ist aufgrund von Materialanlieferungen zur Baustelle mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen. Im Rahmen der Sanierungsarbeiten kann es zwischenzeitlich zu erhöhten Lärmemissionen kommen.

Baustellen-Bulletin, Nr. 10, 17. Februar 2016

Aktuelles
In den beiden ersten Februarwochen standen weiterhin der Schiffsanleger, die Rasterbeprobung und der Abtransport von Deckerdmaterial aus der Geländeprofilierung im Zentrum der Sanierungsarbeiten.

Der Schiffsanleger hat sich verschlankt, denn seit vergangener Woche ist die wasserseitige Vorschüttung vollständig zurückgebaut. Ein Teil dieses Materials wird für die Auffüllung des Schiffsanlegers verwendet, indem es lagenweise eingebaut und verdichtet wird.

Auf dem Perimeter 1 schreitet die voraussichtlich bis Ende März andauernde Rasterbeprobung weiter voran. Im fest installierten Probenahme-Zelt werden die Proben so aufbereitet, dass diese zur Auswertung in die Spezial- Labore gesendet werden können. Auf Basis der Probenauswertung kann u. a. die Aushublogistik geplant werden.

Im Rahmen der Bauarbeiten für die Erstellung der Baustraße zum Schiffsanleger konnten die Arbeiten an den Hauptkanälen und den Abzweigungen abgeschlossen werden. Nun wird im unteren Bereich der Baustraße am Schiffsanleger der Leitungsgraben hergerichtet und die Rohr- und Leitungsverlegung sind nahezu abgeschlossen. Im Anschluss erfolgt die Verlegung des Geogitters (durch die Verwendung von Geogittern werden eingebrachte statische und dynamische Lasten großflächig auf den Untergrund verteilt. Ergebnis ist die Erhöhung der Tragfähigkeit der Baustraße).

Seitenblick auf den Schiffsanleger: Die Vorschüttung ist vollständig entfernt. (Aufnahmedatum: 16. Februar 2016); Quelle Pressefoto Roche

Rechts im Bild: Blick auf die zukünftige Baustraße hin zum Schiffsanleger. (Aufnahmedatum: 16. Februar 2016); Quelle Pressefoto Roche

Sonstiges
Die Sicherheit der Mitarbeiter genießt auf der Baustelle höchste Priorität. Bei den täglich erfolgenden Briefings werden die Mitarbeitenden u. a. auf wettertypische Gefahrenquellen wie Sturmböen oder Schneefall aufmerksam gemacht. Bei den Probebohrungen wird der Sicherheitsabstand von 10 Meter konsequent kontrolliert. Ist eine Probebohrung im Gang, wird der 10 Meter Radius mit Flatterband markiert. Innerhalb dieses Radius gilt Schutzstufe II, dies bedeutet, dass die Helmhaube zwingend geschlossen sein muss, damit die Atemluftversorgung sichergestellt ist.

Rasterbeprobung: Links vor dem Bohrgerät liegt der 30 cm breite Absaugschlauch. Die Luft aus jedem Bohrloch wird abgesaugt und in dem im Hintergrund stehenden blauen Container mit einer Aktivkohleanlage gereinigt. (Aufnahmedatum: 10. Februar 2016); Quelle Pressefoto Roche

LKW und Spezialcontainer werden vor Verlassen des Sanierungsgeländes gründlich gereinigt. (Aufnahmedatum: 10. Februar 2016); Quelle Pressefoto Roche


Ausblick
Bis zum 23. Februar 2016 wird das überschüssige Deckerdmaterial aus der Geländemodeliierung in gasdichten und havariesicheren Spezialcontainern vollständig verladen und zur thermischen Behandlung abtransportiert sein. Die 140 Probebohrungen im Rahmen der Rasterbeprobung werden noch bis Ende März 2016 andauern. Die Arbeiten am Schiffsanleger und an der Baustraße werden fortgesetzt.

Hinweise
Im Bereich der Köchlinstraße ist aufgrund von Materialanlieferungen zur Baustelle mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen.

Im Rahmen der Sanierungsarbeiten kann es zwischenzeitlich zu erhöhten Lärmemissionen kommen. Aus Sicherheitsgründen ist die Verkehrsführung im Bereich der Köchlinstraße angepasst worden. Die Maßnahmen bleiben bis zum voraussichtlichen Sanierungsende im Jahr 2020 in Kraft. Roche bittet alle Verkehrsteilnehmenden um Verständnis für die angepasste Verkehrsführung.

Baustellen-Bulletin, Nr. 9, 03. Februar 2016

Aktuelles
Der Abtransport von Boden aus der Geländeprofilierung sowie die Arbeiten für die Rasterbeprobung und für den Schiffsanleger stehen weiterhin im Fokus. Kurzzeitig waren die Arbeiten am Schiffsanleger und an der Baustraße aufgrund der kalten Witterung mit ausgeprägtem Bodenfrost nur eingeschränkt möglich. Die tiefen Temperaturen nach Mitte Januar führten auch dazu, dass der Abtransport der Haufwerke während einiger Tage nicht möglich war. Seit der Kalenderwoche 4 konnten alle Arbeiten wieder planmäßig vorangetrieben werden.

Zurzeit wird die wasserseitige Vorschüttung beim Schiffsanleger mit einem Langarmbagger zurückgebaut. Das Schüttmaterial wird lagenweise eingebaut und verdichtet. Überschüssiges Material wird für die spätere Verwendung zu Haufwerken aufgesetzt. Gleichzeitig werden am Schiffsanleger die angelieferten Spannanker weiter eingebaut. Zudem fanden in Kalenderwoche 4 im Bereich des Schiffsanlegers die Bauarbeiten für die Sedimentationsanlage der Regenwasserableitung statt.

Die Rasterbeprobung auf dem Perimeter 1 schreitet weiterhin voran. Die dabei anfallenden Proben werden unter einem fest installierten Probenahme-Zelt aufbereitet und untersucht. Dieses verfügt über eine eigene Abluftanlage. Zudem arbeiten die dort tätigen Mitarbeiter in Schutzausrüstung mit Atemluftversorgung.

Die Arbeiten für die befestigte Baustraße zum Schiffsanleger sind wieder aufgenommen worden. Aktuell werden Schächte gesetzt und der Leitungsgraben ausgehoben.

Sonstiges
Vor jedem Arbeitsbeginn findet ein Briefing der Mitarbeiter durch einen Beauftragten der BAUER Umwelt GmbH statt. Die Thematik der Briefings wechselt täglich und beinhaltet die Themen Arbeitssicherheit, arbeitsrelevanter Gesundheitsschutz, Erkennen und Verhalten bei Gefahrenquellen und Verhaltensweisen bei Erste-Hilfe-Maßnahmen. Ergänzend finden wöchentlich Briefings zu Sicherheits-, Gesundheits- und Umweltthemen durch die Beauftragten der Roche Pharma AG statt.

Ausblick
In den kommenden Wochen wird die bis März 2016 andauernde Rasterbeprobung fortgesetzt. Überschüssige Deckerde aus der Geländemodellierung wird in gasdichten und havariesicheren Spezialcontainern zur thermischen Behandlung abtransportiert und die Arbeiten am Schiffsanleger werden fortgeführt. Ebenfalls fortgesetzt werden die Arbeiten an der Baustraße.

Hinweise
Im Bereich der Köchlinstraße ist aufgrund von Materialanlieferungen zur Baustelle mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen.

Im Rahmen der Sanierungsarbeiten kann es zwischenzeitlich zu erhöhten Lärmemissionen kommen. Aus Sicherheitsgründen ist die Verkehrsführung im Bereich der Köchlinstraße angepasst worden. Die Maßnahmen bleiben bis zum voraussichtlichen Sanierungsende im Jahr 2020 in Kraft. Roche bittet alle Verkehrsteilnehmenden um Verständnis für die angepasste Verkehrsführung.

Blick auf den Perimeter 1 und den Schiffsanleger. (Aufnahmedatum: 27. Januar 2016); Quelle Pressefoto Roche

Seitenblick auf den Schiffsanleger. (Aufnahmedatum: 26. Januar 2016); Quelle Pressefoto Roche

Arbeiten im Rahmen der Erstellung der befestigten Baustraße zum Schiffsanleger. (Aufnahmedatum: 26. Januar 2016); Quelle Pressefoto Roche

Rückbau der wasserseitigen Vorschüttung mit
einem Langarmbagger. (Aufnahmedatum: 26. Januar 2016); Quelle Pressefoto Roche

Baustellen-Bulletin, Nr. 8, 20. Januar 2016

Aktuelles
Nach der Weihnachtspause hat Roche die Sanierungsarbeiten am 7. Januar 2016 wieder aufgenommen. Zum Jahresbeginn stehen die Abtransporte von Boden aus der Geländeprofilierung, die Arbeiten für die Rasterbeprobung und für den Schiffsanleger im Fokus.

Im Rahmen der Rasterbeprobung wird der Perimeter 1 mit einem engmaschigen Netz von 140 Probebohrungen überzogen. Ziele dieser im Abstand von 10 Metern durchgeführten Bodenbeprobungen sind, die räumliche Verteilung von Materialtypen zu ermitteln, die Deklaration und Entsorgungsplanung für die voraussichtlich ab Mai 2016 startenden Großlochbohrungen und den ab Frühjahr 2017 startenden Aushub vorzubereiten, um somit die Aushublogistik optimal zu steuern. Die Rotationskernbohrmaschinen dringen bis in eine Tiefe von circa 12 Meter vor und gewinnen Bohrkerne in sogenannten Linern (Kunststoffröhren). Während den Bohrarbeiten werden mögliche austretende Emissionen abgesaugt. Nach der Entnahme der Bohrkerne werden die Bohrungen mit Kies verfüllt.

Die anfallenden Bohrkerne werden in einem fest installierten Probenahme-Zelt dokumentiert und für die nachfolgenden Laboruntersuchungen aufbereitet. Die Materialproben werden in einem externen Speziallabor auf ihre chemische Zusammensetzung anhand festgelegter Parameter untersucht. Um den Arbeits- und Umweltschutz jederzeit zu gewährleisten, verfügt das Probenahme-Zelt über eine eigene Abluftanlage und die dort tätigen Mitarbeiter tragen eine Schutzausrüstung mit Atemluftversorgung.

Beim Schiffsanleger kann nach der Fertigstellung der Spundwand die wasserseitige Vorschüttung zurückgebaut werden. Vorlaufend dazu werden die angelieferten Spannanker eingebaut, die der Spundwand Stabilität geben.

Sonstiges
Dem Arbeits- und Umweltschutz wird auf der Baustelle höchste Priorität eingeräumt. Während der Bohrarbeiten wird die Umgebung der Bohrmaschine in einem Radius von 10 Metern für alle Personen, außer den im Einsatz stehenden Mitarbeitern, gesperrt. Weiter gilt während der Bohrarbeiten und im Probenahme-Zelt eine Schutzanzug- und Maskentragepflicht. Zudem wurde in Containern eine Schwarz-Weiß-Anlage eingerichtet, in der die auf der Baustelle eingesetzten Mitarbeiter ihre persönliche Schutzausrüstung an- und wieder ausziehen. Mit dieser Anlage wird sichergestellt, dass die Mitarbeiter mit ihren Schutzanzügen keine Kontaminationen in unbelastete Bereiche verschleppen. Mit täglichen Briefings werden die Mitarbeiter dafür trainiert und vorbereitet, die Maßnahmen zur Arbeitssicherheit konsequent einzuhalten. Alle im Einsatz stehenden Arbeitsgeräte werden regelmäßig auf ihre Sicherheit und Einsatzfähigkeit überprüft.

Ausblick
In den kommenden Wochen wird die bis März 2016 andauernde Rasterbeprobung fortgesetzt. Überschüssige Deckerde aus der Geländemodellierung wird weiter in gasdichten und havariesicheren Spezialcontainern zur thermischen Behandlung abtransportiert und die Arbeiten am Schiffsanleger werden weiter fortgeführt. Witterungsabhängig werden die Arbeiten zur Erstellung der befestigten Baustraße zum Schiffsanleger aufgenommen.

Hinweise
Im Rahmen der Sanierungsarbeiten kann es zwischenzeitlich zu erhöhten Lärmemissionen kommen. Im Bereich der Köchlinstraße ist aufgrund von Materialanlieferungen zur Baustelle und Containerabtransporten mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen. Aus Sicherheitsgründen ist die Verkehrsführung im Bereich der Köchlinstraße angepasst worden. Die Maßnahmen bleiben bis zum voraussichtlichen Sanierungsende im Jahr 2020 in Kraft. Roche bittet alle Verkehrsteilnehmenden um Verständnis.

Blick auf die Bohrarbeiten für die Rasterbeprobung.
(Aufnahmedatum: 19. Januar 2016); Quelle Pressefoto Roche

Die anfallenden Bohrkerne werden in einem fest installierten
Probenahme-Zelt dokumentiert und für die nachfolgenden Laboruntersuchungen aufbereitet. (Aufnahmedatum: 22. Dezember 2015); Quelle Pressefoto Roche

Überschüssige Deckerde aus der Geländemodellierung wird in
gasdichten und havariesicheren Spezialcontainern abgefüllt und zur thermischen Behandlung abtransportiert. (Aufnahmedatum: 19. Januar 2016); Quelle Pressefoto Roche

Ein gewaltiger Arm: Rückbau der wasserseitigen Vorschüttung mit einem Spezialbagger. (Aufnahmedatum: 19. Januar 2016); Quelle Pressefoto Roche

Baustellen-Bulletin, Nr. 7, 09. Dezember 2015

Aktuelles
Beim Schiffsanleger wird die fertig erstellte Spundwand derzeit mittels horizontalverlaufender Streben aus Stahl vergurtet. Vorab wurde eine Konsole als Auflage für die Gurtung an die Spundwand angeschweißt. Eine wasserseitige Beschilderung ist erfolgt.

Am 25. November konnte die mehrstufige Abwasserreinigungsanlage den Betrieb aufnehmen. Diese behandelt die bei der Reinigung von Baugerät, Baumaschinen sowie LKW, Arbeitsschutzausrüstung und Spezialcontainer anfallenden Abwässer. Mittels Sedimentierung werden zuerst gröbere Feststoffe abgetrennt. Danach werden die Abwässer in verschiedenen Stufen mittels Sand- und Aktivkohlefiltrierung behandelt.

Die Geländemodellierung auf eine einheitliche Höhe von 259,5 Meter über NN ist abgeschlossen. Überschüssiges Erdmaterial (Deckerde) wurde zu Haufwerken zusammengetragen und abgedeckt. Die Haufwerke werden systematisch beprobt. Rund 6.000 m³ Erdmaterial werden in havariesicheren und gasdichten Spezialcontainern zur thermischen Entsorgung abtransportiert. In der Kalenderwoche 50 werden die ersten Spezialcontainer auf das Sanierungsgelände angeliefert und abtransportiert.

Sonstiges
Die Rasterbeprobung ist am 2. Dezember 2015 gestartet. Dabei wird der Perimeter 1 mit einem engmaschigen Netz von Probebohrungen überzogen. Die bei der Rasterbeprobung anfallenden Proben werden unter einem fest installierten Probenahme-Zelt aufbereitet und untersucht. Dieses verfügt über eine eigene Abluftanlage, wodurch der Arbeits- und Umweltschutz jederzeit sichergestellt wird. Zudem arbeiten die dort tätigen Mitarbeiter in Schutzausrüstung mit Atemluftversorgung.

Die Reifenwaschanlage wurde errichtet. Diese wird sicherstellen, dass die LKW vor Verlassen der Baustelle gereinigt werden, und damit die umliegenden Verkehrsflächen sauber bleiben.

Ausblick
In den kommenden Wochen werden die Bauarbeiten am Schiffsanleger fortgeführt. Die Gurtung wird fertiggestellt. Anschließend werden die Anker angeliefert und eingebaut. Der überschüssige Boden aus der Geländemodellierung wird entsorgt. Die Rasterbeprobung wird fortgesetzt.

Hinweise
Im Bereich der Köchlinstraße ist aufgrund von Materialanlieferungen zur Baustelle mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen. Im Rahmen der Sanierungsarbeiten kann es zwischenzeitlich zu erhöhten Lärmemissionen kommen. Zudem wird in der KW 50 zeitweise der Heerweg halbseitig gesperrt. Grund hierfür sind Leitungsarbeiten zur Versorgung der Sanierungsbaustelle. Ebenso wird die Hauptzufahrt der Baustelle um circa 20 m nach rechts Richtung Bahnunterführung temporär verschoben. Dies ist durch den Bau der Reifenwaschanlage bedingt. Aus Sicherheitsgründen ist die Verkehrsführung im Bereich der Köchlinstraße angepasst worden. Die Maßnahmen bleiben bis zum voraussichtlichen Sanierungsende im Jahr 2020 in Kraft. Roche bittet alle Verkehrsteilnehmenden um Verständnis für die angepasste Verkehrsführung.

bulletin-7-1

Gasdichter und havariesicherer Spezialcontainer für den Abtransport des gesamten Erdreiches. (Aufnahmedatum: 26. Oktober 2015); Quelle: Pressefoto BAUER Umwelt GmbH

bulletin-7-2

Blick auf die im Zuge der Geländemodellierung zusammenge-tragene und zugedeckte Deckerde. (Aufnahmedatum: 2. Dezember 2015); Quelle Pressefoto Roche

bulletin-7-3

In diesem Zelt werden die Rasterproben aufbereitet. (Aufnahmedatum: 2. Dezember 2015); Quelle Pressefoto Roche

bulletin-7-4

Die Rasterbeprobung ist am 2. Dezember 2015 gestartet. Die Mitarbeiter tragen zu ihrer Sicherheit eine Schutzausrüstung mit Atemluftversorgung. (Aufnahmedatum: 8. Dezember 2015); Quelle Pressefoto Roche

Baustellen-Bulletin, Nr. 6, 25. November 2015

Aktuelles
Die Arbeiten am Schiffsanleger haben ein wichtiges Etappenziel erreicht: Die Spundwand ist erstellt und umschließt nun komplett den Schiffsanleger. Nachdem alle Spundbohlen eingerüttelt wurden, konnte das Großbohrgerät BG 28 wieder abtransportiert werden. In einem nächsten Schritt wird die gesamte Spundwand mittels horizontalverlaufender Querstreben vergurtet und somit befestigt. Ferner werden im Anschluss die Arbeiten für den Anker aufgenommen.

Seit dem 11. November 2015 findet die Geländemodellierung statt. Das Gelände wird dabei auf eine einheitliche Höhe von 259,5 Meter über NN modelliert. Die Geländemodellierung dient als Grundlage für die Durchführung der Anfang Dezember startenden Rasterbeprobung, die weitere Baustellenlogistik und das Erstellen der Bohrpfahlwand ab voraussichtlich Juni 2016 auf dem Sanierungsperimeter. Zudem bildet die modellierte Fläche die Grundlage für die spätere, schallgedämmte Einhausung, die voraussichtlich im Winter 2016/2017 fertiggestellt sein wird. Im Rahmen der Geländemodellierung werden tieferliegende Flächen mit Erdmaterial aufgeschüttet, bei höherliegenden Flächen wird überschüssiges Erdmaterial (Deckerde) abgetragen und zu Haufwerken zusammengetragen. Um einen Abtrag der aufgeschütteten Erde durch den Wind zu vermeiden, verbleiben die Haufwerke während dieser Zeit zugedeckt auf dem Perimeter.

Sonstiges
Die Stellfläche für die Abwasserreinigungsanlage wurde hergerichtet. Anschließend erfolgte der Aufbau der mehrstufigen Reinigungsanlage, die zukünftig die bei der Reinigung von Baugerät, Baumaschinen, LKW und Arbeitsschutzausrüstung sowie der Spezialcontainer anfallenden Abwässer behandelt. Die Inbetriebnahme erfolgt am 26. November.

Für die geschützte Durchführung von fortlaufenden Bodenuntersuchungen wird in dieser Woche ein Probenahmezelt aufgebaut.

Ausblick
Neben dem Aufbau der Abwasserreinigungsanlage erfolgt aktuell die weitere Errichtung der Kompressorstation für die Versorgung der Baustelle mit Druck- und Atemluft. Denn bei allen zukünftigen Bohrarbeiten- und Ausgrabarbeiten auf dem Sanierungsperimeter sind die eingesetzten Bagger mit einer Druckluftbatterie ausgestattet, die innerhalb der hermetisch verriegelten Fahrerkabine die Atemluftzufuhr sicherstellt. Zudem tragen die bei Bohrarbeiten auf dem Sanierungsperimeter eingesetzten Mitarbeitenden grundsätzlich Schutzausrüstung mit Atemluftversorgung.

Die Versorgungsleitungen zum Schiffsanleger und zu Perimeter 3-Nordwest erfolgt ab Anfang Dezember innerhalb der im Bau befindlichen Baustraße.

Ab kommender Woche werden Fertigbetonteile für das Sedimentationsbecken angeliefert. Dieses ist Teil der noch auf dem Schiffsanleger zu errichtenden Regenwassererfassung.

Hinweise
Im Bereich der Köchlinstraße ist aufgrund von Materialanlieferungen zur Baustelle mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen. Im Rahmen der Sanierungsarbeiten kann es zwischenzeitlich zu erhöhten Lärmemissionen kommen.

Aus Sicherheitsgründen wird ab der Kalenderwoche 48 bis zum voraussichtlichen Sanierungsende im Jahr 2020 die Bahnunterführung Salzländeweg für den PKW- und Kraftradverkehr und zusätzlich die Köchlinstraße zwischen Bahnunterführung Salzländeweg und dem Bahnübergang Köchlinstraße/Bäumleweg für den Fußgänger- und Fahrradverkehr gesperrt. Die Umleitung dieser Verkehrsteilnehmer erfolgt über die Scheffelstraße. Roche bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die angepasste Verkehrsführung.

bulletin-no6-01

Blick vom Hornfelsen auf die nun geschlossene Spundwand für die zukünftige Schiffsanlegestelle (Aufnahmedatum: 22. November 2015); Quelle: Pressefoto Roche

bulletin-no6-02

Verschweißt und standhaft: Die Spundwand des zukünftigen Schiffsanlegers (Aufnahmedatum: 19. November 2015); Quelle: Pressefoto Roche

bulletin-no6-03

Blick auf den Sanierungsperimeter 1: Das Gelände wird auf eine einheitliche Höhe von 259,5 Meter über NN modelliert. (Aufnahmedatum: 24. November 2015); Quelle: Pressefoto Roche

bulletin-no6-04

Im Aufbau: Die Abwasserreinigungsanlage wird ab dem 26. November in Betrieb genommen (Aufnahmedatum: 24. November 2015); Quelle: Pressefoto Roche

Baustellen-Bulletin, Nr. 5, 11. November 2015

Aktuelles
Der Bau des temporären Schiffsanlegers wurde in den vergangenen zwei Wochen mit den Arbeiten an der
Spundwand im Vorschüttbereich fortgesetzt. Regelmäßige Geländevermessungen stellen sicher, dass Planung
und Umsetzung der Arbeiten am Schiffsanleger übereinstimmen. In der Luftaufnahme vom 28. Oktober 2015 sind
Lage und Ausmaße des zukünftigen Schiffsanlegers nun deutlich erkennbar. Die Arbeiten am Schiffsanleger
befinden sich im Zeitplan und werden voraussichtlich im April 2016 abgeschlossen. Ebenfalls fortgeführt wurden die Arbeiten an der Baustraße auf dem Sanierungsperimeter. Dazu musste unter anderem Erdmaterial verschoben werden. Der Bauzaun an der Köchlinstraße und am Heerweg wurde umgebaut und neu gestellt.

Ebenso planmäßig verlief bisher die Verlegung der Wasserleitungen und Stromleitungen sowie -anschlüsse. In
den vergangenen zwei Wochen wurden verschiedene Stromanschlüsse neu verlegt, während alte Leitungen vom
Netz genommen wurden. Dazu mussten Kabelgräben geöffnet werden. Diese wurden zwischenzeitlich wieder
verfüllt und verdichtet.

Sonstiges
Im Rahmen der Baustelleneinrichtung wurden weitere Container angeliefert und eingerichtet, die für die
Sanierungsarbeiten benötigt werden. So wurde für die Kompressorstation Platz geschaffen und eigens eine ebene Fläche erstellt. In der Kalenderwoche 44 erfolgte die Anlieferung des für die Sanierungsarbeiten vorgesehenen Baggers (Modell 329 E), der den bisher im Einsatz stehenden Bagger (Modell 324) ersetzte. Zudem wurden erste Arbeiten zur Errichtung der Infrastruktur (Rampe und Zugang von der Baustraße) für die künftige Schwarz-Weiß-Personenschleuse durchgeführt.

Ausblick
In den kommenden Wochen werden die Arbeiten an der Baustraße und am Schiffsanleger weitergeführt. Die
Arbeiten für die vorgelagerte Spundwand (Rheinseite) werden abgeschlossen. Die gesamte Spundwand wird
voraussichtlich noch im November fertiggestellt sein. Die Arbeiten für Gurtung und Anker schließen sich an. Eine mehrstufige Abwasserreinigungsanlage zur späteren Reinigung von Baumaschinen, Spezial-Containern,
Schutzausrüstung und LKW wird aufgebaut. Ferner beginnt die Geländemodellierung. Diese ist Grundlage für die spätere, schallgedämmte Einhausung, die voraussichtlich im Winter 2016/2017 fertiggestellt sein wird. Hierbei wird das Gelände auf eine einheitliche Höhe von 259,5 Meter über NN modelliert. Diese Arbeiten werden voraussichtlich Anfang Dezember abgeschlossen sein.

Hinweise
Im Bereich der Köchlinstraße ist aufgrund von Materialanlieferungen zur Baustelle mit einem erhöhten
Verkehrsaufkommen zu rechnen. Im Rahmen der Sanierungsarbeiten kann es zwischenzeitlich zu erhöhten
Lärmemissionen kommen.

bulletin-no5-01

Luftaufnahme auf Perimeter 1/3-NW der Altablagerung Kesslergrube (Aufnahmedatum: 22. August 2015); Quelle: Erich Meyer/Pressefoto Roche

bulletin-no5-02

Luftaufnahme auf Perimeter 1/3-NW der Altablagerung Kesslergrube mit dem im Bau befindlichen Schiffsanleger (Aufnahmedatum: 28. Oktober 2015); Quelle: Erich Meyer/Pressefoto Roche

bulletin-no5-03

Blick auf den Vorschüttbereich des künftigen Schiffsanlegers (Aufnahmedatum: 10. November 2015); Quelle: Pressefoto Roche

bulletin-no5-04

Seitenblick von der Rheinseite auf die Spundwand. (Aufnahmedatum: 5. November 2015); Quelle: Pressefoto Roche

bulletin-no5-03

Präzisionsarbeit beim Einrütteln der Spundbohlen (Aufnahmedatum: 10. November 2015); Quelle: Pressefoto Roche

bulletin-no5-04

Vermessungsarbeiten: Sicherstellung, dass Plan und Ausführung übereinstimmen (Aufnahmedatum: 5. November 2015); Quelle: Pressefoto Roche

Baustellen-Bulletin, Nr. 4, 28. Oktober 2015

Aktuelles
Beim Bau des temporären Schiffsanlegers wurden in den vergangenen zwei Wochen die Arbeiten an der Spundwand im Vorschüttbereich vorangetrieben. Die einzelnen Spundbohlen werden mit dem Großgerät RG16 circa 6 Meter tief in den Grund gerüttelt. Um die Spundwand lage- und lotrecht zu setzen, wurden vorgängig Auflockerungsbohrungen mit dem Großdrehbohrgerät BG 28 mit einer eigens dafür angefertigten Betonschablone durchgeführt. Zur Bestätigung des Auflockerungseffekts wurden anschließend Proberammungen mit einzelnen Spundbohlen ausgeführt, welche dann wieder gezogen wurden. Nach den Proberammungen konnte die Betonschablone wieder ausgebaut und abtransportiert werden, sodass die Arbeiten beim Spundwandrammen planmäßig fortgeführt werden können.

Für die zukünftige Baustraße wurden Aushubs- und Nivellierungsarbeiten durchgeführt. Zudem wurden im Bereich der zukünftigen Baustraße alte Stromleitungen freigelegt und getrennt. Am Montag, 26. Oktober 2015, wurde aufgrund von Tiefbauarbeiten für ein Zuführungskabel zur Baustromstation der Heerweg an der Kreuzung Salzländeweg von 8:30 bis 11:30 Uhr vollständig gesperrt. Die Sperrung wurde mit dem Bau- und Ordnungsamt der Gemeinde Grenzach-Wyhlen abgestimmt. Die restliche Woche, bis Freitag, 30. Oktober, bleibt dieser Bereich noch halbseitig gesperrt. Mit dieser Maßnahme wird fortan die Stromversorgung für die Sanierungsarbeiten sichergestellt.

Sonstiges
Für den in der Kalenderwoche 42 angelieferten Wachschutzcontainer wurde eine Stellfläche bereitgestellt. Seit dem 14. Oktober ist der Wachschutzcontainer 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche besetzt. Die Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes überwachen den Zugang zur Baustelle, die Einhaltung von Arbeitsschutzmaßnahmen (Tragen von Helm, Weste, Sicherheitsschuhen, Schutzbrille und Gehörschutz im Maschinenbereich), bewachen die im Einsatz stehenden Gerätschaften und Maschinen und können bei außerordentlichen Ereignissen sofort aktiv werden.

Ausblick
In den kommenden Wochen werden die Arbeiten an der Baustraße und am Schiffsanleger weitergeführt.

Hinweise
Bei der Anlieferung von Schottermaterialien tritt im Bereich der Köchlinstraße ein erhöhtes Verkehrsaufkommen auf. Im Rahmen der Sanierungsarbeiten kann es zwischenzeitlich zu erhöhten Lärmemissionen kommen. Zudem ist der Heerweg ab Kreuzung Salzländeweg – aufgrund von Tiefbauarbeiten für ein Zuführungskabel zur Baustromstation – bis einschließlich 30. Oktober nur halbseitig befahrbar.

bulletin-no4-01

Blick auf die sich im Bau befindliche Spundwand für den temporären Schiffsanleger (Aufnahmedatum: 22. Oktober 2015); Quelle Pressefoto Roche

bulletin-no4-02

Blick auf den Vorschüttbereich des künftigen Schiffsanlegers (Aufnahmedatum: 26. Oktober 2015); Quelle Pressefoto Roche

bulletin-no4-03

Blick auf den Vorschüttbereich des künftigen Schiffsanlegers (Aufnahmedatum: 26. Oktober 2015); Quelle Pressefoto Roche

bulletin-no4-04

Am Montag, 26. Oktober 2015, wurde aufgrund von Tiefbauarbeiten für ein Zuführungskabel zur Baustromstation der Heerweg an der Kreuzung Salzländeweg von 8:30 bis 11:30 Uhr vollständig gesperrt. Mit dieser Maßnahme wird fortan die Stromversorgung für die Sanierungsarbeiten sichergestellt (Aufnahmedatum: 26. Oktober 2015); Quelle Pressefoto Roche

Baustellen-Bulletin, Nr. 3, 14. Oktober 2015

Aktuelles
Die Arbeiten für den Bau des temporären Schiffsanlegers wurden in den vergangenen zwei Wochen weiter vorangetrieben. Bis zum 13. Oktober wurden insgesamt circa 28.240 Tonnen Füllmaterialien angeliefert und in den Rhein vorgeschüttet. Am 24. September wurde das Großdrehbohrgerät BG 28 der Firma BAUER angeliefert. Um eine reibungslose Anlieferung der rund 95 Tonnen schweren Baumaschine zu garantieren, musste zunächst eine Planie hergerichtet werden. Mit dem Großdrehbohrgerät wurden Vorbohrungen und Auflockerungsbohrungen im Vorschüttbereich des zukünftigen Schiffsanlegers vorgenommen. Damit diese Vorbohrungen lage- und lotrecht durchgeführt werden können, wurde eine Bohrschablone aus Beton errichtet.

Diese Bohrungen sind notwendig, um die Spundwandtrasse zu setzen, die den zukünftigen Schiffsanleger sichert und umrandet. Die Spundwandtrasse besteht aus einzelnen Spundbohlen, die bereits angeliefert wurden. Die Spundbohlen haben jeweils eine Länge von 13 Metern, wovon circa 6 Meter in den Grund zur Befestigung gesetzt werden. Erste Bohlen sind an der Ostseite des zukünftigen Schiffsanlegers bereits im Grund befestigt worden.

Zudem wurden erste Vorbereitungen für die Herstellung der zukünftigen Baustrasse entlang des ehemaligen Salzländewegs getroffen. Der Rückbau des Zauns zur Firma Herzog wurde abgeschlossen. Die Aufenthalts- und Lagerräume im Containerdorf wurden mit angeliefertem Mobiliar eingerichtet. Beim Steinbruch Minseln wurden Proben für das vorgesehene Verfüllmaterial genommen.

Sonstiges
Am 30. September fand eine Sitzung zur Verkehrsführung der Köchlinstraße mit dem Bau- und Ordnungsamt der Gemeinde Grenzach-Wyhlen, der zuständigen Fahrradbeauftragten, dem zuständigen Vertreter des Landratsamt Lörrach sowie dem Polizeivertreter des Regierungspräsidiums Freiburg statt. Beim Treffen wurden Maßnahmen besprochen und definiert, die eine sichere Verkehrsführung im Baustellenumfeld (Köchlinstraße) während der Sanierungsarbeiten von Perimeter 1/3-Nordwest der Kesslergrube gewährleisten.

Ausblick
In den kommenden Wochen wird im Zuge der Baustelleneinrichtung die Erdoberfläche des Baufelds nivelliert und eingeebnet, damit eine gleichmäßige Arbeitsfläche entsteht. Hinsichtlich der Arbeiten am Schiffsanleger finden weiterhin Auflockerungsbohrungen in der Spundwandtrasse ,,Rheinseite‘‘ statt. Hier werden aktuell und in der nächsten Woche die Spundbohlen in den Untergrund gerüttelt.

Hinweise
Bei der Anlieferung von Schottermaterialien tritt im Bereich der Köchlinstrasse ein erhöhtes Verkehrsaufkommen auf. Im Rahmen der Sanierungsarbeiten kann es zwischenzeitlich zu erhöhten Lärmemissionen kommen.

bulletin-no3-01

Blick auf die sich im Bau befindende temporäre Schiffsanlegestelle. Rechts im Bild ist das Großdrehbohrgerät BG 28 bei Vorbohrungsarbeiten. (Aufnahmedatum: 8. Oktober 2015); Quelle: Pressefoto Roche

bulletin-no3-02

Blick auf die sich im Bau befindende temporäre Schiffsanlegestelle. Rechts im Bild ist das Großdrehbohrgerät BG 28 bei Vorbohrungsarbeiten. (Aufnahmedatum: 14. Oktober 2015); Quelle: Pressefoto Roche

bulletin-no3-03

Begehung und Verkehrsschau im Baustellenumfeld (Salzländeweg sowie Köchlinstraße) mit dem Bau- und Ordnungsamt der Gemeinde Grenzach-Wyhlen, der zuständigen Fahrradbeauftragten, dem zuständigen Vertreter des Landratsamt Lörrach sowie dem Polizeivertreter des Regierungspräsidiums Freiburg (Aufnahmedatum: 30. September 2015); Quelle: Pressefoto Roche

bulletin-no3-04

Erste Spundbohlen sind an der Ostseite des zukünftigen Schiffsanlegers bereits im Grund befestigt worden (Aufnahmedatum 13. Oktober 2015); Quelle: Pressefoto Roche

Baustellen-Bulletin, Nr. 2, 30. September 2015

Aktuelles
In den vergangenen zwei Wochen wurden die Arbeiten für den Bau des temporären Schiffsanlegers weiter vorangetrieben. Bis zum 29. September wurden insgesamt circa 22.500 Tonnen Füllmaterialien angeliefert und in den Rhein vorgeschüttet. Auf dem Gelände erfolgte die Installation eines Werkstatt-Lagercontainers. Aufgrund der trockenen Witterung wurde die Baustraße zur Verminderung von Staubemissionen regelmäßig befeuchtet. Mit dem Rückbau des Zauns zur Firma Herzog wurde begonnen.

Mitte September wurden dem Rhein Wasserproben entnommen und untersucht. Solche Beprobungen werden während der gesamten Sanierungsdauer regelmäßig durchgeführt, um sicherzustellen, dass durch die Baustellentätigkeiten keine unzulässigen Emissionen in die Umwelt auftreten.

Ebenfalls am Rhein wurde die ehemalige, außer Funktion gesetzte Slipstelle des Wassersportclubs Grenzach-Wyhlen e. V. (WSC) zurückgebaut. Wiederverwendbare Teile der zurückgebauten Slipstelle wurden zur Lagerung auf das Gelände des Wassersportclubs transportiert. Da die Sanierung der Perimeter 1/3-Nordwest der Kesslergrube eine langjährige Sperrung des Salzländewegs erfordert, wurde bereits im Frühjahr rund 80 Meter talwärts in enger Abstimmung mit den Behörden und dem Wassersportclub eine temporäre Slipstelle für Kleinboote errichtet. So ist sichergestellt, dass die Rettungsdienste, der Wassersportclub und die DLRG weiterhin einen sicheren und schnell zugänglichen Zugang zum Rhein haben.

Ausblick
In den kommenden Wochen wird im Zuge der Baustelleneinrichtung die Erdoberfläche des Baufelds nivelliert und eingeebnet, damit eine gleichmäßige Arbeitsfläche entsteht. Die Arbeiten am Schiffsanleger werden weitergeführt.

Hinweise
Bei der Anlieferung von Schottermaterialien tritt im Bereich der Köchlinstrasse ein erhöhtes Verkehrsaufkommen auf. Im Rahmen der Sanierungsarbeiten kann es zwischenzeitlich zu erhöhten Lärmemissionen kommen. Zurzeit ist aber mit keinen Beeinträchtigungen zu rechnen.

bulletin2-01

Blick auf den Standort der zukünftigen Schiffsanlegestelle während der Vorschüttungs-Arbeiten (Aufnahmedatum: 24. September 2015); Quelle Pressefoto Roche

bulletin2-02

Ausbringen von Füllmaterialien für die Schüttung des Schiffsanlegers (Aufnahmedatum: 29. September 2015); Quelle Pressefoto Roche

Download: Baustellen-Bulletin Nr. 2

Baustellen-Bulletin, Nr. 1, 16. September 2015

Aktuelles
Im August 2015 wurde das Sanierungsgelände vermessen und somit auf die Baustelleneinrichtung vorbereitet. Mit dem Beginn der Baustelleneinrichtung und den Sanierungsarbeiten am 31. August 2015 startete auch der Bau des temporären Schiffsanlegers.

Zur Vorbereitung der Baufläche wird der Bauzaun am Rheinufer zurückgebaut und ein neuer Bauzaun im Teilbereich des Schiffsanlegers errichtet. Zeitgleich wird die für den Schiffsanleger und die Baustelleneinrichtung benötigte Fläche geräumt und geebnet. Für die Bauarbeitenden wurde ein Mannschafts- und Sanitätscontainer installiert. Weiter wurden bis dato rund 300 Tonnen Schotter und Grobschlag ausgebracht, um die Baustellenzufahrt sowie den Wende- und Entladebereich für die Schüttung des Schiffanlegers zu ertüchtigen. In diesem Zusammenhang wurde auch die Zufahrt mit einem zusätzlichen Bauzaun im Einfahrbereich gesichert und die Beschilderung im Zufahrtbereich ergänzt. Zur Minimierung der Staubbildung wird die Baustraße bewässert und feucht gehalten. Bagger, Radlader und Rüttelplatte sind bereits auf dem Bauplatz eingetroffen und haben mit der Vorschüttung in den Rhein begonnen. Bis zum 10. September 2015 wurden circa 6.500 Tonnen Füllmaterialien für den Schiffsanleger an die Baustelle geliefert und in den Rhein vorgeschüttet.

Ausblick
In den kommenden Wochen wird die Baustelleneinrichtung fortgeführt. Die Arbeiten am Schiffsanleger werden voraussichtlich bis Ende April 2016 dauern.

Hinweise
Bei der Anlieferung von Schottermaterialien tritt im Bereich der Köchlinstrasse ein erhöhtes Verkehrsaufkommen auf. Im Rahmen der Sanierungsarbeiten kann es zwischenzeitlich zu erhöhten Lärmemissionen kommen. Zurzeit ist aber mit keinen Beeinträchtigungen zu rechnen.

Bild 1

Blick auf den Standort der zukünftigen Schiffsanlegestelle vor Beginn der Schüttungs-Arbeiten (Aufnahmedatum: 1. September 2015); Quelle Pressefoto Roche

Bild2 neu

Ausbringen von Schotter für die Schüttung des Schiffsanlegers (Aufnahmedatum: 15. September 2015); Quelle Pressefoto Roche

Download: Baustellen-Bulletin Nr. 1

Zurück zum Baufortschritt